Am 13. November 2024 findet von 10 bis 15:30 Uhr die diesjährige Jahreskonferenz der Servicestelle Digitalisierung digiS statt, diesmal zum Thema „Datenkultur(en): Kooperation macht den Unterschied“.
Tagungsort ist wie gewohnt das Zuse-Institut Berlin, Takustr. 7, 14195 Berlin (Hörsaal im Rundbau). Eine Teilnahme per Zoom ist ebenfalls möglich.
Hier geht es zu weiteren Informationen sowie der Anmeldung.
Archiv der Kategorie: Digitalisierung
Rechtliche Aspekte bei Digitalisierungsprojekten
Am 31. März 2025 bietet digiS von 14 bis 17 Uhr einen Online-Vortrag mit anschließendem Q&A zum Thema “Rechtliche Aspekte bei Digitalisierungsprojekten” mit Prof. Dr. Paul Klimpel (iRights.Law) an. Prof. Klimpel wird eine Einführung in die Themen “Urheberrecht und verwandte Schutzrechte” sowie die Möglichkeiten der offenen Nachnutzung von Kulturdaten geben. Auch das Thema KI bzw. Text- und Data-Mining zur Erstellung von KI-Trainingsdatensätzen wird mit Blick auf die Ende 2024 ergangene Rechtsprechung im “LAION-Fall” einbezogen. Der aktuelle Stand zur Regelung und Umsetzung bei der Veröffentlichung von nicht verfügbaren Werken (Stichwort: EUIPO-Portal) wird im Vortrag ebenso berücksichtigt wie ein Blick auf die zwischen der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) und der VG Bild-Kunst vereinbarte Testphase zur Präsentation von Abbildungen von Werken der bildenden Kunst, die von der VG Bild-Kunst lizenziert sind. Der Workshop ist kostenfrei.
Anmeldung: https://terminplaner6.dfn.de/en/b/564d104436e1d96d5ce84c37ba72021e-1096847
Den ZOOM-Link wird kurzfristig per E-Mail vor der Veranstaltung zugesandt .
Bildarchiv Foto Marburg gibt seine Fotos frei
Das Bildarchiv Foto Marburg zählt zu den größten Fotoarchiven zur europäischen Kunst und Architektur. Seit Anfang 2025 können die in der Datenbank “Bildindex der Kunst und Architektur” verfügbaren 1,2 Millionen Bilder gebührenfrei mit einer Creative Commons Lizenz verwendet werden. Damit folgt das Archiv der weltweiten OpenGLAM-Bewegung, welche sich für eine uneingeschränkte Verfügbarkeit digitalisierter Kulturgüter im Internet einsetzt. Erreichbar ist die Datenbank unter www.bildindex.de.
digiS-Jahreskonferenz am 28. November 2024
Am 28. November 2024 findet von 10 bis 15:30 Uhr die diesjährige Jahreskonferenz der Servicestelle Digitalisierung digiS statt, diesmal zum Thema „Schwinde(l)nde Ressourcen im 21. Jahrhundert: „KI“ als Heilsversprechen?“. Dabei sollen die Implikationen sogenannter „Künstlicher Intelligenz“ für Kulturerbeeinrichtungen diskutiert werden.
Tagungsort ist wie gewohnt das Zuse-Institut Berlin, Takustr. 7, 14195 Berlin (Hörsaal im Rundbau). Eine Teilnahme per Zoom ist ebenfalls möglich.
Hier geht es zu weiteren Informationen sowie der Anmeldung.
Einsatz von KI im Bundesarchiv
Das Bundesarchiv nutzt Künstliche Intelligenz, um die Überlieferung des Reichskolonialamtes durchsuchbar zu machen. Zum Einsatz kommt ein Programm zur Handschriftenerkennung. Die Anwendung, die derzeit im Lesesaal in Berlin-Lichterfelde zur Verfügung steht, soll in etwa 2 Jahren im neuen Digitalen Lesesaal auch für die externe Suche bereitstehen. Damit werde “eine wichtige Quelle für die Erforschung des von der deutschen Kolonialherrschaft begangenen Unrechts” besser zugänglich gemacht, heißt es in der Pressemitteilung des Bundesarchivs.
Rechtliche Aspekte bei Digitalisierungsprojekten
Am 9. April 2024 um 14 Uhr bietet digiS Berlin einen Vortrag an. Paul Klimpel wird eine Einführung zu den Themen Urheberrecht und verwandten Schutzrechten geben. Im Vortrag werden zudem aktuelle Entwicklungen nach der Reform des UrhG (Stichworte EUIPO-Portal, Regelungen zu nicht-verfügbaren Werken) sowie das Thema KI und Recht berücksichtigt werden. Mit der Veranstaltung wird inhaltlich an die Themen der Rechtsfibel „In Bewegung“ angeknüpft.
Zu rechtlichen Kontexten beim Thema KI planen wir noch eine eigene Veranstaltung im Juli 2024
Dienstag, 09. April 2024, 14-17 Uhr
Zuse-Institut Berlin, Takustr. 7, 14195 Berlin / Hörsaal (Rundbau, EG)
Anmeldung: bis zum 4. April 2024 unter: https://terminplaner6.dfn.de/en/b/5d989fad44cf1568cc16993e499fdf3b-582807
Workshop zum Digitalisierungsprojekt Familie Brandt
Auch in diesem Jahr realisieren die Theaterhistorischen Sammlungen der Freien Universität Berlin ein Digitalisierungsprojekt, gefördert durch das Land Berlin. Dieses Mal geht es um den Nachlass der Bühnentechniker-Familie Brandt, die im 19. und frühen 20. Jahrhundert die führende Firma zur technischen Aufrüstung bestehender und neu gebauter Theatergebäude mit den je avanciertesten Neuerungen der Industrialisierung zum Zwecke der Illusions-Produktion gewesen ist.
Rund 900 Blatt, überwiegend technische Zeichnungen, Licht- und Blaupausen, umfasst die Sammlung der Familie Brandt. Sie diente der Dokumentation der zahlreichen eigenen Projekte und von wieder verwendbaren technischen Lösungen und wohl auch zur Weiterbildung des Nachwuchses.
Am 21.2.2022 findet dazu ein Workshop statt, bei dem das Projekt, die Datenbank der digitalisierten Objekte und die Online-Präsentation vorgestellt werden. Anschließend gibt es ein Roundtable Gespräch zu verschiedenen Nutzungsperspektiven der Sammlun. Teilnehmende sind u. a. Prof. Dr. Gundula Kreuzer (Yale University) und Prof. Dr. Ulf Otto (LMU München.
Den Link zur Einwahl zum Online-Workshop sowie das detaillierte Tagesprogramm gibt es ab Mitte Januar über Peter Jammerthal.
Digitalisierung – Wunschtraum oder Realität
Unter diesem Titel fand am 17. November 2021 nach einjähriger Pause der vom VdA-Landesverband Berlin veranstaltete Berliner Landesarchivtag statt – erstmals als Videokonferenz, an der ca. 130 Interessierte teilnahmen.
Neue Bilddatenbank des Deutschen Bundestages mit aktualisierten Nutzungsbedingungen
Eine neue Bilddatenbank des Deutschen Bundestages hat das bisherige System “Digitaler Bilderdienst / Bildarchiv” abgelöst. Die aktualisierten Nutzungsbedingungen sind klar und einfach strukturiert sowie verständlich formuliert. Sie erlauben nunmehr die Nutzung einzelner Bilder in sozialen Medien und für kommerzielle nichtwerbliche Zwecke. Auch die zulässigen und nicht zulässigen Bearbeitungen wurden präziser definiert.
Workshop Grundlagen der Digitalisierung am 22. Februar 2019
Am 22. Februar 2019 veranstaltet das Forschungs- und Kompetenzzentrum Digitalisierung Berlin (digiS) wieder einen Workshop zu “Grundlagen der Digitalisierung”. Bei der Veranstaltung werden vor allem die Funktionsweisen verschiedener technischer Verfahren und Medien (Scannen/Digitalfotografie/Filme/Audio) erläutert, um schneller und besser in der Lage zu sein, die Qualität der in einem Projekt beauftragten Digitalisierungsdienstleistungen zu bewerten.
Der Workshop ist kostenfrei und findet von 10:00 Uhr bis max. 16:00 Uhr im Seminarraum des ZIB (Takustr. 7, 14195 Berlin, U Dahlem Dorf / Eingang Rundbau, EG, R. 2006) statt. Anmeldeschluss ist der 15. Februar, die Teilnehmerzahl ist auf ca. 25 Personen begrenzt. Verbindliche Anmeldung bitte an digis@zib.de.