Archiv der Kategorie: Ausstellungen

“Macht das Tor auf!” – Ausstellung im Landesarchiv

Vom 18.10.2018 bis 29.03.2019 zeigt das Landesarchiv Berlin unter dem Titel “Macht das Tor auf!” eine Ausstellung mit Photographien, auf denen das Brandenburger Tor im Mittelpunkt der Betrachtung steht. Zu sehen sind dabei “Streifzüge durch die Fotogeschichte des wohl bedeutendsten Wahrzeichens der Stadt”, wie es in der Ankündigung heißt.

Die Ausstellungseröffnung findet am 18.10.2018, um 18.00 Uhr im Landesarchiv Berlin, Eichborndamm 115 – 121, statt.

Weitere Informationen im Ausstellungsflyer und unter www.landesarchiv-berlin.de.

Ausstellung zur Geschichte des Schlosspark Theaters im Steglitz-Museum

Eine gut kuratierte Ausstellung im Steglitz-Museum wirft einen interessanten Blick auf die Theatergeschichte  im Berliner Südwesten. Seit bald hundert Jahren  gibt es am Ende der dortigen Schloßstraße das Schlosspark Theater.  Und bereits am 24. Juni 1840 war nicht weit entfernt an der neu gebauten Eisenbahnstrecke nach Potsdam  das „Concessionierte Theater“ eröffnet worden, um der neuen Bahnstrecke mehr Fahrgäste zu verschaffen. Theaterkarten bekam man nur, wenn man auch eine Fahrkarte vorweisen konnte.
Das Schlosspark Theater konnte bereits kurz nach seiner Eröffnung große Erfolge feiern. Seine Glanzzeit erlebte es jedoch nach 1945, als dort unter der Leitung von Boleslaw Barlog Schauspieler wie Hildegard Knef, Martin Held, Klaus Kinski, Marianne Hoppe, Peter Ustinov oder Bernhard Minetti auftraten. Seit wenigen Jahren hat Dieter Hallervorden die Bühne übernommen und wieder belebt.
In der Ausstellung wird nun die ganze Geschichte in sieben Räumen des Steglitz Museums erzählt, mit Fotos, Dokumenten, Requisiten und Kostümen sowie Medienstationen mit Filmen von Aufführungen, Theatertreffen und Interviews.

bis 30. Juni 2019
Mein Schlosspark Theater
Steglitz-Museum,
Drakestraße 64A
12205 Berlin
Di–Fr, So 15 bis 18 Uhr

Aubrey Pomerance im Deutschlandfunk

Am 04.09.2018 stand Aubrey Pomerance, Leiter des Archivs des Jüdischen Museums, dem Deutschlandfunk Rede und Antwort. Im Interview mit der Journalistin Maja Ellmenreich stellt er Ausstellungsstücke und Dokumente vor. Anhand eines gefalteten Handtuchs erzählt er die Geschichte der einstmaligen Besitzerin dieses Objekts, die Opfer des Holocaust wurde. Außerdem berichtet Pomerance, wie diese Gegenstände, die für die Hinterbliebenen oftmals “ein ungeheuer starkes emotionales Stück von Trennung, von Verlust” verkörpern, in das Archiv gelangten und in der Ausstellung präsentiert werden.

Einblick ins Geheime. Ausstellung zum Stasi-Unterlagen-Archiv

Eröffnung am 16. Juni 2018 um 12 Uhr: https://www.bstu.bund.de/DE/VeranstaltungenAusstellungen/Ausstellungen/EinblickInsGeheime/Texte/20180531_einladung-zur-eroeffnung.html?nn=10449912

„Ein Monument der Überwachung“, so kann man das Stasi-Unterlagen-Archiv beschreiben. Es umfasst 111 Kilometer Unterlagen, in denen massenhaft persönliche Daten über Menschen gespeichert sind – gesammelt vom Ministerium für Staatssicherheit der DDR. Heute bewahrt das Stasi-Unterlagen-Archiv diese Dokumente in Berlin-Lichtenberg und 12 regionalen Standorten auf.
Mit einer neuen Dauerausstellung „Einblick ins Geheime“ soll dieses Archiv und seine Bedeutung für die Gegenwart besser begreifbar gemacht werden. Einblick ins Geheime. Ausstellung zum Stasi-Unterlagen-Archiv weiterlesen

Ausstellung “Fundstellen. Spuren von NS-Verfolgten in Berliner Archiven” wird erneut gezeigt

Am 13. Oktober 2017um 16 Uhr wird die Ausstellung „Fundstellen. Spuren von NS-Verfolgten in Berliner Archiven“ im Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin eröffnet. Sie wird dort, in der 9. Etage im Telefunken-Hochhaus, bis Ende März 2018 zu sehen sein. Die Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, der Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin und dem Landesarchiv Berlin.
Erstmals wurde die Präsentation Ende 2014 in der Gedenk und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz gezeigt.  Anhand von sechs Biografien von Verfolgten des Nationalsozialismus wird hier exemplarisch gezeigt, wie und wo man heute Informationen über diese Menschen finden kann, wo eine Spurensuche Erfolg haben kann. So werden viele verschiedene Fundstellen in den zentralen Archiven der Region genannt wie die Akten der sogenannten Vermögensverwertungsstelle (Bestand Rep 36 A II des Oberfinanzpräsidenten Berlin-Brandenburg) im Brandenburgischen Landeshauptarchiv, die vielfältigen Bestände des Landesarchivs Berlin und des Bundesarchivs sowie Akten der Entschädigungsbehörde Berlin, des Jüdischen Museums und des Archivs der Gedenkstätte Sachsenhausen.
Seinerzeit wurde auch eine Broschüre herausgegeben (80 Seiten, ISBN 978-3-9813119-6-9, 3,50 €), die das Thema vertieft und als Leitfaden für eigene Recherchen dienen soll.

Photoausstellung zum Tod von Benno Ohnesorg

50 Jahre nach dem gewaltsamen Tod von Benno Ohnesorg zeigt die Polizeihistorische Sammlung im Polizeipräsidium Berlin erstmals Photos und Filme, die im Zusammenhang mit dem Ereignis entstanden. Es handelt sich dabei um Aufnahmen von Polizeiphotographen, die der Öffentlichkeit bisher nicht zugänglich waren.

Die Ausstellung ist vom 01.06.-30.08.2017 in der Polizeihistorischen Sammlung im Polizeipräsidium Berlin, Platz der Luftbrücke 6, zu sehen. Weitere Informationen.

Die Leipziger Volkszeitung berichtet in ihre Online-Ausgabe v. 31.05.2017 über die Ausstellung

Fotos aus Studierendenakten in der Kunsthochschule Weißensee ausgestellt

Im Foyer der Kunsthochschule Weißensee sind derzeit in einer kunstvollen Installation 4.000 Portraitfotos von Studentinnen und Studenten zu sehen, die sich zwischen 1946 und 2001 an der Hochschule immatrikuliert hatten. Die Fotos stammen aus den Akten, die bei Studienbeginn angelegt wurden. Entstanden ist das Projekt aus der Arbeitsgruppe »weißensee Archive«, die seit 2015 die Geschichte der Hochschule erforscht und u. a. mit der Digitalisierung der Studierendenkartei begonnen hat. Ergänzt wird die fotografische Installation von Jürgen Neugebauer und Peter Müller durch Texte und Botschaften des Lehrpersonals, die ebenfalls aus den Akten stammen. Ein Bericht findet sich hier.

Beginner – Aktenlage Weißensee
21. April bis 2. Juni 2017,
Foyer der weißensee kunsthochschule berlin, Bühringstraße 20, 13086 Berlin
Mo-Fr 8 – 20 Uhr,  Eintritt frei.

Vom Kaufhaus zum Tacheles – Fotografien der Friedrichstraßen-Passage im Technikmuseum

Das Tacheles 2017
Das Tacheles 2017

Während aktuell die Gründungsarbeiten für den Neubau auf dem weitläufigen Areal der ehemaligen Friedrichstraßen-Passage an der Oranienburger Straße in Berlin-Mitte voran schreiten, sind Fotos der legendären, 1908 eröffneten,  Passage noch bis zum 4. April in einer Ausstellung in der Fotogalerie des Deutschen Technikmuseums  zu sehen. Die Ausstellung vermittelt einen Eindruck des riesigen Gebäudekomplexes, der einst die Friedrichstraße und die Oranienburger Straße miteinander verband. Zu sehen sind Fotos, die kurz nach der Eröffnung entstanden sind, aus den dreißiger und schließlich aus den frühen neunziger Jahren, als die einzigen verbliebenen Gebäudeteile an der Oranienburger Straße von Künstlern besetzt wurden und das Künstlerhaus Tacheles entstand. Die Fotos, die hier erstmals gezeigt werden, stammen aus dem Historischen Archiv des Technikmuseums. Informationen zur Schau finden sich auf der Website des Technikmuseums, Berichte bei TV Berlin und in der Berliner Zeitung.

12. Oktober 2016 bis 4. April 2017
Deutsches Technikmuseum, Trebbiner Straße 9
Di–Fr 9–17.30, Sa, So 10–18 Uhr, Eintritt 8/5 Euro

Berlin lebt auf — Fotos von Eva Kemlein in der Neuen Synagoge

blog-eva-kemlein“Berlin lebt auf!” lautete die Schlagzeile der ersten Ausgabe der Berliner Zeitung am 21. Mai 1945. Das traf auch auf Eva Kemlein zu, deren Fotos damals in der Berliner Zeitung veröffentlicht wurden. Die letzten Kriegsjahre hatte sie im Unter-grund, zuletzt in einem Schöneberger Keller, überlebt. Bereits zuvor hatte sie fotografiert, aber jetzt  wurde sie zur  Chronistin der Berliner Nachkriegszeit. Ihre Bilder aus dem zerstörten Berlin, ihre Porträts der Überlebenden prägten das Gedächtnis der Nachkriegszeit. Ihr meistfotografiertes Motiv war das Berliner Stadtschloss bis zu seiner Sprengung 1950. Berlin lebt auf — Fotos von Eva Kemlein in der Neuen Synagoge weiterlesen

Fotografien von Otto Hagemann im Landesarchiv zu sehen

Das Landesarchiv Berlin präsentiert noch bis zum 26. Februar 2017 eine Auswahl aus dem vier Jahrzehnte umfassenden Werk des Architekturfotografen Otto Hagemann (1884 – 1974). Seine zwischen 1905 und 1960 entstandenen Aufnahmen entfalten ein von altdeutscher Vorkriegsszenerie bis zur Nachkriegsmoderne in West-Berlin reichendes Spektrum. Neben den Fotografen Arthur Köster und Max Krajewsky ist er einer der Chronisten des Neuen Bauens. Otto Hagemann zählt damit zu den großen deutschen Architekturfotografen. Fotografien von Otto Hagemann im Landesarchiv zu sehen weiterlesen