Domarchiv geht online

Die Onlinerecherche – der Schlüssel zu den Beständen des Domarchivs

Zum Tag des heiligen Nikolaus bietet das Domarchiv Berlin – Archiv der Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin – erstmals die Onlinerecherche an. Unter www.domarchiv-berlin.findbuch.net stehen die Erschließungsangaben zu den Unterlagen der erschlossenen Bestände zur Verfügung. So kann nun Archivgut strukturiert über den Navigationsbaum oder über die Volltextsuche (einfach oder erweitert) ermittelt werden. Domarchiv geht online weiterlesen

Website zum 9. TAG DER ARCHIVE online

Die Website zum 9. TAG DER ARCHIVE am 3. und 4. März 2018 ist nun vollständig online. Unter www.tagderarchive.de gibt es einen Pool mit Vorschlägen und Anregungen zu möglichen Themen und Veranstaltungsformaten für den bundesweit durchgeführten Tag.

Außerdem können diverse Plakat- und Flyervorlagen in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden, um die eigene Veranstaltung zu bewerben. Natürlich gibt es auch eine Veranstaltungsübersicht, wo die eigene Veranstaltung und das Programm eingetragen werden können. Also mitmachen und unbedingt registrieren!

Erfolgreiche Premiere

Als am 15. November 2017, um 17.30 Uhr der 1. Berliner Landesarchivtag zu Ende ging, durften die Organisatoren des VdA-Landesverbands Berlin neben den vielen Eindrücken der Fachdiskussionen und kollegialen Gespräche von den über 200 Teilnehmern auch viele positive Reaktionen mit nach Hause nehmen. Die seit ziemlich genau einem Jahr laufenden Vorbereitungen, organisatorischen und inhaltlichen Planungen und Absprachen hatten an diesem Tag zu einem, in diesem Maße nicht erwartbaren, erfolgreichen Ziel geführt. Das Interesse der Berliner Kolleginnen und Kollegen war so groß, dass am Ende die Tagungstaschen, Namensschilder und Sitzplätze im Auditorium knapp wurden. Dabei waren unter den Teilnehmern Archivare aller Archivsparten vertreten. Ein besonderes Dankeschön gilt dem Hausherrn, der Berlinischen Galerie, die mit ihren Räumen, der Technik, dem Catering, nicht zuletzt der stilvollen Atmosphäre, für einen angenehmen, gut vorbereiteten und fast reibungslosen Konferenzablauf sorgte.

In gespannter Erwartung – der Archivtag beginnt.

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Berliner Archivtag – Panel: Quellen der Migration

Im zweiten Panel des Berliner Archivtags wird es um Quellen der Zuwanderung in Berlin gehen. Diese Quellen stellen bislang in keinem Berliner Archiv einen Sammlungsschwerpunkt dar. Stattdessen werden eher zufällig im Rahmen von Projekten Materialien eingeworben. Dabei ist die Geschichte Berlins ohne die zahlreichen Einwanderer nicht zu erzählen. Über die Jahrhunderte haben viele Migranten hier ihre Spuren hinterlassen. So kamen im 17. und 18. Jahrundert zunächst Hugenotten aus Frankreich und dann Böhmen. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert ließen sich Schlesier, Masuren und Pommern hier nieder. Und seit den sechziger Jahren kamen Südeuropäer, Türken und Vietnamesen als Gastarbeiter in die Stadt. Doch will man etwas über ihre Geschichte  und ihren Alltag wissen, gibt es bislang in Berlin dafür keinen Ort. Berliner Archivtag – Panel: Quellen der Migration weiterlesen

Vorbereitung des Berliner Archivtags fast abgeschlossen

Die Vorbereitung des Berliner Archivtags am 15. November 2017 sind fast abgeschlossen. Die Gastgeberin Berlinische Galerie hat für die Konferenz ihr wunderschönes Auditorium als Tagungsraum hergerichtet und freut sich auf das Tagungspublikum. Und unsere Auszubildenden haben beim Packen der Tagungstaschen bereits tatkräftig geholfen. Das Vorstandsteam des Landesverbands Berlin im VdA wird aber auch in den nächsten Tagen noch manches zu tun haben, damit die Tagung reibungslos abläuft.

Afrikanische Delegation zu Besuch im Geheimen Staatsarchiv

Im Rahmen eines sechstägigen Berlin-Aufenthalts auf Einladung des Auswärtigen Amts besuchte am 11. Oktober 2017 eine fünfköpfige Delegation aus Afrika das Geheime Staatsarchiv PK. Ihr gehörten Vertreterinnen und Vertreter der Nationalarchive von Kamerun, Togo und Namibia sowie eine Bibliothekarin des Nationalmuseums von Tansania an. Begleitet wurden sie von einer Mitarbeiterin des Goethe-Instituts. Die neue Direktorin des Geheimen Staatsarchivs PK, Prof. Dr. Ulrike Höroldt, begrüßte die Delegation und führte sie durch das Haus. Der Besuch stand unter dem Motto „Archiverhalt in ehemaligen deutschen Kolonialgebieten“. Daher galt das besondere fachliche Interesse der Delegation den konservatorischen Maßnahmen zum Bestandserhalt sowie den technischen Möglichkeiten zur Reproduktion von Archivalien. Afrikanische Delegation zu Besuch im Geheimen Staatsarchiv weiterlesen

Das Bildarchiv des Berliner Fotografen Harald Hauswald wird digitalisiert

Das Bildarchiv des Berliner Fotografen Harald Hauswald wird in den kommenden zwei Jahren erschlossen und digitalisiert. Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur finanziert das Projekt mit 200.000 Euro. Hauswalds Archiv umfaßt rund 230.000 Schwarz-Weiß- und Farbnegative, die der Fotograf in der DDR zwischen 1974 und 1990 aufgenommen hat. Die Fotos werden nach dem Abschluss der Digitalisierung von der Stiftung für nichtkommerzielle Zwecke kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Harald Hauswald gehört zu den wichtigsten Fotografen der DDR. Er wurde vor allem mit einen seinen Aufnahmen des Ost-Berliner Alltags bekannt. Er zeigte Hinterhöfe und verfallende Fassaden, Trinker, Punks und Kellerbands. Seine Bilder vermitteln einen unverfälschten Eindruck von der DDR in den achtziger Jahren.  Er ist einer der Gründer der Bildagentur Ostkreuz und hat mehrere Bildbände veröffentlicht.

5. digiS-Jahreskonferenz am 1. Dezember 2017

Am 1. Dezember 2017 findet von 10 Uhr bis 17 Uhr im Zuse Institute Berlin die digiS-Jahreskonferenz statt. Auf der mittlerweile 5. Konferenz sollen die bundes- und europaweite kulturgutdigital-Landschaft im Hinblick auf ihren „Openess“-Charakter vergleichend betrachtet werden. Neben diesen aktuellen Aspekten soll auch auf fünf Jahre Förderprogramm zur Digitalisierung von Objekten des kulturellen Erbes Berlin zurückgeblickt werden.
Das Programm kann hier eingesehen werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Über diesen Link kann man sich für die digiS-Konferenz anmelden. Anmeldeschluss ist Freitag, der 24. November 2017.

Zuse Institute Berlin
Takustr. 7, 14195 Berlin
10 Uhr bis 17 Uhr

 

Film:ReStored_02 – 2. Ausgabe des Festivals für die Erhaltung des Filmerbes

Die zweite Ausgabe des Filmerbefestivals „Film:ReStored_02“ widmet sich von heute an bis zum Sonntag, den 29. Oktober 2017, im Filmhaus am Potsdamer Platz Fragen der Digitalisierung des Filmerbes. Im Fokus der Diskussionen stehen in diesem Jahr die Zusammenarbeit zwischen Rechteinhabern, Urhebern und Archiven.
Filmarchivare, Lizenzinhaber und Kreative wie Regisseure und Kameraleute berichten von aktuellen Digitalisierungsprojekten und den dabei auftauchenden Problemen wie beispielsweise der Entscheidung zwischen der Orientierung am Original oder einer kreativen Neubearbeitung. In Podiumsdiskussionen soll versucht werden, dafür gemeinsame Richtlinien zu finden. Im begleitenden Filmprogramm werden 13 digital restaurierte Filme gezeigt, überwiegend als Premiere.
Das Programm findet sich hier.
Weitere Informationen und Anmeldung unter filmrestored@deutsche-kinemathek.de.