Am 6. November 2025 wird um 18 Uhr im Veranstaltungssaal des Landesarchivs Berlin die Ausstellung „Widerstand – Verfolgung – Deportation. Frauen aus Frankreich im KZ Ravensbrück, 1942–1945“ eröffnet. Die bis zum 20. Februar 2026 laufende Exposition in deutscher und französischer Sprache thematisiert die Lebenswege und Erfahrungen französischer Frauen, die in das Konzentrationslager Ravensbrück deportiert wurden. Anhand 15 exemplarischer Biografien werden die Diversität ihrer sozialen und nationalen Herkünfte gezeigt. Ausgewählte Biografien und 3D-Objekte der Ausstellung werden auch auf der Website der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück präsentiert.
Link zur Ausstellung
Archiv der Kategorie: Ausstellungen
Neue Fotoausstellung: Rhythmus und Aufbruch
Morgen eröffnet im Haus 22 auf dem Stasi-Gelände eine neue Fotoausstellung. Rhythmus und Aufbruch – Bild, so der Titel, zeigt Fotos von Künstlerinnen und Künstler in der DDR, zwischen Bühne, Publikum und Staat. Im Zentrum steht das Werk von Maja Lopatta, lange Jahre Chefredakteurin der „Unterhaltungskunst – Zeitschrift für Bühne, Podium und Manege“. Als Journalistin, Fotografin und Chronistin erlebte sie den DDR-Kulturbetrieb aus nächster Nähe. Ihre Bilder zeigen Stars wie Ute Freudenberg, Reinhard Lakomy oder Jiri Korn und Bands wie Karussel, Puhdys, City und Karat. Ergänzt werden Lopattas Fotografien durch Werke von Volkhard Kühl und Marion Klemp. Kühl fotografierte mit dokumentarischem Blick das Alltagsleben im Osten Berlins, doch seine Leidenschaft galt dem Jazz, der schon in seiner Idee die Freiheit verkörpert. Marion Klemp wiederum bietet mit ihrem Archiv einen vielschichtigen Blick auf die DDR-Alltagskultur, vom Deutschen Schauspielhaus bis zur Begleitung von Herman van Veen bei einer seiner Tourneen durch die DDR. Die Ausstellung wurde kuratiert von der Agenttur DDR Fotoerbe.
Weitere Informationen gibt es hier.
Ort: Bundesarchiv, Stasi-Unterlagen-Archiv, Haus 22
Ruschestraße 103, 10365 Berlin
Öffnungszeiten: täglich 10-18 Uhr, Eintritt: frei
Laufzeit: September 2025 – 31. Oktober 2025
Vernissage: Mittwoch, 24. September 2025, 17:00 Uhr
Bundesarchiv erinnert an Kriegsende
Mit einem Online-Schwerpunkt erinnert das Bundesarchiv an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren. In einer Chronologie werden anhand ausgewählter Dokumente und Bilder die letzten Kriegstage dargestellt. Ein Beitrag widmet sich der deutschen Kapitulation.
Pixel aus Beton – Die Digitalisierung des Stadtbildes. Fotoausstellung im Landesarchiv Berlin
Im Rahmen des European Month of Photography (EMOP) veranstaltet das Landesarchiv Berlin eine stadtfotografische Ausstellung in Kooperation mit dem Center for Metropolitan Studies der Technischen Universität Berlin.
Die Stadtfotografen des Landesarchivs André Wunstorf und Paul-Heinrich Grönboldt gehen in der Ausstellung „Pixel aus Beton – Die Digitalisierung des Stadtbildes“ der Frage nach, welche Rolle dem Bauzaun in der Erzählung der Stadt Berlin zukommt. Sie überprüfen mit ihren fotografischen Arbeiten, wie sich die digitalen Visionen auf Bauzäunen und die Wirklichkeit der Stadt zueinander verhalten. Historische Aufnahmen aus der Fotosammlung des Landesarchivs schlagen den Bogen in die Geschichte.
Der Fotograf André Wunstorf sagt zur thematischen Ausrichtung der Ausstellung: „Quer durch die Stadt wachsen Bürohäuser aus dem Boden. In Zeiten von Wohnungsnot und gleichzeitig leerstehenden Büroflächen stößt das bei Mieterinnen-Initiativen auf Kritik. In den Augen der Planungsbüros zu Unrecht. Sie entwerfen in Marketingkampagnen Visionen vom Office der Zukunft. Die Schlagwörter New Work und Digitalisierung schmücken neben hochglänzenden Grafiken die Bauzäune. Oft mit Slogans besprüht, markieren sie die Grenze zwischen den Interessen der Wohnungssuchenden und denen der Investoren, zwischen öffentlichem und privatem Raum, zwischen Zukunftsvision, Baustelle und Stadtraum. Dieses Element des Bauzauns interessiert uns als Fotografen der Stadt Berlin. In der Ausstellung zeigen wir den gegenwärtigen Stand eines längerfristig angelegten Projekts“.
Bereichert wird die Ausstellung durch eine Kooperation mit dem Center for Metropolitan Studies der TU Berlin. In dem Forschungsprojekt „The (Dis)Connected City“ untersuchen die Urbanistin Claudia Seldin und ihr Team das Marketingphänomen „vernetzte Stadt“ und prüfen, wie dieses Konzept von verschiedenen Akteurinnen in der Berliner Stadtlandschaft angeeignet wird: von Stadtmarketingagenturen, politischen Entscheidungsträgerinnen, Immobilienfirmen und sowohl lokalen als auch mobilen Bürgerinnen.
13. März bis 13. Juni 2025, Mo-Fr, 10 bis 17 Uhr
Landesarchiv Berlin, Eichborndamm 115-121, 13403 Berlin
Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen unter: https://landesarchiv-berlin.de/fotoausstellung-pixel-aus-beton
Ständige Ausstellung am Landesarchiv Berlin eröffnet am 7.11.2024
Das Landesarchiv eröffnet am 7. November 2024 um 16 Uhr seine ständige Ausstellung „Immer offen für Neues – Das Landesarchiv Berlin“. Die neue ständige Ausstellung stellt die gegenwärtige Arbeit und die in den Magazinen bewahrte politische Geschichte der Stadt Berlin in den Fokus. Im Mittelpunkt der Schau steht das Thema „Parlamente in Berlin gestern und heute – Stadtverordnetenversammlung, Volksvertretung und Abgeordnetenhaus“. Außerdem werden spezielle Arbeitsabläufe der Archivarbeit erklärt, z.B. der „Weg der Akte“ vom Zugang der Dokumente bis hin zur Benutzung. Welche Akten werden eigentlich vom Landesarchiv übernommen? Woher kommen sie, wer bestimmt über ihre Erhaltung und wie werden sie sicher bewahrt? Was passiert in der Werkstatt der Bundessicherungsverfilmung? Zahlreiche weitere Aufgabengebiete, die beeindruckende Vielfalt der Sammlungen und die Geschichte des Landesarchivs werden in der Ausstellung präsentiert.
Eröffnung: 7. November 2024, 16 Uhr
Landesarchiv Berlin, Eichborndamm 115–121, 13403 Berlin.
Das Programm finden Sie hier.
Um Anmeldung wird gebeten bis zum 7. November, 12 Uhr: info@landesarchiv.berlin.de
Nochmalige Ausstellung der Urschrift des Grundgesetzes
Vor 75 Jahren hat sich am 7. September der 1. Deutsche Bundestag konstituiert. Dieses Jubiläum bildet den thematischen Rahmen für den „Tag der Ein- und Ausblicke“ am 7. September. Das überwältigende Interesse an der Urschrift des Grundgesetzes beim Demokratiefest im Mai 2024 hat den Ausschlag dafür gegeben, an diesem Tag noch einmal die Urschrift des Grundgesetzes zu zeigen. Die vom Parlamentsarchiv betreute Ausstellung befindet sich im Marie-Elisabeth-Lüders Haus. Neben diesem Highlight gibt es viele weitere spannende Angebote mit Gesprächsformaten, Vorträgen zur Geschichte des Grundgesetzes, Filmvorführungen („Die Unbeugsamen“, Teile 1 und 2) sowie einer Lesung aus dem Buch „Der nächste Redner ist eine Dame“. Einen Überblick über das Programm am 7. September und das begleitende Bürgerfest vom 6. bis 8. September dieses Jahres findet sich auf der Webseite des Deutschen Bundestages.
Ausstellung „Charterflug in die Vergangenheit“
Am 10. April 2024 um 10 Uhr wird in das Landesarchiv Berlin die Ausstellung „Charterflug in die Vergangenheit“ eröffnet. Die Ausstellung ist 2019 in Kooperation der Gedenkstätte Deutscher Widerstand mit der Senatskanzlei entstanden, 50 Jahre nach dem Beschluss des Berliner Senats, im Nationalsozialismus Verfolgte zu Berlin-Besuchen einzuladen. Der erste Gast traf im August 1969 in der geteilten Stadt ein. Etwa 35.000 – meist wegen ihrer jüdischen Herkunft verfolgte – Menschen nahmen im Laufe der Jahre eine Einladung nach Berlin an. Die Ausstellung zeigt die Entwicklung des Programms im Wandel der Zeit. Im Fokus stehen dabei die Biografien derjenigen, die sich trotz ihrer Vorbehalte aus allen Teilen der Welt auf den Weg nach Berlin machten.
Landesarchiv Berlin, Eichborndamm 115–121
10. April bis 28. Juni 2024
Katalog: https://landesarchiv-berlin.de/wp-content/uploads/2024/02/Charterflug_Katalog_2019.pdf
„Ihren Platz in der Welt finden“
So lautet der Titel einer Wanderausstellung, die ab 19. März 2024 im Kirchlichen Archivzentrum am Bethaniendamm gezeigt wird. Im Einladungstext heißt es:
„Ihren Platz in der Welt finden“ unter diesem Titel ist vom 19. März bis zum 19. April 2024 eine Wanderausstellung im Kirchlichen Archivzentrum Berlin zu sehen. Else Niemöller, Lehrerin, Mutter, Pfarrfrau und Friedensaktivistin hat ihren Platz gefunden. In der Ausstellung kann das Leben der unabhängigen und vielseitigen Frau auf Rollups nachvollzogen werden. Zu den Öffnungszeiten, Montag-Donnerstag 9-14 Uhr kann die Ausstellung im Archivzentrum kostenlos besucht werden. Am Mittwoch, den 20. März findet 12 Uhr eine Führung mit der Ausstellungskuratorin Frau J.Toussaint statt, um Anmeldung dazu wird gebeten (bitte bis 19.3. an archiv@ezab.de).
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Adresse: Bethaniedamm 29, 10997 Berlin, Kontakt: M.Schulenburg 030 2250 4544.
Heute Ausstellungseröffnung
Heute, am 8. Dezember 2023, wird in der Gethsemanekirche die Ausstellung „Gemeinsam sind wir unerträglich“ eröffnet, die die Geschichte der unabhängigen Frauenbewegung in der DDR beschreibt. Die hochkarätig besetzte Vernissage mit der SED-Opferbeauftragen beim Deutschen Bundestag Evelyn Zupke u. a. beginnt um 19.00 Uhr. Die Agentur für Bildung, Geschichte und Politik e. V. hat eine Vielzahl an Dokumenten, Photos und Interviews zusammengetragen, die die Geschichte der Bewegung vom Beginn in den frühen 80er Jahren bis zum Ende der DDR erzählen. Begleitend erscheint ein Ausstellungskatalog mit zusätzlichem Quellenmaterial.

So nah und doch so fern
Anlässlich des 10. Europäischen Monats der Fotografie präsentiert vom 17. März bis 26. Mai 2023 die Ausstellung „So nah und doch so fern“ Aufnahmen aus der Fotosammlung des Landesarchivs Berlin, die im Auftrag der ehemaligen Landesbildstelle Berlin entstanden sind. Die Fotografien, die die Teilung der Stadt über Jahrzehnte hinweg in Schwarz-Weiß dokumentieren, geben Einblicke in die Chronologie der Ereignisse vom Mauerbau bis zum Mauerfall. Sie zeigen eindringlich, wie rigoros und teilweise absurd die Grenzanlagen Häuser und Straßen baulich zerschnitten. Sie ermöglichen gleichzeitig ganz unterschiedliche Blicke und Perspektiven auf das Leben der Menschen, die eben noch vereint, plötzlich zu Gegenüberstehenden werden. Mehr Informationen gibt es im Flyer und auf der Seite des Landesarchivs.
Öffnungszeiten: Mo – Fr, 9 – 17 Uhr, Eintritt frei. Führungen: 19. April 2023 und 17. Mai 2023.
Treffpunkt: jeweils um16:00 Uhr im Foyer des Landesarchivs Berlin. Um Anmeldung wird gebeten: Tel. +49 (0)30 90 264-0 oder E-Mail: info@landesarchiv.berlin.de




