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Das war der Berliner Archivtag 2025

Um es vorwegzunehmen: Eine Papsturkunde bekamen die Besucher des mit über 200 Anmeldungen ausgebuchten 8. Berliner Archivtags nicht zu sehen. Dafür präsentierte sich den Tagungsteilnehmern im Haus Franz-Mehring-Platz 1 eine Fülle an Aspekten rund um das Thema Resilienz.
Die Anwesenden wurden begrüßt von Rebecca Hernandez Garcia, seit der Vorstandswahl im letzten Jahr neue Vorsitzende des VdA-Landesverbands, und ihrem Stellvertreter Torsten Musial. Hernandez Garcia richtete den Blick bereits auf 2026, wenn der VdA-Landesverband Berlin seinen 10jährigen Geburtstag feiern wird.
Aus der Berliner Politik oder der Senatsverwaltung war diesmal leider kein Grußwort zu hören. Dagegen überbrachte Frank Druffner von der Kulturstiftung der Länder herzliche Worte. Die Kulturstiftung ist als namhafte Fördereinrichtung zur Erhaltung von Kulturgut mit vielen Archiven verbunden. Das zweite Grußwort kam diesmal von Michael Ruprecht, designierter Vorsitzender des VdA, der den Organisatoren der Tagung dankte und an die Anwesenden appellierte, Verbandsmitglied zu werden, um die Interessen des Berufsstands zu stärken. Er wies zudem auf die dramatische Entwicklung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hin, wo Bestandserhaltungsprogramme aufgrund von Sparmaßnahmen zurückgefahren oder gar aufgehoben werden. Angesichts dieser und anderer, immer komplexer werdender Herausforderungen wird es vermutlich nicht nur bei dem von ihm beschriebenen „fachlichen Muskelkater“ bleiben.

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In seinem Eröffnungsvortrag „Resilienz im Archivwesen“ stellte Max Plassmann (Historisches Archiv der Stadt Köln) die ganze Bandbreite des Themas dar – und das aus eigener Erfahrung, denn der Einsturz des Kölner Stadtarchivs 2009 setze in der Folge einen, wenn auch sicher schmerzhaften, Erkenntnisprozess in Gang. Vorbereitet zu sein auf die Herausforderungen und möglichen Krisen, ist aus seiner Sicht überlebenswichtig für die Archive. Plassmann stellte folgende Thesen in den Vordergrund: alte Vorurteile aktiv überwinden, breiten, niedrigschwelligen Zugang eröffnen, Bildungsangebote schaffen, Schadensprävention, stringente, zeitnahe Bewertung, Abbau von Erschließungsrückständen, Bildung von Netzwerken, transparentes Handeln. Einiges davon ist nicht neu, aber unter der Lupe der Resilienz betrachtet, fügen sich alle Teile zu einem Ganzen. Die Nutzung der Digitalisierung von Archivgut, aber ebenso von Arbeitsabläufen könne dabei die Personalressourcen generieren, die beispielsweise beim Abbau von Erschließungsrückständen benötigt werden. In der Krise ermöglicht dies, die archivarische Tätigkeit bis zu einem gewissen Grad fortzusetzen und damit öffentlich sichtbar zu bleiben. Vom KI-Trend darf sich das Archivwesen nicht aufgrund durchaus bestehender Risiken abkoppeln! Die dabei zu berücksichtigenden konzeptionellen und technischen Fragen sollten gemeinsam in einem Netzwerk gelöst werden, das über den Archivbereich hinaus bis in die politische und gesellschaftliche Sphäre reichen sollte, um umfassend wahrgenommen zu werden. Nicht zuletzt gehört dazu auch eine in die Zukunft gerichtete Überprüfung und Optimierung der Ausbildungsinhalte.

Dem digitalen Lesesaal waren zwei Berichte aus der Praxis gewidmet. Lambert Kansy präsentierte die Situation im Staatsarchiv Basel-Stadt. Hier hatten die Vorbereitungen 1997 mit der Einführung eines Archivinformationssystems begonnen, bei dem bereits ein Onlinezugang für die Benutzung mitgedacht wurde. Um das System möglichst nah an den Benutzern zu etablieren, wurden diese in einer Studie nach ihren Erwartungen befragt. Die dabei entstandenen 6 Benutzerrollen fanden dabei Anwendung sowohl auf den virtuellen wie auf den nach wie vor bestehenden analogen Lesesaal, einschließlich der Möglichkeit des Austauschs untereinander. Hier fiel erneut das Wort „Transparenz“. Im November 2022 ging das System schließlich online. Das Ergebnis mit Recherche- und Anfragenfunktion, Viewer für digitales Archivgut, persönlichem Konto u. v. m. kann unter https://dls.staatsarchiv.bs.ch/ in Augenschein genommen werden. Im zweiten Vortrag berichteten Alexandra Luther und Antje Stupperich über neue Benutzungsprozesse im digitalen Lesesaal des Bundesarchivs, der Anfang 2024 online gegangen ist, fokussiert auf die audiovisuellen Medien. Ziel ist die Erweiterung zu einer alle Überlieferungsformen umfassenden Plattform mit erweiterten Recherchefunktionen. Zurzeit sind beachtliche 8400 Streams online nutzbar. Wie schon beim Staatsarchiv Basel-Stadt angedeutet, bilden Urheberrecht und anderer Schutzrechte eine hohe Hürde zur Veröffentlichung. Besonders eindrucksvoll war die Schilderung sogenannter Auffindungsgeschichten bislang verschollener Werken. In der zweiten Ausbaustufe soll die Plattform das bisherige Recherchetool des Bundesarchivs „Invenio“ im nächsten Jahr ablösen.

Das folgende Panel stand ganz im Zeichen der gewachsenen Anforderungen an Aus- und Fortbildung. Gregor Patt gab den ersten Impuls aus der Sicht des LVR-Archiv- und Fortbildungszentrums Pulheim-Brauweiler, bevor er gemeinsam mit Irmgard Christa Becker (Archivschule Marburg), Christiane Bruns (Bundesarchiv) und Karin Schwarz (FH Potsdam) einzelne Aspekte vertiefte. Dabei ging es um Themen wie die Gleichwertigkeit grundständiger und begleitender Ausbildung bzw. Weiterbildung, Bereitstellung von Ausbildungsplätzen vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und der Angemessenheit und Aktualität von Ausbildungsinhalten („Allrounder“ versus „Spezialist“). Matthias Buchholz moderierte diese „Quadratur des Kreises“, an der sich die Tagungsteilnehmer rege beteiligten. Besonders das Plädoyer von Wiebke Bruns für die allgemeine Bezeichnung „Archivar“ – egal in welcher Beamtenlaufbahn oder in welchem Anstellungsverhältnis – fand ein starkes Echo.

Das Nachmittagspanel stand unter dem Zeichen der Bestandserhaltung. Zunächst berichtete Laura Scherr in einem umfassenden Überblick über die Archivbauprojekte der Staatlichen Archive Bayerns und dem Wandel, dem diese oft langjährigen Vorhaben unterworfen waren, verursacht durch den fachlichen und technologischen Fortschritt, aber auch den Klimawandel, eine sich verändernde Finanzlage sowie immer weiter ausdifferenzierte Bauvorschriften. Der neue Direktor des Berliner Landesarchivs Sven Kriese warf einen Blick auf die Bestandserhaltungsplanung seines Hauses für die nächsten Jahre, die wie bei allen Archiven von zurückgehenden finanziellen Ressourcen bedingt ist. Ein ernstes strukturelles Problem erkennt er im Fachkräftemangel auf der einen und schlecht dotierten Stellen auf der anderen Seite, gerade in der Metropole Berlin mit stetig wachsenden Lebenshaltungskosten. Kriese warb intensiv für eine gemeinsame Infrastruktur der Kultureinrichtungen, beispielsweise zentrale Werkstätten und Depots oder gemeinsame Vergabemaßnahmen. Archivverbünde über die Archivsparten und verschiedenen Archivträger hinweg dürften sich im Stadtstaat Berlin aber schwierig gestalten.

Auch wenn die von Thekla Kluttig im Rahmen der aktuellen Stunde vorgestellte AG Barrierefreiheit nicht dezidiert unter das Generalthema „Resilienz“ gestellt wurde, passt dieser Aspekt gut zum Archivtagsmotto, denn in der Stärkung des Zugangs für Benutzer wie Mitarbeiter ist auch eine Stärkung der Archive selbst erkennbar. Mit Blick auf den Tag der Archive am 07./08.03.2026 war der Hinweis auf die neugestaltete VdA-Website verbunden. Auch die Informationen zum neuen VdA-Arbeitskreis Mentoring passten sich als Ergänzung zum Thema Aus-, Fort- und Weiterbildung inhaltlich gut in den Archivtag ein.

Einen bemerkenswerten Impuls zur Abschlussdiskussion bildete der Beitrag der langjährigen BStU-Sprecherin Dagmar Hovestädt. Ihre These „Das Archiv ist überall“ stützt sich dabei auf die allgegenwärtige „Datafizierung“ von Information. Das Archivieren der eigenen digitalen Überlieferung ist zum Alltagsphänomen geworden und bedeutet im Umkehrschluss zugespitzt: „Was nicht digital ist, kann nicht gefunden werden.“ Die Anschlussfähigkeit der Archive an die aktuelle Entwicklung sieht sie als Herausforderung und Chance zugleich. Informationsmanagement, Mut, die neuen Möglichkeiten der KI für das Archiv nutzbar zu machen und die Bereitschaft zum beständigen Wandel waren die Schlagworte. Die Unterschiede zwischen den bewahrenden Institutionen – Museen, Bibliotheken und Archiven – werden im gemeinsamen digitalen Raum zunehmend kleiner werden. Umso wichtiger erscheint es, die Authentizität der Überlieferung deutlich erkennbar werden zu lassen. Diese Thesen boten einen guten Einstieg in die von Torsten Musial moderierte Schlussdiskussion mit Dagmar Hovestädt, dem Historiker und Journalisten Sven-Felix Kellerhoff und Max Plassmann, die einen Blick in die Zukunft wagte. Ausgehend von der Stärkung der Behördenberatung durch die Archive als Informationsmanager, wurde auch der – heute schon nicht mehr futuristische, sondern durchaus real mögliche – Einsatz von Chatbots für diese Aufgabe ins Spiel gebracht. Ein einheitlicher Zugriff auf E-Akten in der Behörde und als Archivgut wird sich aufgrund der unterschiedlichen rechtlichen Voraussetzungen – Informationsfreiheitsgesetz und Archivgesetz – vermutlich nicht ohne weiteres herstellen lassen, sondern Zukunftsvision bleiben. Hovestädt wies auf den Graubereich der Messenger-Korrespondenzen hin, aus ihrer Sicht ein wichtiger Teil des Regierungshandelns, der nicht einfach „verschwinden“ darf. Kellerhoff sieht hier eindeutig die Politik in der Verantwortung. Die Unterstützung der Erschließung durch Hilfskräfte und/oder KI-Hilfsmittel ist aus Plassmanns Sicht aufgrund datenschutzrechtlicher Vorgaben und des Umstands, dass nicht das gesamte Archivgut digitalisiert werden kann, nur in Einzelfällen möglich. Vor allem die gesellschaftliche Verankerung der Archive könnte damit jedoch gestärkt werden. Dagegen könnte der KI-Einsatz bei der Analyse personenbezogener Daten eine wesentliche Erleichterung bringen. Auch andere Formen einer zielgerichteten Öffentlichkeitsarbeit könnten den Zugang zu Archiven erleichtern, auch ohne dass ein Avatar durch den virtuellen Lesesaal führt. Auch wenn in Zukunft nicht mehr alle Archivare alles können müssen, wird nach Auffassung von Max Plassmann auch in Zukunft zumindest ein Experte nötig sein, der eine Papsturkunde lesen kann.

Fazit: Die archivarischen Fachaufgaben müssen nicht neu erfunden werden. Aber unter dem Aspekt der Resilienz betrachtet ergeben sich neue Zusammenhänge und Gewichtungen, die neue Schwerpunkte in der Planung setzen könnten, um die Archive im Wettbewerb mit den anderen Informationsdienstleistern zu stärken.

Berliner Archivtag 2025: Die Vortragenden (6)

Sven Kriese wird sich mit der Frage befassen, ob sich Archive unter den anstehen Herausforderungen noch Bestandserhaltung leisten sollten und können.
Sven Kriese ist seit 2024 Direktor des Landesarchivs Berlin. Zuvor arbeitete er seit 2004 am Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz,wo er zuletzt die Abteilung „Zentrale Dienste“ leitete und Vertreter der Direktorin war. Seit Jahren befasst er sich neben anderen Themen intensiv mit Fragen der Bestandserhaltung und war in entsprechenden Germien aktiv.

Berliner Archivtag 2025: Die Vortragenden (5)

Dr. Gergor Patt wird für die Dikskussion über die Anforderungen an Aus-, Fort- und Weiterbildung einen Impuls setzen, in dem er zu mehr Aus- und Weiterbildung aufrufen wird.
Gregor Patt ist seit 2016 am Archivberatungs- und Fortbildungszentrums des Landeschaftsverbands Rheinland (LVR-AFZ) in Pulheim-Brauweiler. Seit 2019 leitet er dort das Team Archivberatung, Aus- und Fortbildung. Darüber hinaus beschäftigt er sich vor allem mit Problemen der Schriftgutverwaltung, der Präsentation von Erschließungsinformationen im Internet sowie mit rechtlichen Fragen.

Berliner Archivtag 2025: Die Vortragenden (4)

Dagmar Hovestädt wird mit einem Impulsvortrag die Abschlussdiskussion zur Rolle der Archive im 21. Jahrhundert eröffnen.
Dagmar Hovestädt ist eine internationale Archiv-Expertin, die an der Schnittstelle von Archiven, Menschenrechten und Vergangenheitsbewältigung arbeitet und publiziert. Von 2011 bis 2021 war sie die Sprecherin des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und von 2021 bis 2024 Leiterin der Abteilung Vermittlung und Forschung im Bundesarchiv.
Zurzeit arbeitet sie mit Archiven und Initiativen in Irland, Syrien, Deutschland und beim Internationalen Archivrat (ICA) zusammen, u. a. mit dem Team des virtuellen ISIS Prisons Museum, das mit digitalen Rekonstruktionen Orte der Verbrechen in Syrien und Irak detailgenau untersucht, um für die Familien der Verschwundenen über das Geschehene aufzuklären und Strafverfolgung zu ermöglichen. Sie ist Aufsichtsratsmitglied und Gesellschafterin bei Correctiv. Seit 2024 und noch bis 2027 ist sie Lehrbeauftragte am Irischen Zentrum für Menschenrechte der Universität Galway.

Berliner Archivtag 2025: Die Vortragenden (3)

Lambert Kansy wird über die Erfahrungen des Staatsarchivs Basel-Stadt mit dem digitalen Lesesaal sprechen.
Lambert Kansy ist seit 2008 Leiter der Abteilung Informatik und Reprodienst am Staatsarchiv Basel-Stadt. In dieser Funktion verantwortet er den Aufbau von Infrastrukturen zur digitalen Archivierung – von der Übernahme bis zur Nutzung – und die Digitalisierung analogen Archivguts. Seit 2015 ist er zusätzlich Projektleiter des Staatsarchiv für den Neubau des Staatsarchivs, der 2021 begonnen wurde und 2026/27 bezugsfertig sein soll.

Berliner Archivtag 2025: Die Vortragenden (2)

Dr. Laura Scherr spricht über Anforderungen an Archivgebäude, insbesondere vor dem Hintergrund des Klimawandels .
Laura Scherr ist Referentin für Bestandserhaltung in der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns und leitet die Abteilung 3 (Archivbau, Bestandserhaltung, Veröffentlichungen, Öffentlichkeitsarbeit). Daneben ist sie Lehrbeauftragte für Archivbau, Bestandserhaltung, Öffentlichkeitsarbeit an der Bayerischen Archivschule und der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern. Sie ist Mitglied im Bestandserhaltungsausschuss der Konferenz der Leiterinnen und Leiter der Archivverwaltungen des Bundes und der Länder (KLA) und im Fachbeirat der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK).

Berliner Archivtag 2025: Die Vortragenden (1)

Im Vorfeld des Berliner Archivtages sollen die Vortragenden kurz vorgestellt werden. Heute: Dr. Max Passmann. Er wird sich im Eröffnungsvortrag mit der Resilienz von Archiven befassen, insbesondere den dafür ausschlaggebenden Faktoren.
Max Plassmann leitet am Historischen Archiv der Stadt Köln das Sachgebiet Alte Bestände, ist Ausstellungskurator und forscht und publiziert zur Kölner und Rheinischen Geschichte. Zuletzt u. a. „Eine Stadt als Feldherr. Studien zur Kriegsführung Kölns“ (2020) und „Achtung Brauchtumszone – Beiträge zur Kölner Karnevalsgeschichte“ (2023). Daneben wirkt er im Arbeitskreis Archivische Bewertung des VdA mit und war an der Herausgabe von dessen letzter Publikation „Überlieferung und archivische Bewertung“ (2025) beteiligt.

8. Berliner Archivtag am 19.11.2025

Am 19. November 2025 findet der 8. Berliner Landesarchivtag im Tagungszentrum FMP1, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin, unter dem Titel „Zwischen Papsturkunden und digitalem Lesesaal. Sind Vergangenheit und Gegenwart für die Zukunft gerüstet?“ statt.

Das Archivwesen steht im 21. Jahrhundert vor großen Herausforderungen, aber auch vor vielversprechenden Perspektiven. Digitalisierung, steigende Informationsflut, veränderte Nutzungsbedürfnisse bei zunehmender Ressourcenknappheit stellen traditionelle Archivmodelle in Frage. Gleichzeitig eröffnen sich durch KI und andere digitale Technologien neue Möglichkeiten. Gefragt sind daher innovative Strategien, Kooperation und eine Anpassung an die Anforderungen der Informationsgesellschaft. Diesem Spannungsfeld widmet sich der 8. Berliner Archivtag. Im Zentrum stehen Fragen zur Resilienz von Archiven, zur Bestandserhaltung, zur Entwicklung virtueller Lesesäle sowie generell Nutzungskonzepten im digitalen Wandel. Ein wichtiger Punkt sind die Anforderungen an das Personal als zentraler Ressource und welche Aufgabe dabei der Ausbildung zufällt.

Seit heute ist das Programm online und die Anmeldung geöffnet. Weitere Hinweise finden Sie auf der auf die Tagungsseite.

Programm

Anmeldung

Programm des 8. Berliner Archivtags am 19.11.2025 komplett

Der diesjährige Berliner Archivtag findet am 19. November 2025 unter dem Titel „Zwischen Papsturkunden und digitalem Lesesaal. Sind Vergangenheit und Gegenwart für die Zukunft gerüstet?“ statt.

Das Archivwesen steht im 21. Jahrhundert vor großen Herausforderungen, aber auch vor vielversprechenden Perspektiven. Digitalisierung, steigende Informationsflut, veränderte Nutzungsbedürfnisse bei zunehmender Ressourcenknappheit stellen traditionelle Archivmodelle in Frage. Gleichzeitig eröffnen sich durch KI und andere digitale Technologien neue Möglichkeiten. Gefragt sind daher innovative Strategien, Kooperation und eine Anpassung an die Anforderungen der Informationsgesellschaft. Diesem Spannungsfeld widmet sich der 8. Berliner Archivtag. Im Zentrum stehen Fragen zur Resilienz von Archiven, zur Bestandserhaltung, zur Entwicklung virtueller Lesesäle sowie generell Nutzungskonzepten im digitalen Wandel. Ein wichtiger Punkt sind die Anforderungen an das Personal als zentraler Ressource und welche Aufgabe dabei der Ausbildung zufällt.

Tagungsort wird wie im vergangenen Jahr das Tagungszentrum FMP1 Am Franz-Mehring-Platz 1 sein. Das Programm ist inzwischen komplett und wird in den nächsten Wochen veröffentlicht und auf die Tagungsseite gestellt. Dann wird auch die Anmeldung geöffnet.