Campus-Kino auch 2026

Vom 3. bis 27. August 2026 verwandelt sich der Innenhof der Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie erneut in ein Open-Air-Kino. Vier Wochen lang werden dort ausgewählte Filme rund um die Themen DDR-Geschichte, Staatssicherheit, Widerstand und Aufarbeitung gezeigt. Ob Kinoneuheiten wie „Wilma will mehr“, Filmklassiker wie „Good bye, Lenin!“ oder Kultfilme wie „flüstern & SCHREIEN“ – auch 2026 stehen wieder zahlreiche filmische Highlights auf dem Spielplan. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Beratungen zur Einsicht in Stasi-Unterlagen, Ausstellungs- und Archivführungen sowie Filmgesprächen vertieft die filmischen Eindrücke.
Der Eintritt ist frei. Alle Termine und Detailsgibt es unter www.bundesarchiv.de/campus-kino.

„Wir machen einen Schatz für die Forschung nutzbar“ -Interview mit Birgit Rehse

Birgit Rehse leitet seit fast 20 Jahren das Universitätsarchiv der Freien Universität Berlin. In einem Gespräch mit dem Online-Magazin der Freien Universität „campus.intern“ gibt sie einen Einblick in die Arbeit des Universitätsarchivs. Sie erzählt über Herkunft und Ordnung von Beständen, eine gewisse Ehrfurcht bei der Arbeit und ein schönes Nebenprodukt. Hier geht es zum Interview.

Ein Archiv für Techno-Clubs

Viele der einst bekannten Berliner Techno-Clubs sind inzwischen verschwunden. Andere werden in den nächsten Jahren folgen. Mit jeder Schließung geht ein Stück des Weltkulturerbes Techno verloren. Ein Projekt von Studierenden der Technischen Universität Berlin unter Leitung Steffen Lepas möchte die Erinnerung daran bewahren und diese Kulturorte virtuell erlebbar machen. Sie haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sie die Clubs optisch und akustisch rekonstruieren können, indem sie diese vermessen. rbb-online war meiner dieser Vermessung dabei. Hier geht zum Bericht.

Bundesarchiv startet die Online-Audio-Edition „Töne der Repression“

Am 17. Juni 2026 startet das Bundesarchiv die Online-Audio-Edition „Töne der Repression“. Damit macht das Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv erstmals Tonaufnahmen aus Spionageprozessen der DDR systematisch zugänglich.
Die Aufzeichnungen geben Einblick in Abläufe politischer Strafjustiz. Damit dokumentieren sie nicht nur Inhalte, sondern auch Sprache, Tonfall und Dynamiken im Gerichtssaal. Die Aufnahmen eröffnen so neue Perspektiven auf die Inszenierung von Gerichtsprozessen und die Arbeit der Geheimdienste im Kalten Krieg. Der Start erfolgt öffentlich am 17. Juni 2026 mit der Vorstellung des Projekts und einer Diskussion.
Programm:
– Begrüßung durch Prof. Dr. Michael Hollmann (Präsident Bundesarchiv)
– Vorstellung der Online Audio Edition und Podiums gespräch mit Prof. Dr. Daniela Münkel, Dr. Mark Laux und Dr. Ronald Funke (Bundesarchiv – Stasi Unterlagen-Archiv) moderiert von Korbinian Frenzel (Deutschlandfunk).
Im Anschluss gibt es einen kleinen Empfang.
Anmeldung bitte unter campus@bundesarchiv.de oder 030-186656770.

17. Juni 2026, 17:30 Uhr
Bundesarchiv, Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie
Ruschestraße 103, Haus 22, 10365 Berlin

Nächste Veranstaltung BBFSofa am 17.6.2026

Anlässlich ihres 150-jährigen Jubiläums hat die BBF | Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des DIPF die neue Veranstaltungsreihe „BBFSofa“ gestartet und lädt herzlich zu anregenden Gesprächen in informellem Rahmen ein. An fünf Mittwochabenden, jeweils um 18:30 Uhr, stehen spannende, zentrale und auch überraschende Themen aus der Bildungsgeschichte sowie aus der Arbeit der BBF auf dem Programm. Expertinnen und Experten sowie Gäste aus unterschiedlichen Bereichen bringen dabei ihre verschiedenen Perspektiven ein und eröffnen neue Blickwinkel. Jeder Abend beginnt mit einer etwa einstündigen Präsentation. Im Anschluss ist Zeit für Fragen, Diskussionen und persönlichen Austausch – bei kleinen Snacks und Getränken in entspannter Runde.

Am 17. Juni 2026 findet die dritte Veranstaltung von 18:30 bis 21:00 in der BBF statt. Thema ist diesmal: History in Context: Schulwissen sammeln und verbreiten. Schulmuseen im 19. Jahrhundert. Als Berliner Lehrer im Jahr 1876 ihre Vorgängereinrichtung – das Deutsche Schulmuseum – gründeten, schufen sie keinen neuartigen Ort, sondern sie folgten einem europäischen, wenn nicht globalen Trend: So gab es um 1900 weltweit fast hundert Schulmuseen und Lehrmittelausstellungen. Am Beispiel des Deutschen Schulmuseums und des Niederländischen Schulmuseums in Amsterdam (seit 1877) nehmen Monika Mattes und Jacques Dane das Publikum mit in die Welt des Lehrer-Wissens vor 150 Jahren, als Schulmuseen eine innovative Idee der Wissensorganisation wurden. Sie beleuchten das Phänomen des pädagogischen Sammelfiebers im Zeitalter der Weltausstellungen und fragen nach Ähnlichkeiten und Unterschieden zwischen Berlin und Amsterdam. Im Anschluss freuen wir uns auf Gespräche und Austausch bei Snacks & Getränken.  

Um Anmeldung wird gebeten bis zum 15.06.2026 per Email an sekretariat-bbf@dipf.de.

17. Juni 2026, 18:30 bis 21:00 Uhr
BBF | Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des DIPF
Warschauer Str. 34, 10243 Berlin, 1. OG, Atelier

Nächster Archiv-Stammtisch am 20. Mai 2026

Der nächste Berliner Archiv-Stammtisch findet am 20. Mai 2026 im Universitätsarchiv der Freien Universität Berlin ab 16:30 Uhr statt. Das Universitätsarchiv der FU Berlin bewahrt über 7.500 und 3 TB laufende Regalmeter Registratur- und Archivgut auf. Die Unterlagen stammen aus der Hochschulleitung und -verwaltung sowie aus der FU nahestehenden Körperschaften, ergänzt durch umfangreiche Sammlungen von Fotos, audiovisuellen Medien, Plakaten, Karten und Plänen, Flugschriften und musealen Objekten. Darüber hinaus befindet sich im UA das sogenannte APO-Archiv, welches die Geschichte der Außerparlamentarischen Opposition bzw. der Studentenbewegung in Deutschland bis etwa Mitte der siebziger Jahre dokumentiert. Die Aktenüberlieferung von politischen Gruppierungen, die umfangreichen Sammlungen, Zeitschriften sowie Nachlässe von Aktivistinnen und Aktivistenstellen einen bedeutenden Quellenfundus der Zeitgeschichte dar.
Im Anschluss gibt es wie immer Gelegenheit, sich in lockerer Runde auszutauschen, dieses Mal ab 18:30 Uhr im Restaurant axia Griechische Taverna, Beselerstraße 1-3, 12249 Berlin (ca. 10 Minuten Spaziergang), (https://taverna-axia.de/).
Bei Interesse schreiben Sie bitte bis zum 18. Mai 2026 an: lv-berlin@vda.archiv.net. Bitte geben Sie dabei an, ob Sie nur zur Archivführung, ins Restaurant oder zu beidem kommen wollen. Die Gruppengröße ist auf Grund der räumlichen Gegebenheiten auf 20 Personen beschränkt.
Möchten Sie gerne eine Führung im Rahmen des Berliner Archivstammtisches durch Ihr Archiv anbieten, wenden Sie Sich bitte an Bianca Welzing-Bräutigam (welzing-braeutigam@landesarchiv.berlin.de) oder Dr. Irina Schwab (irina.schwab@tu-berlin.de).

24. Berliner Archivstammtisch
Donnerstag, 20. Mai 2026, 16:30 Uhr
Universitätsarchiv der Freien Universität Berlin
GeoCampus Lankwitz, Haus L / Erdgeschoss
Malteserstr. 74-100 12249 Berlin
Treffpunkt: Universitätsarchiv (s. Klingel am Eingang zum UA im Foyer von Haus L im EG)
und/oder anschließend ab 18:30 Uhr:
axia Griechische Taverna, Beselerstraße 1-3, 12249 Berlin (ca. 8-10 Minuten Spaziergang)

Studiengang Restaurierung an der HTW Berlin bleibt

Am 13. April 2026 hat der Akademische Senat der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin den Antrag zur Schließung des Studiengangs Konservierung und Restaurierung/Grabungstechnik abgelehnt. Damit können im Wintersemester 2026/27 wieder neue Studierende aufgenommen werden.
Die drohende Einstellung des Studiengangs konnte vor allem durch das große Engagement der Studierenden und ihre Mobilisierung der Fachcommunity verhindert werden. Hier geht es zur Pressemitteilung der HTW Berlin: https://www.htw-berlin.de/index.php?id=16238.
Weitere Informationen zum Studium Konservierung und Restaurierung/Grabungstechnik an der HTW, dem Bewerbungsverfahren und Infomaterial gibt es auf der Studiengangs-Website: https://krg.htw-berlin.de.
Wer die Werkstätten und Projekte persönlich kennenlernen möchte, kann sich zu den monatlich angebotenen Führungen anmelden: Ayleen.Oezcelik@student.htw-berlin.de.

Archive unter Druck – Forum am 18. Mai 2026

Das partizipative Forum „Archive unter Druck“ lädt zu einem praxisnahen Austausch am 18. Mai 2026 von 13:30 bis 15:30 Uhr in die Bodo-Uhse-Bibliothek ein (Erich-Kurz-Straße. 9, 10319 Berlin). Ausgehend von kurzen Impulsvorträgen zur aktuellen Situation von Archiven und anderen Gedächtnisorganisationen unter Druck bietet das Forum Raum für Diskussionen, Erfahrungsaustausch und die gemeinsame Frage, wie Archive und engagierte Aktive unterstützt und vernetzt werden können.
Hier geht es zur Veranstaltungsseite: https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/blog/archive-unter-druck-einladung-zum-gemeinsamen-forum#no-back.
Da die Plätze begrenzt sind, wird um eine Anmeldung bis zum 10. Mai 2026 gebeten: https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/blog/archive-unter-druck-einladung-zum-gemeinsamen-forum#no-back).
Das Forum „Archive unter Druck“ wird von der Ausstellung „Resonant Archives: Fragility and Resilience of Dissonant Heritage“ begleitet, die am 18. Mai 2026 um 16 Uhr ebenfalls in der Bodo-Uhse-Bibliothek in Lichtenberg eröffnet wird. Die Ausstellung vertieft zentrale Fragen des Forums und ist über einen längeren Zeitraum zu sehen.

digiS-Infotag am 17. März 2026

Sie möchten Kulturgut digital zugänglich machen und planen ein entsprechendes Projekt? Das „Förderprogramm zur Digitalisierung von Objekten des kulturellen Erbes Berlin“ bietet vorbehaltlich zur Verfügung stehender Haushaltsmittel auch 2027 für interessierte Kulturerbeinstitutionen wieder die Möglichkeit, Fördermittel für Digitalisierungsprojekte zu beantragen. Um Sie bestmöglich auf die Antragstellung vorzubereiten, laden wir Sie herzlich ein zum alljährlichen digiS-Infotag

Termin: Dienstag 17. März 2026
Zeit: 10:00 – 12:00 Uhr 
ONLINE (ZOOM-Link folgt einen Tag vorab)
Anmeldung bis 13.03. unter: https://terminplaner6.dfn.de/en/b/68a6d10993bd63abbfb4bbd878c19f5b-1584202

Agenda: Überblick über das Förderprogramm und die Antragstellung (Anja Müller, digiS und Caroline Reck, Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt) und Zeit für Fragen

Im Anschluss sind 30-minütige Einzelberatungen möglich zur Klärung spezifischer Fragen zu Ihrer Projektidee – Wenn Sie eine Einzelberatung wünschen, senden Sie uns bitte bis spätestens 13.03. eine kurze, formlose Projektskizze per E-Mail an digis@zib.de und melden sich damit für ein individuelles Beratungsgespräch an. Nach Eingang Ihrer Skizze und Ihrer Anmeldung vereinbaren wir einen individuellen Beratungstermin mit Ihnen. Dieser findet ebenfalls online statt.