Das Historische Archiv zum Tourismus der Technischen Universität Berlin feiert am 7. Oktober 2026 ein Jubiläum. Seit 40 Jahren sammelt und bewahrt das Archiv Quellen dazu, wie Menschen reisen, wohin es sie zieht und wie sich der Tourismus im Laufe der Zeit verändert hat. Aus diesem Anlass lädt das Archiv am 7. Oktober 2026 zu einer öffentlichen Jubiläumsveranstaltung mit Vorträgen, Ausstellung, historischer Diafilm-Vorführung und gemeinsamem Ausklang ein.
Die Bestände des HAT umfassen Reiseführer und Reiseberichte ebenso wie tourismuswissenschaftliche Literatur, Plakate, Flyer und Prospekte, Dias, Postkarten und Souvenirs. Sie dokumentieren, wie sich Reiseziele, Reiseformen und touristische Bilder im Laufe der Jahrzehnte verändert haben – und eröffnen zugleich Einblicke in gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklungen. Inzwischen hat das Archiv auch eine neue Website: https://www.tu.berlin/arte/hat.
Näheres zum Programm der Jubiläumsveranstaltung findet man hier: https://idw-online.de/de/news878406.
Das Gedächtnis der Wirtschaft
Der Leiter des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs, Björn Berghausen, im RBB-Interview über Aha-Effekte:
Vis à vis – Was Wirtschaftsarchive über die Industriegeschichte erzählen | rbb24 Inforadio
Zugang gestalten! in der Staatsbibliothek zu Berlin
Die inzwischen 16. Ausgabe der internationalen Konferenz „Zugang gestalten! – Mehr Verantwortung für das kulturelle Erbe“ findet vom 30. September bis 2. Oktober 2026 in der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Potsdamer Straße 33, 10785 Berlin, statt.
Die Konferenz steht in diesem Jahr unter dem Schwerpunktthema „Geschichtspolitik und Erinnerung“. Wie gehen Einrichtungen des Kulturerbes mit den Zeugnissen der Vergangenheit um? Nutzen sie diese, um bestimmte Sichtweisen historischer Entwicklungen zu stützen, oder überlassen sie die Bewertung den Nutzenden und ermöglichen vor allem den Zugang zu den Quellen?
Das Programm und Informationen zur Anmeldung gibt es hier: https://zugang-gestalten.org/
13. Tag der Bestandserhaltung am 16. September 2026
Der diesjährige Tag der Bestandserhaltung findet in Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin statt.
Diese Tagung macht bestehende Netzwerke sichtbar, präsentiert erprobte Kooperationsmodelle und gibt neue Impulse für die Bestandserhaltung. Das 20-jährige Jubiläum der KBE bietet die Gelegenheit, 20 Jahre Vernetzungsarbeit zu reflektieren und Zukunftsperspektiven zu entwickeln.
Das Programm und Hinweise zur Anmeldung gibt es hier: https://bestandserhaltung.zlb.de/20-jahre-kbe/
80 Jahre RIAS Berlin
Am 5. September 1946 ging der RIAS, der Rundfunk im amerikanischen Sektor, auf Sendung. Für Millionen Menschen in Ost und West wurde er in den Jahrzehnten der Teilung zu einer verlässlichen Informationsquelle, zum persönlichen Begleiter und zu einer Stimme der Freiheit. Heute sendet Deutschlandfunk Kultur aus dem ehemaligen RIAS-Funkhaus, in dem unter anderem Hans Rosenthal, Onkel Tobias vom RIAS oder später auch Rik De Lisle ihr Publikum begeisterten.
Zum 80. Jubiläum blickt das Archiv des Senders in einer digitalen Ausstellung auf die Geschichte des RIAS (1946–1993) und damit auf einen besonderen Teil der Rundfunkgeschichte zurück: https://www.deutschlandradio.de/80-jahre-rias-jubilaeum-digitale-ausstellung-100.html
Tagung zu Kunst im Archiv
Am 18. September 2026 gibt es von 14 -16 Uhr im Archiv der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften eine Veranstaltung zum Umgang mit Kunstwerken aus der DDR im Archiv.
Die Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaft verfügt über einen historisch gewachsene Kunstbesitz mit über 2.000 Objekten, gegliedert in die Bestände Malerei, Grafik und Plastik sowie Kunsthandwerk. Im Rahmen eines Archivrundgangs wird erstmals die Gelegenheit geboten, einen Einblick in den Kunstbestand zu erhalten, den die ehemalige Kustodie aufgebaut hat. Obwohl die Akademie der Wissenschaften der DDR 1983 eine eigenständige Kustodie zur Betreuung des Kunstbesitzes einrichtete, ist der Bestand, der überwiegend Gegenwartskunst der DDR umfasst, nach der Wendezeit in der Sammlung aufgegangen – und für die Nutzer:innen nun nicht mehr als solcher zu erkennen. Nach der Bestandspräsentation gibt es eine Diskussion, u. a.über den Plan, diesen Bestand einer kritischen Revision im Sinne eines „verflochtenen kulturellen Erbes“ zu unterziehen.
Hier gibt es weitere Informationen.
18. September 2026
14:00-16:00 Uhr
Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Archiv, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin
PROGRAMM
– Zum kritischen Umgang mit dem kulturellen Erbe: Ansätze der BBAW
Akademiepräsident Christoph Markschies (Einführung)
– Aus dem Archiv der BBAW: Eine Bestandsaufnahme am Beispiel der Kunstbestände der Akademie aus der Zeit der DDR
Sandra Miehlbradt (BBAW) & Friederike Schäfer (BBAW)
– Podiumsdiskussion mit Sabine Wolf (Stellv. Direktorin des Archivs der Akademie der Künste) und Angelika Weißbach (Wissenschaftl. Mitarbeiterin / Museum Utopie und Alltag / Kunstarchiv Beeskow)
Um Anmeldung wird gebeten unter: archiv@bbaw.de
Die LGV sucht eine neue Bleibe für Archiv und Bibliothek
Seit 1884 verbindet die „Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg“ Gesellschaft und Wissenschaft mit dem Ziel, die Geschichte der Metropolregion Berlin-Brandenburg zu erkunden, zu erforschen und zu vermitteln. Als gemeinnütziger Verein mit Sitz in der Bundeshauptstadt stehen seine Aktivitäten allen Interessierten offen – Mitgliedern wie Bürgerinnen und Bürgern gleichermaßen. Nun hat die Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin der Vereinigung zum 31. Dezember 2027 den seit 1954 bestehenden Mietvertrag gekündigt. Archiv, Bibliothek und Veranstaltungsort sind damit gefährdet. Gesucht werden neben einem Veranstaltungsraum geeignete Bibliotheks- und Archivmagazine mit ca. 350 m². Zum Sammlungsprofil zählen u. a. 150 Nachlässe bedeutender Forscherinnen und Forscher sowie eine wissenschaftliche Spezialbibliothek mit über 80.000 Nachweisen. Weitere Informationen zu dieser unerwarteten wie enormen Herausforderung sind hier hinterlegt.
Mauergedenken: Landesarchiv zeigt Unbekanntes

Am 07.08.2026 ab 18.00 Uhr zeigt das Landesarchiv Berlin anlässlich des 65. Jahrestags des Mauerbaus unter dem Titel „Grenzgeschichten“ Ausschnitte aus seiner Filmsammlung, darunter bislang unveröffentlichte Aufnahmen:
Grenzgeschichten – Landesarchiv Berlinhttps://landesarchiv-berlin.de/grenzgeschichten
Beschäftigte im Interview
Wie arbeitet eigentlich das Bundesarchiv? Vor allem aber: Wer arbeitet im Bundesarchiv und was genau ist die Tätigkeit? Dieser Frage geht der Newsletter des Bundesarchivs nach, in dem regelmäßig Mitarbeitende vorgestellt werden und in einem Interview über ihre Arbeit und ihre Aufgaben berichten. Bislang gab es so u. a. Gespräche mit der Fotorestauratorin Claudia Caserta-Metzner, dem Filmarchivar Florian Höhensteiger und Sabine Herrmann, die die Archivarsausbildung für den dualen Studiengang (Anwärter) sowie die postgradualen Studien (Referendare) koordiniert: https://www.bundesarchiv.de/presse-und-medien/einblicke-in-unsere-arbeit-beschaeftigte-im-interview
Vom Ehrenamt im Sportarchiv
Seit 2012 betreue ich ehrenamtlich das Archiv des Berliner Landestanzsportverbandes. Nun hat unser Medienpartner SPORTFANAT einen Kurzfilm über meine Tätigkeit im Sportarchiv produziert. Herzlichen Dank an Johannes Heine! Ich wünsche viel Vergnügen!