Anfang des Jahres hat Julia Hartung die Archiv- und Sammlungsleitung des Schwulen Museums übernommen. Im mJuni gab sie der Zeitschrift „Siegessäule“ ein Interview.
Archiv der Kategorie: Archive
500 Jahre Herzogtum Preußen

Anlässlich der Umwandlung Preußens in ein weltliches Herzogtum vor 500 Jahren zeigt das Geheime Staatsarchiv im Rahmen einer Präsentation historische Quellen, u. a. die Urkunde König Sigismunds I. von Polen zur Belehnung Albrechts von Brandenburg vom 10. April 1525.
Für die Veranstaltung am 27.08.2025, 18.00 Uhr in Dahlem ist eine Anmeldung erforderlich.
Petra Winter im Interview
Die Leiterin des Zentralarchivs der Staatlichen Museen zu Berlin stellt die Ergebnisse der Provenienzforschung im Fall des Berliner Bankiers Jakob Goldschmidt vor:
Bundesarchiv erinnert an Kriegsende
Mit einem Online-Schwerpunkt erinnert das Bundesarchiv an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren. In einer Chronologie werden anhand ausgewählter Dokumente und Bilder die letzten Kriegstage dargestellt. Ein Beitrag widmet sich der deutschen Kapitulation.
Bildarchiv Foto Marburg gibt seine Fotos frei
Das Bildarchiv Foto Marburg zählt zu den größten Fotoarchiven zur europäischen Kunst und Architektur. Seit Anfang 2025 können die in der Datenbank „Bildindex der Kunst und Architektur“ verfügbaren 1,2 Millionen Bilder gebührenfrei mit einer Creative Commons Lizenz verwendet werden. Damit folgt das Archiv der weltweiten OpenGLAM-Bewegung, welche sich für eine uneingeschränkte Verfügbarkeit digitalisierter Kulturgüter im Internet einsetzt. Erreichbar ist die Datenbank unter www.bildindex.de.
Kurt-Schwaen-Archiv geht nach Dresden
Kurt Schwaen (1909-2007) gehörte zu den bekanntesten Komponisten der DDR. Nach seinem Tod betreute seine Frau Ina Iske-Schwaen den künstlerischen Nachlass in dem gemeinsamen Haus in Berlin-Mahlsdorf. Da Gespräche mit dem Berliner Stadtmuseum, der Staatsbibliothek oder der Akademie der Künste wegen einer Übernahme des Kurt-Schwaen-Archivs ohne Erfolg blieben, hat sich Iske-Schwaen nun entschieden, die Dokumente nach Dresden zu geben. Neue Heimstatt soll das Archiv für zeitgenössische Kompositionen an der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) werden. Tonbänder sind schon im November nach Dresden umgezogen, Filmaufnahmen sollen demnächst folgen.
Archiv der Werkstatt der Kulturen gerettet
Die „taz“ berichtet heute, dass das Archiv der „Werkstatt der Kulturen“ gerettet worden ist. Akten, Hunderte Videokassetten, Tausende Poster und Flyer, alles Dokumente, die über die fast 30 Jahre Arbeit des Neuköllner Veranstaltungszentrums Auskunft geben. Nach der Insolvenz des Trägervereins der „Werkstatt der Kulturen“ 2020 konnten die Unterlagen zwar zunächst vor der Vernichtung bewahrt werden, lagerten jedoch dann in feuchten Kellerräumen. Im Januar 2024 hat sie Juana Awad dort entdeckt und übergangsweise im Tieranatomischen Theater der Charité unterbingen können. Dort hat sie diese einer ersten Sichtung unterzogen und nicht mehr zu rettende Dokumente kassiert. Nun ist sie auf der Suche nach einer geeigneteren Unterbringung. Bis dahin will sie rund 500 Dokumente digitalisieren und im Internet zugänglich machen.
Awad ist Wissenschaftlerin, Kuratorin und Künstlerin und arbeitet derzeit an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst an ihrer Dissertation mit Fokus auf die „Werkstatt der Kulturen“ sowie weiteren Forschungsprojekten.
Professorenkatalog der FU online
Unter dem Link https://lexikon.fu-berlin.de/ ist der neue Professorenkatalog der Freien Universität ab sofort recherchierbar. Enthalten sind auch Gastdozent*innen und Kanzler*innen im Zeitraum 1948 bis 2023 – das sind rund 5.200 Personeneinträge. Zu dem vom Universitätsarchiv erstellten Lexikon gehört auch eine Karte mit Geburts- und Sterbeorten sowie weiteren Filtermöglichkeiten.
Einblick ins Landesarchiv
Der RBB berichtete am 10.11.2024 in einem sehenswerten Beitrag von Ulli Zelle über die Arbeit des Landesarchivs Berlin. Der Film ist auch auf YouTube abrufbar.
Ständige Ausstellung am Landesarchiv Berlin eröffnet am 7.11.2024
Das Landesarchiv eröffnet am 7. November 2024 um 16 Uhr seine ständige Ausstellung „Immer offen für Neues – Das Landesarchiv Berlin“. Die neue ständige Ausstellung stellt die gegenwärtige Arbeit und die in den Magazinen bewahrte politische Geschichte der Stadt Berlin in den Fokus. Im Mittelpunkt der Schau steht das Thema „Parlamente in Berlin gestern und heute – Stadtverordnetenversammlung, Volksvertretung und Abgeordnetenhaus“. Außerdem werden spezielle Arbeitsabläufe der Archivarbeit erklärt, z.B. der „Weg der Akte“ vom Zugang der Dokumente bis hin zur Benutzung. Welche Akten werden eigentlich vom Landesarchiv übernommen? Woher kommen sie, wer bestimmt über ihre Erhaltung und wie werden sie sicher bewahrt? Was passiert in der Werkstatt der Bundessicherungsverfilmung? Zahlreiche weitere Aufgabengebiete, die beeindruckende Vielfalt der Sammlungen und die Geschichte des Landesarchivs werden in der Ausstellung präsentiert.
Eröffnung: 7. November 2024, 16 Uhr
Landesarchiv Berlin, Eichborndamm 115–121, 13403 Berlin.
Das Programm finden Sie hier.
Um Anmeldung wird gebeten bis zum 7. November, 12 Uhr: info@landesarchiv.berlin.de
