Archiv der Kategorie: Digitalisierung

digiS-Infotag am 17. März 2026

Sie möchten Kulturgut digital zugänglich machen und planen ein entsprechendes Projekt? Das „Förderprogramm zur Digitalisierung von Objekten des kulturellen Erbes Berlin“ bietet vorbehaltlich zur Verfügung stehender Haushaltsmittel auch 2027 für interessierte Kulturerbeinstitutionen wieder die Möglichkeit, Fördermittel für Digitalisierungsprojekte zu beantragen. Um Sie bestmöglich auf die Antragstellung vorzubereiten, laden wir Sie herzlich ein zum alljährlichen digiS-Infotag

Termin: Dienstag 17. März 2026
Zeit: 10:00 – 12:00 Uhr 
ONLINE (ZOOM-Link folgt einen Tag vorab)
Anmeldung bis 13.03. unter: https://terminplaner6.dfn.de/en/b/68a6d10993bd63abbfb4bbd878c19f5b-1584202

Agenda: Überblick über das Förderprogramm und die Antragstellung (Anja Müller, digiS und Caroline Reck, Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt) und Zeit für Fragen

Im Anschluss sind 30-minütige Einzelberatungen möglich zur Klärung spezifischer Fragen zu Ihrer Projektidee – Wenn Sie eine Einzelberatung wünschen, senden Sie uns bitte bis spätestens 13.03. eine kurze, formlose Projektskizze per E-Mail an digis@zib.de und melden sich damit für ein individuelles Beratungsgespräch an. Nach Eingang Ihrer Skizze und Ihrer Anmeldung vereinbaren wir einen individuellen Beratungstermin mit Ihnen. Dieser findet ebenfalls online statt.

Das Digitale Archiv der Freien Darstellenden Künste ist online!

Das Digitale Archiv der Freien Darstellenden Künste ist seit dem 16. Januar 2026 online: performingarchive.org. Dort sollen Objekte und Dokumente zu künstlerischen Produktionen und Arbeitsprozessen von den Anfängen der Freien Szene bis in die Gegenwart versammelt werden. Der Sammlungsprozess ist eine Einladung zum Mitmachen, denn wer entsprechendes Material hat, kann dies in wenigen Schritten hochladen und dem Digitalen Archiv hinzufügen, es anschließend beschreiben und mit den Daten anderer Nutzender verknüpfen: Video-Mitschnitte und Aufführungsfotos ebenso wie Proben-Notizen, Konzepte und Administratives. Unterstützung gibt es mittels Handreichungen. Darin steht alles Wissenswerte zur Digitalisierung und Verwahrung von analogem Material, zu archivgerechter Verschlagwortung sowie zu Urheber- und Persönlichkeitsrechten. Die Handreichungen sind als PDFs unter performingarchive.org/de/tipps abrufbar. Und mit dem „6-Punkte-Plan für Eilige“ sind die ersten Archivierungsschritte schnell geschafft! Die Plattform ist eine Einladung, kollektiv Geschichte zu erforschen. In den kommenden Jahren soll auf diese Weise eine stetig wachsende Materialsammlung von den Anfängen der Freien Szene bis in die Gegenwart entstehen.

digiS-Jahreskonferenz am 13. November 2025

Am 13. November 2024 findet von 10 bis 15:30 Uhr die diesjährige Jahreskonferenz der Servicestelle Digitalisierung digiS statt, diesmal zum Thema „Datenkultur(en): Kooperation macht den Unterschied“.
Tagungsort ist wie gewohnt das Zuse-Institut Berlin, Takustr. 7, 14195 Berlin (Hörsaal im Rundbau). Eine Teilnahme per Zoom ist ebenfalls möglich.
Hier geht es zu weiteren Informationen sowie der Anmeldung.

Rechtliche Aspekte bei Digitalisierungsprojekten

Am 31. März 2025 bietet digiS von 14 bis 17 Uhr einen Online-Vortrag mit anschließendem Q&A zum Thema „Rechtliche Aspekte bei Digitalisierungsprojekten“ mit Prof. Dr. Paul Klimpel (iRights.Law) an. Prof. Klimpel wird eine Einführung in die Themen „Urheberrecht und verwandte Schutzrechte“ sowie die Möglichkeiten der offenen Nachnutzung von Kulturdaten geben. Auch das Thema KI bzw. Text- und Data-Mining zur Erstellung von KI-Trainingsdatensätzen wird mit Blick auf die Ende 2024 ergangene Rechtsprechung im „LAION-Fall“ einbezogen. Der aktuelle Stand zur Regelung und Umsetzung bei der Veröffentlichung von nicht verfügbaren Werken (Stichwort: EUIPO-Portal) wird im Vortrag ebenso berücksichtigt wie ein Blick auf die zwischen der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) und der VG Bild-Kunst vereinbarte Testphase zur Präsentation von Abbildungen von Werken der bildenden Kunst, die von der VG Bild-Kunst lizenziert sind. Der Workshop ist kostenfrei.

Anmeldung: https://terminplaner6.dfn.de/en/b/564d104436e1d96d5ce84c37ba72021e-1096847
Den ZOOM-Link wird kurzfristig per E-Mail vor der Veranstaltung zugesandt .

Bildarchiv Foto Marburg gibt seine Fotos frei

Das Bildarchiv Foto Marburg zählt zu den größten Fotoarchiven zur europäischen Kunst und Architektur. Seit Anfang 2025 können die in der Datenbank „Bildindex der Kunst und Architektur“ verfügbaren 1,2 Millionen Bilder gebührenfrei mit einer Creative Commons Lizenz verwendet werden. Damit folgt das Archiv der weltweiten OpenGLAM-Bewegung, welche sich für eine uneingeschränkte Verfügbarkeit digitalisierter Kulturgüter im Internet einsetzt. Erreichbar ist die Datenbank unter www.bildindex.de.

digiS-Jahreskonferenz am 28. November 2024

Am 28. November 2024 findet von 10 bis 15:30 Uhr die diesjährige Jahreskonferenz der Servicestelle Digitalisierung digiS statt, diesmal zum Thema „Schwinde(l)nde Ressourcen im 21. Jahrhundert: „KI“ als Heilsversprechen?“. Dabei sollen die Implikationen sogenannter „Künstlicher Intelligenz“ für Kulturerbeeinrichtungen diskutiert werden.
Tagungsort ist wie gewohnt das Zuse-Institut Berlin, Takustr. 7, 14195 Berlin (Hörsaal im Rundbau). Eine Teilnahme per Zoom ist ebenfalls möglich.
Hier geht es zu weiteren Informationen sowie der Anmeldung.

Einsatz von KI im Bundesarchiv

Das Bundesarchiv nutzt Künstliche Intelligenz, um die Überlieferung des Reichskolonialamtes durchsuchbar zu machen. Zum Einsatz kommt ein Programm zur Handschriftenerkennung. Die Anwendung, die derzeit im Lesesaal in Berlin-Lichterfelde zur Verfügung steht, soll in etwa 2 Jahren im neuen Digitalen Lesesaal auch für die externe Suche bereitstehen. Damit werde „eine wichtige Quelle für die Erforschung des von der deutschen Kolonialherrschaft begangenen Unrechts“ besser zugänglich gemacht, heißt es in der Pressemitteilung des Bundesarchivs.

Beitrag des Deutschlandfunks vom 29.06.2024

Rechtliche Aspekte bei Digitalisierungsprojekten

Am 9. April 2024 um 14 Uhr bietet digiS Berlin einen Vortrag an. Paul Klimpel wird eine Einführung zu den Themen Urheberrecht und verwandten Schutzrechten geben. Im Vortrag werden zudem aktuelle Entwicklungen nach der Reform des UrhG (Stichworte EUIPO-Portal, Regelungen zu nicht-verfügbaren Werken) sowie das Thema KI und Recht berücksichtigt werden. Mit der Veranstaltung wird inhaltlich an die Themen der Rechtsfibel „In Bewegung“ angeknüpft.
Zu rechtlichen Kontexten beim Thema KI planen wir noch eine eigene Veranstaltung im Juli 2024

Dienstag, 09. April 2024, 14-17 Uhr
Zuse-Institut Berlin, Takustr. 7, 14195 Berlin / Hörsaal (Rundbau, EG)

Anmeldung: bis zum 4. April 2024 unter: https://terminplaner6.dfn.de/en/b/5d989fad44cf1568cc16993e499fdf3b-582807




Workshop zum Digitalisierungsprojekt Familie Brandt

Auch in diesem Jahr realisieren die Theaterhistorischen Sammlungen der Freien Universität Berlin ein Digitalisierungsprojekt, gefördert durch das Land Berlin. Dieses Mal geht es um den Nachlass der Bühnentechniker-Familie Brandt, die im 19. und frühen 20. Jahrhundert die führende Firma zur technischen Aufrüstung bestehender und neu gebauter Theatergebäude mit den je avanciertesten Neuerungen der Industrialisierung zum Zwecke der Illusions-Produktion gewesen ist.
Rund 900 Blatt, überwiegend technische Zeichnungen, Licht- und Blaupausen, umfasst die Sammlung der Familie Brandt. Sie diente der Dokumentation der zahlreichen eigenen Projekte und von wieder verwendbaren technischen Lösungen und wohl auch zur Weiterbildung des Nachwuchses.

Am 21.2.2022 findet dazu ein Workshop statt, bei dem das Projekt, die Datenbank der digitalisierten Objekte und die Online-Präsentation vorgestellt werden. Anschließend gibt es ein Roundtable Gespräch zu verschiedenen Nutzungsperspektiven der Sammlun. Teilnehmende sind u. a. Prof. Dr. Gundula Kreuzer (Yale University) und Prof. Dr. Ulf Otto (LMU München.

Den Link zur Einwahl zum Online-Workshop sowie das detaillierte Tagesprogramm gibt es ab Mitte Januar über Peter Jammerthal.