Archiv der Kategorie: Digitalisierung

digiS-Umfrage: Bestands- und Bedarfserhebung 2018

Die Servicestelle Digitalisierung digis führt derzeit gemeinsam mit der HTW eine Umfrage durch, um einen Überblick zum aktuellen Stand genutzter Erschließungslösungen, vorhandener Online-Präsentationen digital(isiert)er Objekte und entsprechender Bedarfe in Berliner Kulturerbeeinrichtungen zu bekommen und so in Zukunft besser fördern zu können. Sie bittet daher die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Berliner Museen und Archive um ihre Unterstützung, indem sie an der Umfrage teilnehmen. Die Erhebung richtet sich ausdrücklich auch an kleinere, oder ehrenamtlich betriebene Einrichtungen.

Hier geht es zur Umfrage: https://survey.kobv.de/limesurvey/index.php/145268?lang=de

Bei Fragen zur Durchführung und Auswertung kann man sich Prof. Dr. Dorothee Haffner wenden. Sie betreut die Umfrage an der HTW und ist telefonisch unter +49 160 94 97 97 99 sowie per Mail unter Dorothee.Haffner@HTW-Berlin.de zu erreichen.

Großes Interesse am 2. Berliner Landesarchivtag

Über mangelndes Interesse konnte der zweite Berliner Landesarchivtag, der am 20. November 2018 in der Akademie der Künste stattfand, wahrlich nicht klagen.

Pause beim Archivtag – Blick in den Veranstaltungssaal

Über 260 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren der Einladung des Vorstands des VdA-Landesverbands Berlin gefolgt. Das Thema “Analog zur Wirklichkeit – Mediale Quellen in Archiven” zog dabei nicht nur Kolleginnen und Kollegen aus Berlin und Brandenburg an, sondern auch beispielsweise aus Sachsen und Bayern. Großes Interesse am 2. Berliner Landesarchivtag weiterlesen

Digitales Frauenarchiv gestartet

Am 13. September 2018 ist das Digitale Deutsche Frauenarchiv (DDF) online gegangen. Damit sind jetzt rund 500.000 Dokumente zur Frauen- und Lebensgeschichte im Internet frei zugänglich, darunter Tagebücher, Fotos und Zeitschriften. Das DDF ist ein gemeinsames Portal der feministischen Erinnerungseinrichtungen, getragen vom i.d.a.-Dachverband, in dem sich gut 40 Lesben-/Frauenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen zusammengeschlossen haben, die diese wertvollen Dokumente  bewahren. Zu diesen Archiven zählen  auch das Spinnboden Lesbenarchiv und -bibliothek und das Frauenforschungs-, -bildungs- und Informationszentrum (FFBIZ) aus Berlin.
Der Tagesspiegel und die taz haben über den Festakt im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin berichtet und die Hintergründe beleuchtet.

Regierender Bürgermeister besucht Lautarchiv

Michael Müller ist am 15.08.2018 auf einer Sommertour, die ihn u.a. in das Lautarchiv der Humboldt-Universität Berlin führt. Müller, der zugleich Senator für Wissenschaft und Forschung ist, interessiert sich dabei insbesondere für Fragen der Digitalisierung. Auf seiner Reise wird er außerdem die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften und das Fraunhofer Leistungszentrum Digitale Vernetzung besuchen.

PM der Senatskanzlei vom 10.08.2018

Der Tagesspiegel berichtete am 15.08.2018 online von Müllers Tour:

https://www.tagesspiegel.de/wissen/wissenschaftliche-sommertour-michael-muellers-deja-vu-im-lautarchiv/22916522.html

Kultursenator zu Besuch im Landesarchiv

Für Klaus Lederer war das vielleicht der “Antrittsbesuch” im Landesarchiv. In diesen zwei Stunden ging es in einem “straffen Besuchsprogramm” unter anderem um die geplante Beteiligung des Landesarchivs am Länderübergreifenden “Digitalen Archiv Nord“, die Digitalisierung der Filmbestände der ehemaligen Landesbildstelle Berlin u. v. a.

http://landesarchiv-berlin.de/senator-fuer-kultur-und-europa-zu-besuch-im-landesarchiv-berlin

Workshop zu Grundlagen der Digitalisierung

Die Servicestelle Digitalisierung veranstaltet am 19. Februar 2018 einen Workshop zu Grundlagen der Digitalisierung. Die Veranstaltung führt in die technische Seite der Digitalisierung ein. Erläutert werden Funktionsweisen verschiedener technischer Verfahren und Medien (Scannen/Digitalfotografie/Filme/Audio). Durch das Verständnis bestimmter technischer Parameter kann man danach schneller und besser  die Qualität der in Projekten beauftragten Digitalisierungsdienstleistungen bewerten.
Der Workshop findet von 10 Uhr bis 16 Uhr im Seminarraum des ZIB (Takustr. 7, 14195 Berlin, U Dahlem Dorf / Eingang Rundbau, EG, Raum 2006) statt.
Um eine verbindliche Anmeldung bis zum 16. Februar 2018 wird gebeten: digis@zib.de.

Vortrag zur Deutschen Digitalen Bibliothek in der TU Berlin

Am 1. Februar 2018 stellen Frank Frischmuth und Astrid B. Müller in der Universitätsbibliothek der Technischen Universität Berlin die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) vor. Die Deutsche Digitale Bibliothek hat das Ziel, die digitalen Bestände und Sammlungen der deutschen Kultur- und Wissenseinrichtungen aus ganz Deutschland online zugänglich zu machen, miteinander zu vernetzen und zur Nachnutzung zur Verfügung zu stellen. Das Archivportal-D ist integraler Bestandteil der DDB.
Bislang sind fast 24 Millionen Objektnachweise über das DDB-Portal auffindbar – aus über 400 Einrichtungen wie Archive, Bibliotheken, Museen, Mediatheken, Denkmalpflege und weitere Wissenseinrichtungen. Frischmuth und Müller werden über die Potenziale, aber auch Herausforderungen bei der weiteren Aussgestaltung der DDB sprechen.
Die Veranstaltung des Berliner Arbeitskreises Information ist kostenlos. Um Anmeldung wird geben, telefonisch unter 030-755 183 66 oder per Mail.

Universitätsbibliothek der Technischen Universität Berlin
Hörsaal 14, Fasanenstr. 88, 10623 Berlin
Donnerstag, 1. Februar 2018 um 18:15 Uhr

Automatisierte Rekonstruktion von Stasi-Akten vorerst gestoppt

Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen Roland Jahn hat das Pilotprojekt zur automatisierten Rekonstruktion von zerrissenen Stasi-Akten vorerst gestoppt.
Im Herbst 1989 hatten Mitarbeiter der Staatssicherheit begonnen, Akten zu vernichten. Weil die vorhandenen Feuchtschredder dafür nicht ausreichten, wurden viele Akten einfach zerrissen und in gut 16.000 Säcken gesammelt. Seit Jahren wird versucht, den Inhalt dieser Säcke wieder lesbar zu machen. Das Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik hat inzwischen eine Software entwickelt, die das Ganze virtuell erledigen könnte. Das Programm setzt vorab gescannte Papierfragmente automatisiert zu vollständigen Seiten zusammen und funktioniert seit vier Jahren einwandfrei. Doch nun stellte sich heraus, dass die derzeit exisitierenden Scanner die Millionen an Schnipseln nicht vollautomatisch verarbeiten können. Diese müssen daher per Hand eingelegt werden, was enorm personal- und kostenintensiv ist. Daher wurde das Projekt vorerst gestoppt, bis entsprechende Scanner auf dem Markt sind und mehr Geld bewilligt wird.
Zum Vergleich: Seit dem Start des Projektes 2007 ist der Inhalt von 23 Säcken virtuell rekonstruiert worden, das sind etwa 91.000 Seiten. Händisch dagegen wurden seit 1995 von Mitarbeitern der BStU 500 Säcke zusammengepuzzelt, etwa 1,6 Millionen Seiten. Diese Tätigkeit wurde inzwischen aber auch eingestellt.
Die DPA-Meldung wurde unter anderem vom Tagesspiegel und der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht.

Archiv des Ethnologischen Museums wird digitalisiert

Mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft soll das historische Archiv im Ethnologischen Museum der Staatlichen Museen zu Berlin digitalisiert werden. Nach Angaben der SMB handelt es sich dabei um Unterlagen zu den größten Sammlungen ethnologischer Kunst- und Kulturobjekte im deutschsprachigen Raum ab 1830, darunter ca. 1300 Akten. Die digitalen Abbilder sollen künftig – ein Termin wurde nicht genannt – über die Deutsche Digitale Bibliothek zugänglich gemacht werden.

PM der Staatlichen Museen v.19.12.2017.

Das Bildarchiv des Berliner Fotografen Harald Hauswald wird digitalisiert

Das Bildarchiv des Berliner Fotografen Harald Hauswald wird in den kommenden zwei Jahren erschlossen und digitalisiert. Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur finanziert das Projekt mit 200.000 Euro. Hauswalds Archiv umfaßt rund 230.000 Schwarz-Weiß- und Farbnegative, die der Fotograf in der DDR zwischen 1974 und 1990 aufgenommen hat. Die Fotos werden nach dem Abschluss der Digitalisierung von der Stiftung für nichtkommerzielle Zwecke kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Harald Hauswald gehört zu den wichtigsten Fotografen der DDR. Er wurde vor allem mit einen seinen Aufnahmen des Ost-Berliner Alltags bekannt. Er zeigte Hinterhöfe und verfallende Fassaden, Trinker, Punks und Kellerbands. Seine Bilder vermitteln einen unverfälschten Eindruck von der DDR in den achtziger Jahren.  Er ist einer der Gründer der Bildagentur Ostkreuz und hat mehrere Bildbände veröffentlicht.