Am 18. September 2026 gibt es von 14 -16 Uhr im Archiv der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften eine Veranstaltung zum Umgang mit Kunstwerken aus der DDR im Archiv.
Die Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaft verfügt über einen historisch gewachsene Kunstbesitz mit über 2.000 Objekten, gegliedert in die Bestände Malerei, Grafik und Plastik sowie Kunsthandwerk. Im Rahmen eines Archivrundgangs wird erstmals die Gelegenheit geboten, einen Einblick in den Kunstbestand zu erhalten, den die ehemalige Kustodie aufgebaut hat. Obwohl die Akademie der Wissenschaften der DDR 1983 eine eigenständige Kustodie zur Betreuung des Kunstbesitzes einrichtete, ist der Bestand, der überwiegend Gegenwartskunst der DDR umfasst, nach der Wendezeit in der Sammlung aufgegangen – und für die Nutzer:innen nun nicht mehr als solcher zu erkennen. Nach der Bestandspräsentation gibt es eine Diskussion, u. a.über den Plan, diesen Bestand einer kritischen Revision im Sinne eines „verflochtenen kulturellen Erbes“ zu unterziehen.
Hier gibt es weitere Informationen.
18. September 2026
14:00-16:00 Uhr
Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Archiv, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin
PROGRAMM
– Zum kritischen Umgang mit dem kulturellen Erbe: Ansätze der BBAW
Akademiepräsident Christoph Markschies (Einführung)
– Aus dem Archiv der BBAW: Eine Bestandsaufnahme am Beispiel der Kunstbestände der Akademie aus der Zeit der DDR
Sandra Miehlbradt (BBAW) & Friederike Schäfer (BBAW)
– Podiumsdiskussion mit Sabine Wolf (Stellv. Direktorin des Archivs der Akademie der Künste) und Angelika Weißbach (Wissenschaftl. Mitarbeiterin / Museum Utopie und Alltag / Kunstarchiv Beeskow)
Um Anmeldung wird gebeten unter: archiv@bbaw.de

