Archiv der Kategorie: Archive

Kunstprojekt im Archiv der DDR-Opposition

Derzeit forschen mehrere Künstlerinnen wie  die Gestalterin Elsa Westreicher, die Performancekünstlerin Nadia Tsulukidze und Henrike Naumann, die mit Installation und Video arbeitet, für das Kunstprojekt „Künstlerische Forschung im Archiv der DDR-Opposition“. Die Ergebnisse des Projekts, einer Kooperation zwischen District Berlin und dem Archiv der DDR-Opposition / Robert-Havemann-Gesellschaft e.V., sollen ab November in einer Ausstellung, einer Publikation und in mehreren Veranstaltungen präsentiert werden. Nähere Informationen dazu gibt es auf der Seite von District Berlin. Ebenso berichtet die taz darüber.

200 Jahre altes Briefgeheimnis im GStA gelüftet

Francisca Hoyer, die zu ihrem Dissertationsthema “Deutsche in Ostindien und ihre Familien im 18. Jahrhundert” im Geheimen Staatsarchiv PK forschte, stieß während ihrer Recherchen auf einen Brief, der seit über 200 Jahren ungeöffnet “in den Akten” (ein genauer Quellennachweis fehlt leider) überdauerte und nun von Restauratorinnen des GStA geöffnet wurde.

Über den Briefinhalt, aber auch über ihre Forschungsergebnisse berichtet Hoyer im Interview mit Dr. Ingrid Männl vom GStA, das Sie hier lesen können:

https://www.gsta.spk-berlin.de/aktuelles_detail.php?detail=176&PAGE_ID=1554

Auch die BZ berichtete in ihrer Online-Ausgabe vom 14.08.2018 über den nicht gerade alltäglichen Fund:

https://www.bz-berlin.de/berlin/220-jahre-alter-wut-brief-eines-verschollenen-ehemanns-aufgetaucht

Regierender Bürgermeister besucht Lautarchiv

Michael Müller ist am 15.08.2018 auf einer Sommertour, die ihn u.a. in das Lautarchiv der Humboldt-Universität Berlin führt. Müller, der zugleich Senator für Wissenschaft und Forschung ist, interessiert sich dabei insbesondere für Fragen der Digitalisierung. Auf seiner Reise wird er außerdem die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften und das Fraunhofer Leistungszentrum Digitale Vernetzung besuchen.

PM der Senatskanzlei vom 10.08.2018

Der Tagesspiegel berichtete am 15.08.2018 online von Müllers Tour:

https://www.tagesspiegel.de/wissen/wissenschaftliche-sommertour-michael-muellers-deja-vu-im-lautarchiv/22916522.html

Vorgestellt: Das Archiv der Jugendkulturen

In einem Portrait des Tagesspiegels vom 31.05.2017 stellen Gabriele Rohmann und Daniel Schneider das Archiv vor. Neben dem Sammeln und Archivieren stellt die Bildungsarbeit einen wesentlichen Teil der Arbeit des Archivs dar, das nicht nur für Historiker und Kulturwissenschaftler interessant ist, sondern auch für die, die einfach mal die Bravo-Erstausgabe von 1956 sehen möchten. Das Berliner Pop- und Subkulturarchiv als besonderes Projekt der Einrichtung wird ebenfalls vorgestellt.

Kultursenator zu Besuch im Landesarchiv

Für Klaus Lederer war das vielleicht der “Antrittsbesuch” im Landesarchiv. In diesen zwei Stunden ging es in einem “straffen Besuchsprogramm” unter anderem um die geplante Beteiligung des Landesarchivs am Länderübergreifenden “Digitalen Archiv Nord“, die Digitalisierung der Filmbestände der ehemaligen Landesbildstelle Berlin u. v. a.

http://landesarchiv-berlin.de/senator-fuer-kultur-und-europa-zu-besuch-im-landesarchiv-berlin

Die sibirische Eispeitsche…

…und ihre Folgen für ein Magazinraumklima stehen im Mittelpunkt eines Beitrags der Berliner Zeitung vom 01.03.2018 über das Landesarchiv Berlin:

www.berliner-zeitung.de/berlin/sibirische-peitsche-die-eisluft-bereitet-dem-landesarchiv-besondere-freude-29796420

Die Einrichtung öffnet übrigens zum Tag der Archive am 3. März 2018 mit einem umfangreichen Programm ihre Pforten:

http://landesarchiv-berlin.de/wp-content/uploads/2018/01/Programmflyer_TdA_2018-1.pdf

Archiv des Ethnologischen Museums wird digitalisiert

Mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft soll das historische Archiv im Ethnologischen Museum der Staatlichen Museen zu Berlin digitalisiert werden. Nach Angaben der SMB handelt es sich dabei um Unterlagen zu den größten Sammlungen ethnologischer Kunst- und Kulturobjekte im deutschsprachigen Raum ab 1830, darunter ca. 1300 Akten. Die digitalen Abbilder sollen künftig – ein Termin wurde nicht genannt – über die Deutsche Digitale Bibliothek zugänglich gemacht werden.

PM der Staatlichen Museen v.19.12.2017.

Reinhard-Lakomy-Archiv soll eingerichtet werden

Monika Ehrhardt-Lakomy, die Autorin und Witwe des 2013 verstorbenen Liedermachers Reinhard Lakomy, will für ihn ein Archiv einrichten. Grundlage des Traumzauberbaum-Archivs, das in ihrem Wohnhaus entstehen soll, bilden die hinterlassenen Partituren, Fotos, Briefe und verschiedenste Devotionalien. Ehrhardt-Lakomy sieht als Nutzer vor allem Musikstudenten, die dort auch übernachten könnten, und so dem Archiv den Charakter eines lebendigen Archivs geben sollen.
Das Künstlerpaar hat gemeinsam 350 Lieder vor allem für Kinder geschaffen. Zu ihren bekannten Werken zählt das Hörspiel „Traumzauberbaum“ (1980). Lakomy war einer der bekanntesten Komponisten in der DDR. Neben beliebten Kinderlieder schuf er über 200 Film- und Ballettmusiken, elektronische Musik und Rockballaden. Als Jazzer gehörte er zu den Mitbegründern des Günther-Fischer-Quartetts.
Die Märkische Oderzeitung und die Voksstimme berichteten darüber.