Archiv der Kategorie: Veranstaltungen

Campus-Kino auch 2026

Vom 3. bis 27. August 2026 verwandelt sich der Innenhof der Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie erneut in ein Open-Air-Kino. Vier Wochen lang werden dort ausgewählte Filme rund um die Themen DDR-Geschichte, Staatssicherheit, Widerstand und Aufarbeitung gezeigt. Ob Kinoneuheiten wie „Wilma will mehr“, Filmklassiker wie „Good bye, Lenin!“ oder Kultfilme wie „flüstern & SCHREIEN“ – auch 2026 stehen wieder zahlreiche filmische Highlights auf dem Spielplan. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Beratungen zur Einsicht in Stasi-Unterlagen, Ausstellungs- und Archivführungen sowie Filmgesprächen vertieft die filmischen Eindrücke.
Der Eintritt ist frei. Alle Termine und Detailsgibt es unter www.bundesarchiv.de/campus-kino.

Bundesarchiv startet die Online-Audio-Edition „Töne der Repression“

Am 17. Juni 2026 startet das Bundesarchiv die Online-Audio-Edition „Töne der Repression“. Damit macht das Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv erstmals Tonaufnahmen aus Spionageprozessen der DDR systematisch zugänglich.
Die Aufzeichnungen geben Einblick in Abläufe politischer Strafjustiz. Damit dokumentieren sie nicht nur Inhalte, sondern auch Sprache, Tonfall und Dynamiken im Gerichtssaal. Die Aufnahmen eröffnen so neue Perspektiven auf die Inszenierung von Gerichtsprozessen und die Arbeit der Geheimdienste im Kalten Krieg. Der Start erfolgt öffentlich am 17. Juni 2026 mit der Vorstellung des Projekts und einer Diskussion.
Programm:
– Begrüßung durch Prof. Dr. Michael Hollmann (Präsident Bundesarchiv)
– Vorstellung der Online Audio Edition und Podiums gespräch mit Prof. Dr. Daniela Münkel, Dr. Mark Laux und Dr. Ronald Funke (Bundesarchiv – Stasi Unterlagen-Archiv) moderiert von Korbinian Frenzel (Deutschlandfunk).
Im Anschluss gibt es einen kleinen Empfang.
Anmeldung bitte unter campus@bundesarchiv.de oder 030-186656770.

17. Juni 2026, 17:30 Uhr
Bundesarchiv, Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie
Ruschestraße 103, Haus 22, 10365 Berlin

Nächste Veranstaltung BBFSofa am 17.6.2026

Anlässlich ihres 150-jährigen Jubiläums hat die BBF | Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des DIPF die neue Veranstaltungsreihe „BBFSofa“ gestartet und lädt herzlich zu anregenden Gesprächen in informellem Rahmen ein. An fünf Mittwochabenden, jeweils um 18:30 Uhr, stehen spannende, zentrale und auch überraschende Themen aus der Bildungsgeschichte sowie aus der Arbeit der BBF auf dem Programm. Expertinnen und Experten sowie Gäste aus unterschiedlichen Bereichen bringen dabei ihre verschiedenen Perspektiven ein und eröffnen neue Blickwinkel. Jeder Abend beginnt mit einer etwa einstündigen Präsentation. Im Anschluss ist Zeit für Fragen, Diskussionen und persönlichen Austausch – bei kleinen Snacks und Getränken in entspannter Runde.

Am 17. Juni 2026 findet die dritte Veranstaltung von 18:30 bis 21:00 in der BBF statt. Thema ist diesmal: History in Context: Schulwissen sammeln und verbreiten. Schulmuseen im 19. Jahrhundert. Als Berliner Lehrer im Jahr 1876 ihre Vorgängereinrichtung – das Deutsche Schulmuseum – gründeten, schufen sie keinen neuartigen Ort, sondern sie folgten einem europäischen, wenn nicht globalen Trend: So gab es um 1900 weltweit fast hundert Schulmuseen und Lehrmittelausstellungen. Am Beispiel des Deutschen Schulmuseums und des Niederländischen Schulmuseums in Amsterdam (seit 1877) nehmen Monika Mattes und Jacques Dane das Publikum mit in die Welt des Lehrer-Wissens vor 150 Jahren, als Schulmuseen eine innovative Idee der Wissensorganisation wurden. Sie beleuchten das Phänomen des pädagogischen Sammelfiebers im Zeitalter der Weltausstellungen und fragen nach Ähnlichkeiten und Unterschieden zwischen Berlin und Amsterdam. Im Anschluss freuen wir uns auf Gespräche und Austausch bei Snacks & Getränken.  

Um Anmeldung wird gebeten bis zum 15.06.2026 per Email an sekretariat-bbf@dipf.de.

17. Juni 2026, 18:30 bis 21:00 Uhr
BBF | Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des DIPF
Warschauer Str. 34, 10243 Berlin, 1. OG, Atelier

Ausstellungsfinissage im Landesarchiv am 19.2.2026

Am 19. Februar findet die Finissage der Ausstellung „Widerstand – Verfolgung – Deportation. Frauen aus Frankreich im KZ Ravensbrück (1942-1945)“ im Landesarchiv Berlin statt mit einer Führung und einem Vortrag mit anschließendem Gespräch.
– 16:00 Uhr: Führung mit der Kuratorin der Ausstellung Hannah Sprute (Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück),
– 18:00 Uhr   Vortrag und Gespräch: Französische Zwangsarbeiterinnen in Deutschland (1940–1945): Quellen und Erinnerungen. Mit der Historikerin Dr. Camille Fauroux (Université Toulouse II Jean Jaurès) und Dr. Roland Borchers (Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin),
– Anschließend Diskussion und kleiner Empfang.
Der Eintritt ist frei. Bei Interesse bitte anmelden bis zum 18. Februar unter info@landesarchiv.berlin.de. Weitere Informationen gibt es auf der Website des Landesarchivs.

Workshop: Audiovisuelle Archive zwischen Recherche, KI und semantischer Exploration

DigiS bietet am 1. Dezember 2025 einen KI & Filmerbe Workshop an. In Kooperation mit Dominik Bönisch Alpári von der Hochschule Düsseldorf / MIREVI findet ein weiterer digiS-Machine-Learning-Montag statt (MLM II), nun mit Fokus auf einen spezifischen Fachbereich: Audiovisuelle Archive. 
Audiovisuelle Archive stellen Forschende, Kurator:innen und Kulturinstitutionen vor besondere Herausforderungen: Wie lassen sich Bild-, Video- und Tonbestände erschließen, durchsuchen und interpretieren, wenn sie aus heterogenen Quellen stammen und in komplexen Kontexten entstanden sind? Der Workshop widmet sich aktuellen Ansätzen, mit denen audiovisuelle Sammlungen anders zugänglich und neu erfahrbar gemacht werden können – von semantischer Suche über Detektivarbeit im Stadtraum bis hin zur Nutzung generativer KI in der Archivexploration. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die mit audiovisuellen oder multimedialen Sammlungen arbeiten. Im Mittelpunkt steht das Kennenlernen praktizierter Such-Methodiken sowie der Austausch über Werkzeuge für die Erschließung und Vermittlung audiovisueller Kulturdaten. Weitere Informationen: https://www.digis-berlin.de/veranstaltungen/workshops/#tab-tb_ec2a3b1-0

1. Dezember 2025, 10–12 Uhr, Online auf Zoom
Anmeldung (bis 27.11.):
https://terminplaner6.dfn.de/b/950670535e0dba1b7f2eadec7a115071-1481459

Buchvorstellung des Jahrbuchs 2024 des Landesarchivs Berlin

Am Mittwoch, den 15. Oktober 2025, wird im Veranstaltungssaal des Landesarchivs das „Jahrbuch des Landesarchivs Berlin 2024“ vorgestellt. Es enthält neun Beiträge, die in die bewegte Geschichte Berlins eintauchen und einen Bogen von der Stadtarchitektur über die politische Geschichte bis zur Alltagskultur spannen.
An der Veranstaltung nehmen u. a. die Autorinnen und Autoren Björn Bürger, Jutta Fischer und Sascha Steger teil. Anschließend findet ein kleiner Empfang statt. Interessierte ,elden sich bitte bis zum 12. Oktober 2025 an: vennen@landesarchiv.berlin.de.

Mittwoch, 15. Oktober 2025, 17:00 Uhr
Landesarchiv Berlin, Veranstaltungssaal
Eichborndamm 115–121, 13403 Berlin
Eintritt frei

digiS-Jahreskonferenz am 13. November 2025

Am 13. November 2024 findet von 10 bis 15:30 Uhr die diesjährige Jahreskonferenz der Servicestelle Digitalisierung digiS statt, diesmal zum Thema „Datenkultur(en): Kooperation macht den Unterschied“.
Tagungsort ist wie gewohnt das Zuse-Institut Berlin, Takustr. 7, 14195 Berlin (Hörsaal im Rundbau). Eine Teilnahme per Zoom ist ebenfalls möglich.
Hier geht es zu weiteren Informationen sowie der Anmeldung.

Workshop der IG Archiv am 19.9.2025

Die IG Archiv (https://wiki.dnb.de/display/STAC/IG+Archiv) lädt GND-Interessierte zu einem Workshop „Schulungen und Handreichungen zur GND“ der AG Erschließung ein.  Freuen Sie sich auf eine spannende Veranstaltung mit Einblicken in die Angebote der GND Kooperative (Barbara Fischer/DNB) und einer Vorstellung der neuen Handreichungen der IG Archiv („Die GND im Archiv“ sowie „Tools zum Einsatz der GND im Archiv„) mit Dr. Stephanie Marra (Archiv TU Dortmund) und Dr. Johannes Haslauer (Staatsarchiv Bamberg). Daneben gibt es Raum zum Austausch über weitere Bedarfe und Ideen, um die GND für Archivar*innen im Arbeitsalltag praktikabel zu gestalten.

Freitag, 19.09.2025, 10:00-12:30 Uhr
Videokonferenz – Webex: https://ffm.webex.com/ffm/j.php?MTID=m3a7ac9da15c4fdf0c3f53205dda7852f

Universitätssammlungen und ihre digitale Erschließung

Am 10. Juli 2025 um 18 Uhr gewährt Rebekka Reichert in einem Online-Vortrag, organisiert vom BAK Information, Einblicke in Universitätssammlungen und ihre digitale Erschließung. Sie wird anschauliche Einblicke in die faszinierende Welt wissenschaftlicher Universitätssammlungen und darüber hinaus in die Arbeit hinter den Kulissen geben: Sie stellt die Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen (KUS) vor, die zentrale Anlaufstelle für alle, die mit oder in Universitätssammlungen arbeiten. Die KUS wurde 2012 auf Empfehlung des Wissenschaftsrates gegründet und unterstützt Hochschulen unter anderem dabei, ihre Sammlungen sichtbar zu machen und weiterzuentwickeln. Ein wichtiges Instrument hierfür ist das Portal der Koordinierungsstelle: https://portal.wissenschaftliche-sammlungen.de/.

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