Archiv des Ethnologischen Museums wird digitalisiert

Mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft soll das historische Archiv im Ethnologischen Museum der Staatlichen Museen zu Berlin digitalisiert werden. Nach Angaben der SMB handelt es sich dabei um Unterlagen zu den größten Sammlungen ethnologischer Kunst- und Kulturobjekte im deutschsprachigen Raum ab 1830, darunter ca. 1300 Akten. Die digitalen Abbilder sollen künftig – ein Termin wurde nicht genannt – über die Deutsche Digitale Bibliothek zugänglich gemacht werden.

PM der Staatlichen Museen v.19.12.2017.

Kalender mit Plakatmotiven aus dem Archiv der Akademie der Künste erschienen

Rechtzeitig vor Weihnachten ist ein Kalender mit Plakatmotiven aus dem Archiv der Akademie der Künste erschienen und wird überall im Handel angeboten. Zwölf Motive aus der insgesamt über 50.000 Stücke umfassenden Plakatsammlung der Akademie der Künste bieten unterhaltsame Einblicke in die wunderbare, witzige und wirksame Welt der DDR-Werbegrafik der 1950er Jahre. Auf überraschende , originelle und effektive Weise wurde damals in der Planwirtschaft für eine doch sehr überschaubare Produktpalette geworben.

Reinhard-Lakomy-Archiv soll eingerichtet werden

Monika Ehrhardt-Lakomy, die Autorin und Witwe des 2013 verstorbenen Liedermachers Reinhard Lakomy, will für ihn ein Archiv einrichten. Grundlage des Traumzauberbaum-Archivs, das in ihrem Wohnhaus entstehen soll, bilden die hinterlassenen Partituren, Fotos, Briefe und verschiedenste Devotionalien. Ehrhardt-Lakomy sieht als Nutzer vor allem Musikstudenten, die dort auch übernachten könnten, und so dem Archiv den Charakter eines lebendigen Archivs geben sollen.
Das Künstlerpaar hat gemeinsam 350 Lieder vor allem für Kinder geschaffen. Zu ihren bekannten Werken zählt das Hörspiel „Traumzauberbaum“ (1980). Lakomy war einer der bekanntesten Komponisten in der DDR. Neben beliebten Kinderlieder schuf er über 200 Film- und Ballettmusiken, elektronische Musik und Rockballaden. Als Jazzer gehörte er zu den Mitbegründern des Günther-Fischer-Quartetts.
Die Märkische Oderzeitung und die Voksstimme berichteten darüber.

Domarchiv geht online

Die Onlinerecherche – der Schlüssel zu den Beständen des Domarchivs

Zum Tag des heiligen Nikolaus bietet das Domarchiv Berlin – Archiv der Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin – erstmals die Onlinerecherche an. Unter www.domarchiv-berlin.findbuch.net stehen die Erschließungsangaben zu den Unterlagen der erschlossenen Bestände zur Verfügung. So kann nun Archivgut strukturiert über den Navigationsbaum oder über die Volltextsuche (einfach oder erweitert) ermittelt werden. Domarchiv geht online weiterlesen

Website zum 9. TAG DER ARCHIVE online

Die Website zum 9. TAG DER ARCHIVE am 3. und 4. März 2018 ist nun vollständig online. Unter www.tagderarchive.de gibt es einen Pool mit Vorschlägen und Anregungen zu möglichen Themen und Veranstaltungsformaten für den bundesweit durchgeführten Tag.

Außerdem können diverse Plakat- und Flyervorlagen in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden, um die eigene Veranstaltung zu bewerben. Natürlich gibt es auch eine Veranstaltungsübersicht, wo die eigene Veranstaltung und das Programm eingetragen werden können. Also mitmachen und unbedingt registrieren!

Erfolgreiche Premiere

Als am 15. November 2017, um 17.30 Uhr der 1. Berliner Landesarchivtag zu Ende ging, durften die Organisatoren des VdA-Landesverbands Berlin neben den vielen Eindrücken der Fachdiskussionen und kollegialen Gespräche von den über 200 Teilnehmern auch viele positive Reaktionen mit nach Hause nehmen. Die seit ziemlich genau einem Jahr laufenden Vorbereitungen, organisatorischen und inhaltlichen Planungen und Absprachen hatten an diesem Tag zu einem, in diesem Maße nicht erwartbaren, erfolgreichen Ziel geführt. Das Interesse der Berliner Kolleginnen und Kollegen war so groß, dass am Ende die Tagungstaschen, Namensschilder und Sitzplätze im Auditorium knapp wurden. Dabei waren unter den Teilnehmern Archivare aller Archivsparten vertreten. Ein besonderes Dankeschön gilt dem Hausherrn, der Berlinischen Galerie, die mit ihren Räumen, der Technik, dem Catering, nicht zuletzt der stilvollen Atmosphäre, für einen angenehmen, gut vorbereiteten und fast reibungslosen Konferenzablauf sorgte.

In gespannter Erwartung – der Archivtag beginnt.

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Berliner Archivtag – Panel: Quellen der Migration

Im zweiten Panel des Berliner Archivtags wird es um Quellen der Zuwanderung in Berlin gehen. Diese Quellen stellen bislang in keinem Berliner Archiv einen Sammlungsschwerpunkt dar. Stattdessen werden eher zufällig im Rahmen von Projekten Materialien eingeworben. Dabei ist die Geschichte Berlins ohne die zahlreichen Einwanderer nicht zu erzählen. Über die Jahrhunderte haben viele Migranten hier ihre Spuren hinterlassen. So kamen im 17. und 18. Jahrundert zunächst Hugenotten aus Frankreich und dann Böhmen. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert ließen sich Schlesier, Masuren und Pommern hier nieder. Und seit den sechziger Jahren kamen Südeuropäer, Türken und Vietnamesen als Gastarbeiter in die Stadt. Doch will man etwas über ihre Geschichte  und ihren Alltag wissen, gibt es bislang in Berlin dafür keinen Ort. Berliner Archivtag – Panel: Quellen der Migration weiterlesen

Vorbereitung des Berliner Archivtags fast abgeschlossen

Die Vorbereitung des Berliner Archivtags am 15. November 2017 sind fast abgeschlossen. Die Gastgeberin Berlinische Galerie hat für die Konferenz ihr wunderschönes Auditorium als Tagungsraum hergerichtet und freut sich auf das Tagungspublikum. Und unsere Auszubildenden haben beim Packen der Tagungstaschen bereits tatkräftig geholfen. Das Vorstandsteam des Landesverbands Berlin im VdA wird aber auch in den nächsten Tagen noch manches zu tun haben, damit die Tagung reibungslos abläuft.

Afrikanische Delegation zu Besuch im Geheimen Staatsarchiv

Im Rahmen eines sechstägigen Berlin-Aufenthalts auf Einladung des Auswärtigen Amts besuchte am 11. Oktober 2017 eine fünfköpfige Delegation aus Afrika das Geheime Staatsarchiv PK. Ihr gehörten Vertreterinnen und Vertreter der Nationalarchive von Kamerun, Togo und Namibia sowie eine Bibliothekarin des Nationalmuseums von Tansania an. Begleitet wurden sie von einer Mitarbeiterin des Goethe-Instituts. Die neue Direktorin des Geheimen Staatsarchivs PK, Prof. Dr. Ulrike Höroldt, begrüßte die Delegation und führte sie durch das Haus. Der Besuch stand unter dem Motto „Archiverhalt in ehemaligen deutschen Kolonialgebieten“. Daher galt das besondere fachliche Interesse der Delegation den konservatorischen Maßnahmen zum Bestandserhalt sowie den technischen Möglichkeiten zur Reproduktion von Archivalien. Afrikanische Delegation zu Besuch im Geheimen Staatsarchiv weiterlesen