Alle Artikel von Yves A. Pillep

Archiv des Ethnologischen Museums wird digitalisiert

Mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft soll das historische Archiv im Ethnologischen Museum der Staatlichen Museen zu Berlin digitalisiert werden. Nach Angaben der SMB handelt es sich dabei um Unterlagen zu den größten Sammlungen ethnologischer Kunst- und Kulturobjekte im deutschsprachigen Raum ab 1830, darunter ca. 1300 Akten. Die digitalen Abbilder sollen künftig – ein Termin wurde nicht genannt – über die Deutsche Digitale Bibliothek zugänglich gemacht werden.

PM der Staatlichen Museen v.19.12.2017.

Domarchiv geht online

Die Onlinerecherche – der Schlüssel zu den Beständen des Domarchivs

Zum Tag des heiligen Nikolaus bietet das Domarchiv Berlin – Archiv der Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin – erstmals die Onlinerecherche an. Unter www.domarchiv-berlin.findbuch.net stehen die Erschließungsangaben zu den Unterlagen der erschlossenen Bestände zur Verfügung. So kann nun Archivgut strukturiert über den Navigationsbaum oder über die Volltextsuche (einfach oder erweitert) ermittelt werden. Domarchiv geht online weiterlesen

Erfolgreiche Premiere

Als am 15. November 2017, um 17.30 Uhr der 1. Berliner Landesarchivtag zu Ende ging, durften die Organisatoren des VdA-Landesverbands Berlin neben den vielen Eindrücken der Fachdiskussionen und kollegialen Gespräche von den über 200 Teilnehmern auch viele positive Reaktionen mit nach Hause nehmen. Die seit ziemlich genau einem Jahr laufenden Vorbereitungen, organisatorischen und inhaltlichen Planungen und Absprachen hatten an diesem Tag zu einem, in diesem Maße nicht erwartbaren, erfolgreichen Ziel geführt. Das Interesse der Berliner Kolleginnen und Kollegen war so groß, dass am Ende die Tagungstaschen, Namensschilder und Sitzplätze im Auditorium knapp wurden. Dabei waren unter den Teilnehmern Archivare aller Archivsparten vertreten. Ein besonderes Dankeschön gilt dem Hausherrn, der Berlinischen Galerie, die mit ihren Räumen, der Technik, dem Catering, nicht zuletzt der stilvollen Atmosphäre, für einen angenehmen, gut vorbereiteten und fast reibungslosen Konferenzablauf sorgte.

In gespannter Erwartung – der Archivtag beginnt.

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“Trapp, Trapp, Trapp…” – Kloosterhuis verabschiedet sich

Am 1. August 2017 ist der langjährige Direktor des Geheimen Staatsarchivs PK Jürgen Kloosterhuis in den Ruhestand getreten. Er leitete das GStA seit 1996. Ihm folgt Ulrike Höroldt im Amt nach.

Kloosterhuis verabschiedet sich von Freunden, Kollegen und Mitstreitern in einem lesenswerten Brief mit viel Esprit, der mit einem Zitat aus dem Film “Waterloo” von 1970 beginnt und in dem der Autor freimütig bekennt: “Auch ich…will nicht abdanken.”

Archiv der Robert-Havemann-Gesellschaft zieht um

Nachdem die Räumlichkeiten, die die Robert-Havemann-Gesellschaft mit ihrem “Archiv der DDR-Opposition” in der Schliemannstraße nutzte, bereits seit langem zu klein geworden waren, wurde ein neues Domizil in der Ruschestraße 103 in Lichtenberg gefunden, wie der Tagesspiegel in seiner Online-Ausgabe vom 22.07.2017 berichtet.

Die neuen Räume sind Teil des ehemaligen Gebäudekomplexes des Ministeriums für Staatssicherheit. Aufgrund des Umzugs ist nach Mitteilung der Robert-Havemann-Gesellschaft die Archivbenutzung in den Monaten Juli und August nicht möglich.

Geschichte des Reichsarbeitsministeriums im Nationalsozialismus

Die zur Erforschung der Geschichte des Reichsarbeitsministeriums im Dritten Reich eingesetzte Historikerkommission übergab am 27. Juni 2017 im Rahmen eines Symposiums den ersten Band einer sechsteiligen Publikationsreihe an Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles.

“In den Blick genommen werden Organisation und Personal des Reichsarbeitsministeriums sowie die Handlungsfelder der Behörde im Bereich der Wohnungsbau- und Rentenversicherungspolitik, des Arbeitsrechts und der Arbeitsverwaltung. Zugleich wird die Rolle des Ministeriums im Rahmen der Kriegswirtschaft und in den besetzten Gebieten Europas zwischen 1939 und 1945 beleuchtet und auch die Nachgeschichte nach Kriegsende untersucht.” (Quelle)

Die weiteren Bände sollen 2018 folgen. Über das Forschungsvorhaben informiert eine interaktive Dokumentation auf der Seite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.