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Wie Frauenarchive Bildungsgeschichte erfahrbar machen

Im Rahmen des Digitalen Deutschen Frauenarchivs (DDF) werden Bestände zur Geschichte der Berufsausbildung von Frauen digital präsentiert.
Anhand von sprachlichen und fotografischen Bildern werden drei historische Schöneberger Fraueninstitutionen lebendig:  der Lette-Verein, das Alice Salomon Archiv und das Pestalozzi-Fröbel-Haus stellen sich gemeinsam vor. Alle drei Institutionen bilden auch heute noch junge Menschen in zukunftsweisenden Berufen aus und beziehen ihre Geschichte kreativ in die aktuelle Bildungspraxis mit ein.
Sie laden dazu ein, am  22. Februar 2019 die Archive mit ihren Geschichten kennen zu lernen und anschließend zu diskutieren, wie der Transfer der digitalen Abbilder in den Kontext von Forschung und Didaktik gelingen kann. Das Programm findet sich hier. Um eine Anmeldung bis zum 1. Februar unter Archiv[at]ash-berlin.eu wird gebeten.

Freitag, 22. Februar 2019,  9 bis 15 Uhr
Lette Verein Berlin · Viktoria-Luise-Platz 6 · 10777 Berlin, Berlin Raum A 480

 

 

Workshop Grundlagen der Digitalisierung am 22. Februar 2019

Am 22. Februar 2019 veranstaltet das Forschungs- und Kompetenzzentrum Digitalisierung Berlin (digiS) wieder einen Workshop zu “Grundlagen der Digitalisierung”. Bei der Veranstaltung werden  vor allem die Funktionsweisen verschiedener technischer Verfahren und Medien (Scannen/Digitalfotografie/Filme/Audio) erläutert, um schneller und besser in der Lage zu sein, die Qualität der in einem Projekt beauftragten Digitalisierungsdienstleistungen zu bewerten.
Der Workshop ist kostenfrei und findet von 10:00 Uhr bis max. 16:00 Uhr im Seminarraum des ZIB (Takustr. 7, 14195 Berlin, U Dahlem Dorf / Eingang Rundbau, EG, R. 2006) statt. Anmeldeschluss ist der 15. Februar, die Teilnehmerzahl ist auf ca. 25 Personen begrenzt. Verbindliche Anmeldung bitte an digis@zib.de.

digiS-Umfrage: Bestands- und Bedarfserhebung 2018

Die Servicestelle Digitalisierung digis führt derzeit gemeinsam mit der HTW eine Umfrage durch, um einen Überblick zum aktuellen Stand genutzter Erschließungslösungen, vorhandener Online-Präsentationen digital(isiert)er Objekte und entsprechender Bedarfe in Berliner Kulturerbeeinrichtungen zu bekommen und so in Zukunft besser fördern zu können. Sie bittet daher die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Berliner Museen und Archive um ihre Unterstützung, indem sie an der Umfrage teilnehmen. Die Erhebung richtet sich ausdrücklich auch an kleinere, oder ehrenamtlich betriebene Einrichtungen.

Hier geht es zur Umfrage: https://survey.kobv.de/limesurvey/index.php/145268?lang=de

Bei Fragen zur Durchführung und Auswertung kann man sich Prof. Dr. Dorothee Haffner wenden. Sie betreut die Umfrage an der HTW und ist telefonisch unter +49 160 94 97 97 99 sowie per Mail unter Dorothee.Haffner@HTW-Berlin.de zu erreichen.

Berliner Archivrundschau 2018 Heft 2 erschienen

Gerade erschienen und noch ganz druckfrisch: Die aktuelle Ausgabe der “Berliner Archivrundschau”, das zweite Heft dieses Jahres, ist da. Hauptthema sind Geschichten und Dokumente aus Berliner Archiven zum Jahr 1968. Des weiteren gibt es u. a.  eine Vorschau auf den 2. Berliner Landesarchivtag, ein Gespräch mit Wiebke Winkler, der Leiterin des Grünen Gedächtnisses, und Nachrichten aus Berliner Archiven. Abgerundet wird die Ausgabe wie gewohnt mit den Rubriken Ausstellungen und Neuerscheinungen.
Das Heft wird beim Landesarchivtag in der Tagungstasche sein, aber demnächst auch in vielen Archiven ausliegen. Natürlich kann es auch wie gewohnt hier online gelesen werden.

Neuerscheinung: Erfahrungen mit Oral History

Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sind in Archiven politischer Parteien und sozialer Bewegungen nicht ungewöhnlich. Als archivische Quellengattung werden sie allerdings kaum genutzt. Nicht selten führen Historikerinnen und Historiker, die Ökologiearchive nutzen, im Rahmen ihrer Forschungen ebenfalls Interviews.
Vor diesem Hintergrund hatte das Archiv Grünes Gedächtnis zusammen mit dem IEAN zu einem interdisziplinären Oral History Workshop eingeladen. Der Austausch über die Praxis der Archive und der Historikerinnen sollte zur Reflexion der Arbeitsweisen und last but not least zu einer verbesserten Nutzung der in den Archiven vorliegenden Interviews anregen. Es beteiligten sich Archive und Zeithistorikerinnen aus den Niederlanden, Österreich, Belgien, Frankreich, Italien und Deutschland.
Nun ist der Tagungsreader erschienen unter dem Titel “Erfahrungen mit Oral History.
Zeitzeuginnen- und Zeitzeugengespräche in Archiven und zeithistorischer Forschung”. Er versammelt die Selbstdarstellungen der am IEAN beteiligten Archive und die Präsentationen ihrer Interviewprojekte. Praxisberichte der Historikerinnen und Beiträge, die ihre Ansätze reflektieren, schließen sich an. Im Anhang finden sich detaillierte Angaben zu den in Archiven befindlichen Interviewbeständen. Der Reader ist als E-Paper in englischer Sprache geschrieben.

Link: https://www.boell.de/de/2018/10/31/erfahrungen-mit-oral-history

Anne Vechtel