Buchvorstellung des Jahrbuchs 2024 des Landesarchivs Berlin

Am Mittwoch, den 15. Oktober 2025, wird im Veranstaltungssaal des Landesarchivs das „Jahrbuch des Landesarchivs Berlin 2024“ vorgestellt. Es enthält neun Beiträge, die in die bewegte Geschichte Berlins eintauchen und einen Bogen von der Stadtarchitektur über die politische Geschichte bis zur Alltagskultur spannen.
An der Veranstaltung nehmen u. a. die Autorinnen und Autoren Björn Bürger, Jutta Fischer und Sascha Steger teil. Anschließend findet ein kleiner Empfang statt. Interessierte ,elden sich bitte bis zum 12. Oktober 2025 an: vennen@landesarchiv.berlin.de.

Mittwoch, 15. Oktober 2025, 17:00 Uhr
Landesarchiv Berlin, Veranstaltungssaal
Eichborndamm 115–121, 13403 Berlin
Eintritt frei

8. Berliner Archivtag am 19.11.2025

Am 19. November 2025 findet der 8. Berliner Landesarchivtag im Tagungszentrum FMP1, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin, unter dem Titel „Zwischen Papsturkunden und digitalem Lesesaal. Sind Vergangenheit und Gegenwart für die Zukunft gerüstet?“ statt.

Das Archivwesen steht im 21. Jahrhundert vor großen Herausforderungen, aber auch vor vielversprechenden Perspektiven. Digitalisierung, steigende Informationsflut, veränderte Nutzungsbedürfnisse bei zunehmender Ressourcenknappheit stellen traditionelle Archivmodelle in Frage. Gleichzeitig eröffnen sich durch KI und andere digitale Technologien neue Möglichkeiten. Gefragt sind daher innovative Strategien, Kooperation und eine Anpassung an die Anforderungen der Informationsgesellschaft. Diesem Spannungsfeld widmet sich der 8. Berliner Archivtag. Im Zentrum stehen Fragen zur Resilienz von Archiven, zur Bestandserhaltung, zur Entwicklung virtueller Lesesäle sowie generell Nutzungskonzepten im digitalen Wandel. Ein wichtiger Punkt sind die Anforderungen an das Personal als zentraler Ressource und welche Aufgabe dabei der Ausbildung zufällt.

Seit heute ist das Programm online und die Anmeldung geöffnet. Weitere Hinweise finden Sie auf der auf die Tagungsseite.

Programm

Anmeldung

Neue Fotoausstellung: Rhythmus und Aufbruch

Morgen eröffnet im Haus 22 auf dem Stasi-Gelände eine neue Fotoausstellung. Rhythmus und Aufbruch – Bild, so der Titel, zeigt Fotos von Künstlerinnen und Künstler in der DDR, zwischen Bühne, Publikum und Staat. Im Zentrum steht das Werk von Maja Lopatta, lange Jahre Chefredakteurin der „Unterhaltungskunst – Zeitschrift für Bühne, Podium und Manege“. Als Journalistin, Fotografin und Chronistin erlebte sie den DDR-Kulturbetrieb aus nächster Nähe. Ihre Bilder zeigen Stars wie Ute Freudenberg, Reinhard Lakomy oder Jiri Korn und Bands wie Karussel, Puhdys, City und Karat. Ergänzt werden Lopattas Fotografien durch Werke von Volkhard Kühl und Marion Klemp. Kühl fotografierte mit dokumentarischem Blick das Alltagsleben im Osten Berlins, doch seine Leidenschaft galt dem Jazz, der schon in seiner Idee die Freiheit verkörpert. Marion Klemp wiederum bietet mit ihrem Archiv einen vielschichtigen Blick auf die DDR-Alltagskultur, vom Deutschen Schauspielhaus bis zur Begleitung von Herman van Veen bei einer seiner Tourneen durch die DDR. Die Ausstellung wurde kuratiert von der Agenttur DDR Fotoerbe.
Weitere Informationen gibt es hier.

Ort: Bundesarchiv, Stasi-Unterlagen-Archiv, Haus 22
Ruschestraße 103, 10365 Berlin
Öffnungszeiten: täglich 10-18 Uhr, Eintritt: frei
Laufzeit: September 2025 – 31. Oktober 2025
Vernissage: Mittwoch, 24. September 2025, 17:00 Uhr

Förderung von Forschungsprojekten zum Thema „Kulturerbe als Ressource für eine zukunftsfähige Gesellschaft“

Mit dem Rahmenprogramm „Gesellschaft verstehen – Zukunft gestalten“ (2019 bis 2025) fördert das Bundesminis­terium für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Bereich Kulturerbe unter anderem sammlungs­bezogene Forschung an Museen und Hochschulen sowie exemplarisch die Digitalisierung von Kulturerbe.
In der ersten Verfahrensstufe sind dem DLR Projektträger bis spätestens 30. November 2025 zunächst begutachtungsfähige Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form über das Portal easy-Online vorzulegen.
Am 23. und 25. September 2025 gibt es dafür Beratungstermine.

digiS-Jahreskonferenz am 13. November 2025

Am 13. November 2024 findet von 10 bis 15:30 Uhr die diesjährige Jahreskonferenz der Servicestelle Digitalisierung digiS statt, diesmal zum Thema „Datenkultur(en): Kooperation macht den Unterschied“.
Tagungsort ist wie gewohnt das Zuse-Institut Berlin, Takustr. 7, 14195 Berlin (Hörsaal im Rundbau). Eine Teilnahme per Zoom ist ebenfalls möglich.
Hier geht es zu weiteren Informationen sowie der Anmeldung.

Herbsttreffen der Museumsdokumentation 2025

Wer auch mal in die Nachbardisziplinen schauen möchte, hat vom 6. bis 8. Oktober 2025 dazu Gelegenheit. Dann findet das diesjährige Herbsttreffen der Museumsdokumentation statt. Themen sind u. a. der Einsatz von KI und das Forschungsdatenmanagement in Museen. Die Veranstaltung – durchgeführt von der Fachgruppe Dokumentation im Deutschen Museumsbund e. V. – findet vor Ort und online statt und die Teilnahme ist kostenlos. Das Programm findet sich hier und die Anmeldung ist hier möglich.

Herbsttreffen der Museumsdokumentation
Zuse-Institut-Berlin
Takustraße 7, 14195 Berlin
6.-8. Oktober 2025

6. Informationstag Brandenburg.digital

Am 18. September 2025 findet von 10 bis 16 Uhr vor Ort an der FH Potsdam und digital der 6. Informationstag Brandenburg.digital   statt. Die Veranstaltung steht unter dem Titel „Digitalstrategie und Kulturerbe“. Den Veranstaltungsplan und weiterführende Informationen finden Sie hier. Um eine Anmeldung wird gebeten.: Link.

Informationstag Brandenburg.digital
18.9.2025, 10-16 Uhr
FH Potsdam
Kiepenheuerallee 5, 14469 Potsdam
Hauptgebäude, Größer Hörsaal

Nächster Archiv-Stammtisch am 25.9.2025

der nächste Berliner Archiv-Stammtisch findet im Archiv des Stadtgeschichtlichen Museums Spandau am 25. September 2025 ab 16:30 Uhrstatt.
Das Archiv des Stadtgeschichtlichen Museums Spandau kann auf ein über 40-jähriges Bestehen zurückblicken. Im Obergeschoss des Palas der Zitadelle Spandau ist es Anlaufpunkt für alle, die sich für die Geschichte der Stadt und des Bezirks Spandau interessieren. Zu seinen Beständen gehören mehrere Bibliotheken, ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Militär- und Festungsgeschichte, das Münzkabinett, unter anderem mit Denaren aus dem 13. Jahrhundert, rund 80.000 Abbildungen, zu denen Fotos und Postkarten, aber auch Lithographien und Zeichnungen zählen, Schriftgut mit über 2.000 Magistratsakten und circa 200 Urkunden, Karten und Pläne – hauptsächlich zum Spandauer Stadtgebiet und zur Zitadelle. Nachlässe von Familien, Vereinen und Heimatforschern sowie Audio- und Videoaufnahmen, die zum großen Teil von der Pressestelle Spandau übernommen wurden, ergänzen die Aktenüberlieferung des Historischen Spandauer Magistrats.
Der Archivar des Stadtgeschichtlichen Museums Sebastian Schuth wird

Nächster Archiv-Stammtisch am 25.9.2025 weiterlesen

Workshop der IG Archiv am 19.9.2025

Die IG Archiv (https://wiki.dnb.de/display/STAC/IG+Archiv) lädt GND-Interessierte zu einem Workshop „Schulungen und Handreichungen zur GND“ der AG Erschließung ein.  Freuen Sie sich auf eine spannende Veranstaltung mit Einblicken in die Angebote der GND Kooperative (Barbara Fischer/DNB) und einer Vorstellung der neuen Handreichungen der IG Archiv („Die GND im Archiv“ sowie „Tools zum Einsatz der GND im Archiv„) mit Dr. Stephanie Marra (Archiv TU Dortmund) und Dr. Johannes Haslauer (Staatsarchiv Bamberg). Daneben gibt es Raum zum Austausch über weitere Bedarfe und Ideen, um die GND für Archivar*innen im Arbeitsalltag praktikabel zu gestalten.

Freitag, 19.09.2025, 10:00-12:30 Uhr
Videokonferenz – Webex: https://ffm.webex.com/ffm/j.php?MTID=m3a7ac9da15c4fdf0c3f53205dda7852f