Archiv der Kategorie: Fortbildung

Workshop: Audiovisuelle Archive zwischen Recherche, KI und semantischer Exploration

DigiS bietet am 1. Dezember 2025 einen KI & Filmerbe Workshop an. In Kooperation mit Dominik Bönisch Alpári von der Hochschule Düsseldorf / MIREVI findet ein weiterer digiS-Machine-Learning-Montag statt (MLM II), nun mit Fokus auf einen spezifischen Fachbereich: Audiovisuelle Archive. 
Audiovisuelle Archive stellen Forschende, Kurator:innen und Kulturinstitutionen vor besondere Herausforderungen: Wie lassen sich Bild-, Video- und Tonbestände erschließen, durchsuchen und interpretieren, wenn sie aus heterogenen Quellen stammen und in komplexen Kontexten entstanden sind? Der Workshop widmet sich aktuellen Ansätzen, mit denen audiovisuelle Sammlungen anders zugänglich und neu erfahrbar gemacht werden können – von semantischer Suche über Detektivarbeit im Stadtraum bis hin zur Nutzung generativer KI in der Archivexploration. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die mit audiovisuellen oder multimedialen Sammlungen arbeiten. Im Mittelpunkt steht das Kennenlernen praktizierter Such-Methodiken sowie der Austausch über Werkzeuge für die Erschließung und Vermittlung audiovisueller Kulturdaten. Weitere Informationen: https://www.digis-berlin.de/veranstaltungen/workshops/#tab-tb_ec2a3b1-0

1. Dezember 2025, 10–12 Uhr, Online auf Zoom
Anmeldung (bis 27.11.):
https://terminplaner6.dfn.de/b/950670535e0dba1b7f2eadec7a115071-1481459

Workshop Webarchivierung in der ZLB

Am 3. und 4. Dezember findet in der Amerika Gedenkbibliothek ein kostenloser Workshop zur Webarchivierung statt. Zwei Tage lang zeigen Mona Ulrich und Claus-Michael Schlesinger allen Interessierten, wie sie selber mit den Tools des Webrecorder-Projekts eine Homepage archivieren können. Der Workshop ist offen für alle und es sind keine Vorkenntnisse notwendig. Bitte bringen Sie Ihren eigenen Laptop mit.
Am 5. Dezember findet dann wieder ein Stammtisch Webarchivierung statt. Hier wird Raum für Austausch und Vernetzung geboten: Alle Webarchiv-Interessierten können Knowhow teilen, Probleme und Lösungen besprechen, Kooperationen eingehen und Bedarfe formulieren. Zum Auftakt gibt Markus Schnöpf einen Einblick in seiner Arbeit in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaft. Im Anschluss ist noch viel Zeit für Fragen und Gespräche.

Workshop Webarchivierung
3.12.2025 9:00–16:30 Uhr und 4.12. 9:00–13:30 Uhr
Stammtisch Webarchivierung
5.12.2025 15:30–18 Uhr
Amerika-Gedenkbibliothek, Pop-Up Gebäude, Blücherplatz 1, 10961 Berlin

Workshop-Anmeldung bitte per Mail an: mailto:landesbibliothek-digital@zlb.de
Stammtisch-Anmeldung unter diesem Link: https://doo.net/veranstaltung/200869/buchung

Workshop zu museum-digital am 18. Juni 2025

Die Plattform museum-digital ermöglicht Museen und Archiven anderen Gedächtnisinstitutionen, ihre Objektinformationen zu erfassen und online zugänglich zu machen. Über 950 Museen und Archive nutzen die Plattform bereits, um ihre Sammlungen im Netz zu veröffentlichen, aber vor allem auch, um sie miteinander im Kontext zu zeigen, Bezüge untereinander herzustellen und damit auch das Auffinden zu erleichtern. Für Institutionen ohne eigenes Programm zur digitalen Sammlungserfassung ist museum-digital eine einfach handhabbare und kostengünstige Lösung.
Dr. Stefan Rohde-Enslin und Joshua Enslin führen in einem Online-Workshop in die Erfassungsmaske des Programms ein, vermitteln dabei Grundlagen der Bestandserfassungsarbeit mit md, gehen auf verfügbare Schnittstellen ein und stellen Features zum Prozessmanagement (Leihverkehr, Raumverwaltung etc.). Der Workshop ist kostenfrei. Eine Teilnahme an beiden Teilen ist möglich, jedoch nicht verpflichtend.

Mittwoch, 18. Juni 2025
10-12 Uhr museum-digital kennenlernen: Dr. Stefan Rohde-Enslin
14-16 Uhr Kenntnisse in museum-digital vertiefen: Joshua Enslin
Online auf Zoom (der Zoomlink folgt nach Anmeldeschluss)
Anmeldung bitte bis zum 16. Juni 2025 hier.

Neuer Weiterbildungskurs „Archive im Informationszeitalter“

Am 22. September 2025 beginnt ein neuer Weiterbildungskurs „Archive im Informationszeitalter“. Dieses gemeinsame Angebot des FB Informationswissenschaften der FH Potsdam und der FU Berlin richtet sich an Mitarbeitende in Archiven oder verwandten Einrichtungen, die sich weiter qualifizieren möchten.
Die zehn Module des Programms vermitteln einen Überblick über die wichtigsten Aufgaben und Werkzeuge archivarischer Praxis. Es werden jeweils ein Modul zu den Themenkomplexen Archivmanagement, historische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, audivisuelle Medien und historische Quellenarbeit in Archiven sowie insgesamt vier Module mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen zur digitalen Archivierung, zwei Module zu digitalen Strategien der Archivarbeit und zur Bestandserhaltung als Grundlage der (digitalen) Nutzung der Archivarbeit und ein Modul zum Urheberrecht und Persönlichkeitsrecht in Archiven angeboten.
Die zweitägigen Seminare verbinden die Theorie mit Praxisberichten und Übungen. Sie bieten über das reine Fachwissen hinaus eine Plattform für den Austausch von Erfahrungen und Ideen mit den Dozent:innen und den anderen Teilnehmenden. Ein Workshop im Archiv des Jüdischen Museums Berlin sowie ein Besuch im ZUSE-Institut Berlin mit Expert:innengesprächen vor Ort ergänzen das Programm.
Es ist sowohl die Buchung des Gesamtprogramms als auch von Einzelmodulen, wenn ausreichend Plätze vorhanden sind, möglich.
Ausführliche Informationen zu dem Weiterbildungsangebot finden Sie hier:

https://www.fu-berlin.de/sites/weiterbildung/weiterbildungsprogramm/pdf/bib/archive_im_informationszeitalter.pdf

https://veranstaltung.weiterbildung.fu-berlin.de/Programmbereich/cmx603ce333a9966.html

Fachforum am 13. Juni 2024 im Bundesarchiv: Digitalisierung und Zugänglichmachung

Foyer des Bundesarchivs.
Foto: Bundesarchiv / Christian Körner

Am 13. Juni 2024 veranstaltet die Fachgruppe 7 im VdA im Bundesarchiv in Berlin von 9 bis 16 Uhr ein für alle offenes Fachforum. Damit soll der Austausch und die Diskussion über aktuelle Themen angeregt werden. Diesmal geht es um Digitalisierung und Zugänglichmachung von Archivgut: Wie können Erschließungsdaten möglichst einfach und kundenorientiert zugänglich gemacht werden? Wie kann man diese, statt sie isoliert anzubieten, miteinander vernetzen? Wie können sich aber auch Archive untereinander vernetzen und welche Formate, Kanäle und Plattformen sind dafür prädestiniert? Hier geht es zum Programm.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung erwünscht.

Aufruf für das Newcomer-Forum

Ihr seid Newcomer im Archiv, Studierende oder Auszubildende? Dann seid Ihr herzlich eingeladen, Eure aktuellen Arbeiten, Studien oder Projekte in einer kurzen Präsentation von 5-10 Minuten einem interessierten Fachpublikum vorzustellen.
Bei Interesse bitte eine kurze E-Mail senden an: archivfilmundmedienkunst@adk.de.

Umgang mit Rassismus, Kolonialismus und Extremismus in Fachinformationsdiensten

Am 11. Oktober 2023 findet von 9:30 bis 12:00 Uhr ein Online-Workshop statt zum Thema „Erwerbung, Erschließung und Bereitstellung problematischer Inhalte: Zum Umgang mit Rassismus, Kolonialismus, Extremismus in den Fachinformationsdiensten“ ein. Es geht u. a. um die Frage nach der Digitalisierung, Bereitstellung und Kontextualisierung fragwürdiger Bilder oder Texte aus vergangenen Zeiten, die durch antisemitisches, rassistisches oder kolonialistisches Gedankengut geprägt sind, aber zugleich relevante Quellen für die Forschung darstellen, und um Ansetzungsformen und Begrifflichkeiten in der Gemeinsamen Normdatei (GND) und anderen Erschließungsinstrumenten.
Ziel des Workshop ist es, verschiedene Problemstellungen und Lösungsansätze vorzustellen und mit der breiteren Bibliothekscommunity in den Austausch über weitere Problemfelder zu treten sowie Strategien und (soweit möglich) kooperative Ansätze zu initiieren bzw. weiterzuführen. Veranstalter sind die Fachinformationsdienste.

Programm
9.30 Uhr Begrüßung und Einführung
1. Block: Erwerbung
9.45 Uhr Volker Adam (FID Nahost):
Imperialismus, Kolonialismus, Orientalismus, territoriale Konflikte, Bürgerkriege, ethnische Konflikte, konfessioneller Streit … – (zu) viele kontroverse Themen im Erwerbungsalltag des FID Nahost
10.00 Uhr Katarzyna Adamczak (FID Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa):
Kaufen oder nicht kaufen?Zum Umgang mit problematischer Literatur im Erwerbungsalltag des FID Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa
2. Block: Erschließung
10.15 Uhr Martin Völkl (Universitätsbibliothek Augsburg):
Zur Erschließung weltanschaulich problematischer Tendenzen in Informationsressourcen – eine Problemskizze
10.30 Uhr Kerstin von der Krone (FID Jüdische Studien):
Sammelschwerpunkt Antisemitismus, Holocaust und Nationalsozialismus – Herausforderungen für die Bereitstellung und Erschließung problematischer Inhalte
3. Block: Digitalisierung
10.55 Uhr Matthias Harbeck (FID Sozial- und Kulturanthropologie):
Digitalisierung ethnologischer Werke aus kolonialen Kontexten – Fragen der Freiwilligkeit, der Reproduktion von Rassismus und Sexismus sowie kulturellen Respekts
11.10 Uhr Eva Kraus (Bayerische Staatsbibliothek, Stern-Fotoarchiv):
Ein Blick über den FID-Tellerrand: Wie das stern-Fotoarchiv der Bayerischen Staatsbibliothek mit problematischen Inhalten umgeht
11.25 Uhr Diskussion

Interessierte melden sich bitte bis zum 30.9.2023 unter folgender Adresse und unter Angabe Ihres Namens und Ihrer Institution an: julia.zenker@ub.hu-berlin.de.

Freie Plätze für den 11. Tag der Bestandserhaltung

Für den 11. Tag der Bestandserhaltung am 12. und 13. September 2023 in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin in der Breiten Straße zum Thema „Fisch sucht Falle – IPM in Archiven und Bibliotheken“ sind noch wenige freie Plätze verfügbar. Bei Interesse aus Berlin/Brandenburg kann man sich über die Website des Kompetenzzentrums Bestandserhaltung anmelden.
Eine Teilnahe an an den Vorträgen per LIVE-Stream ist ebenfalls möglich. Dafür bitte diesen Anmeldelink nutzen.

Workshops zum Thema Kontrollierte Vokabulare

Am 21. und 22. September 2023 bietet digis jeweils von 10 bis 13 Uhr Workshops zum Thema “Metadaten – Kontrollierte Vokabulare“ via Zoom an. Kontrollierte Vokabulare wie etwa die Gemeinsame Normdatei (GND) oder der Getty Arts & Architecture Thesaurus (AAT) sind für die Metadatenqualität von großer Bedeutung. Sie steigern die Auffindbarkeit, Nachnutzbarkeit und Interoperabilität Ihrer Daten. Für die beiden Sitzungen werden die Inhalte der als Video online bereitgestellten eLecture (zu finden unter https://www.digis-berlin.de/digis-metadaten-electure/#acc-c6qu470-0) vorausgesetzt.

Im ersten Workshop wird der praktische Umgang mit Kontrollierten Vokabularen vertieft. Der Verwendung von Kontrollierten Vokabularen wird sich anhand einiger Beispiele kritisch genähert und gemeinsam verschiedene Recherchemöglichkeiten in den gängigen großen Kontrollierten Vokabularen (GND, AAT, Iconclass, Geonames, Wikidata) ausprobiert. Im zweiten Workshop soll die praktische Anwendung Kontrollierter Vokabulare im Dokumentationsworkflow in den verschiedenen Häusern in den Blick genommen werden.
Beide Workshops können unabhängig voneinander besucht werden. Anmeldungen sind hier (https://terminplaner6.dfn.de/b/45542814c99b541112158b9e679d04d8-348312) bis zum 18.09. möglich. Die Teilnahme ist kostenfrei, den Zoom-Link erhalten Sie vor der Veranstaltung per Email.

Architektur im Archiv. Vom Sammeln – und Entsammeln

Am 6. September 2023 findet von 14 bis 16:30 Uhr im Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung in Erkner ein Workshop zum Sammeln in Architekturarchiven statt.

In Berlin und Brandenburg gibt es ganz unterschiedliche Archive, Museen sowie öffentliche und private Sammlungen, die architekturgeschichtliche Quellen bewahren. Hierzu gehören Akten, Zeichnungen, Modelle, Fotos und Schriftwechsel, die im gesetzlichen oder eigenen Auftrag bewertet, übernommen, erschlossen und gepflegt werden. Angesichts knapper räumlicher, personeller und finanzieller Ressourcen und auch mit Blick auf eine umweltschonende Praxis zeigt sich immer mehr: Die Notwendigkeit eines abgestimmten und nachhaltigen Sammelns nimmt zu. Künftig werden daher Übernahmeangebote kritischer zu bewerten sein. Das gilt auch für schon erschlossene Sammlungen – bis hin zur nachträglichen Vernichtung von Quellen, die mit zeitlicher Distanz inzwischen als entbehrlich erscheinen. Fragen des Workshops werden sein:
– Nach welchen Kriterien sollten Aussonderungen (im Vor- oder Nachhinein) erfolgen?
– Muss (nicht nur) das architekturbezogene Sammeln noch stärker im Verbund abgestimmt werden?
– Sind rein digital entstandene Architekturentwürfe und -unterlagen aus der jüngeren Zeit die Lösung für zumindest manche Ressourcenprobleme – oder entstehen im Hinblick auf ihre Übernahme ganz neue, noch nicht gelöste Herausforderungen?

Anmeldung: https://leibniz-irs.de/aktuelles/veranstaltungen/2023/09/architektur-im-archiv-vom-sammeln-und-entsammeln.
Programm: https://leibniz-irs.de/fileadmin/user_upload/20230718_RG54_Programm_Pra%CC%88senz.pdf.