Archiv der Kategorie: Tagungen

digiS-Jahreskonferenz am 28. November 2024

Am 28. November 2024 findet von 10 bis 15:30 Uhr die diesjährige Jahreskonferenz der Servicestelle Digitalisierung digiS statt, diesmal zum Thema „Schwinde(l)nde Ressourcen im 21. Jahrhundert: „KI“ als Heilsversprechen?“. Dabei sollen die Implikationen sogenannter „Künstlicher Intelligenz“ für Kulturerbeeinrichtungen diskutiert werden.
Tagungsort ist wie gewohnt das Zuse-Institut Berlin, Takustr. 7, 14195 Berlin (Hörsaal im Rundbau). Eine Teilnahme per Zoom ist ebenfalls möglich.
Hier geht es zu weiteren Informationen sowie der Anmeldung.

Round Table zum Umgang mit kolonialen Quellen

Am 28. August hatet das Bundesarchiv in Berlin-Lichterfelde zu einem Round Table zum Umgang mit kolonialen Quellen eingeladen. Daran nahmen Expertinnen und Experten aus verschiedenen Gedächtnisinstitutionen, aber auch aus dem Bereich der Provenienzforschung, der Medien sowie der Zivilgesellschaft teil. Dabei stellte das Bundesarchiv sein kürzlich abgeschlossenes Pilotprojekt zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Handschriftenerkennung bei Akten des Reichskolonialamtes vor (https://www.bundesarchiv.de/nachricht/handschriften-in-kolonialakten-fuer-nutzende-lesbar-gemacht/).

Anschließend diskutierten die Teilnehmenden über den weiteren Umgang mit der nun niedrigschwellig zugänglichen kolonialen Überlieferung. Dabei waren die zentralen Fragen: Wie lässt sich noch mehr Resonanz für die Quellen erzeugen? Wie kann die Kontextualisierung verbessert werden? Wie lässt sich die Vernetzung der verschiedenen Akteure stärken?
Angesichts einer vielfach rassistischen und einseitig die Perspektive der Kolonisten wiedergebenden Sprache wurde einhellig die Notwendigkeit einer umsichtigen Einordnung der Quellen vor allem für wenig erfahrene Nutzende betont. Daneben erörterten die Teilnehmenden Möglichkeiten für den Abbau von Sprachbarrieren sowie weitere „Übersetzungsschritte“, um das verfügbare Quellenwissen für Nutzende aus dem globalen Süden noch besser zugänglich zu machen. Nicht zuletzt die Nachkommen von Betroffenen sollen die Möglichkeiten einer immer breiteren Wissensbasis ohne Hürden nutzen können.

Symposium zum 25. Jubiläum von Facts and Files

Anlässlich des 25-jährigen Gründungsjubiläums von Facts & Files Historisches Forschungsinstitut Berlin findet am 27. September 2024 von 11 bis 18 Uhr in der Staatsbibliothek Berlin, Haus Unter den Linden, Theodor-Fontane-Saal, das Symposium „Aktendiskussion“ statt. Kooperationspartner, Auftraggeber, Kolleginnen und Kollegen von Facts & Files stellen in ihren Vorträgen (in deutscher und englischer Sprache) Zufallsfunde, Archivanekdoten und Forschungsideen zu ihren historischen Recherchen vor.

Derzeit sind folgende Vorträge geplant:
– Constantin Goschler, Bochum: Auf dem Boden des Kompromisses. Mosaike als Quellen der Zeitgeschichte
– Tom Kuhn, Oxford: „Seid ihr immer noch nicht fertig mit dem Ramsch?” Unexpected discoveries in a literary archive
– Myfanwy Lloyd, Oxford: ‚A physical reminder of man’s inhumanity to man‘: Returning to Buchenwald
– Andreas Matschenz, Berlin: PS Berlin
– Keith Allen, Berlin: Archives and Slavery Disclosure: American (and European) Examples
– Kathleen Krenzlin, Berlin: „Außerdem, mein geliebtes Schwarzes, kannten wir uns zu dieser Zeit ja noch garnicht“. Der Briefwechsel zwischen Hans und Lea Grundig – ein Jahrhundert-Puzzle
– Raquel Erdtmann, Frankfurt am Main: Zu Joseph Süßkind Oppenheimer.
Weitere Informationen: www.factsandfiles.com

Interessierte melden sich bitte bis zum 20. September 2024 über das Anmeldeportal der Staatsbibliothek an.

6. Berliner Archivtag mit großem Erfolg

Am 22. November 2023 fand der mittlerweile 6. Berliner Archivtag statt, diesmal in der Staatsbibliothek zu Berlin. Nach den beiden Online-Ausgaben 2021 und 2022 konnte man sich diesmal endlich wieder unmittelbar fachlich austauschen. Rund 200 Besucherinnen und Besucher sahen ein abwechslungsreiches Programm zum Thema „Archive als zeithistorische Akteure“. Ein ausführlicher Tagungsbericht folgt in Kürze.

Bericht vom 5. Berliner Landesarchivtag

In der Hoffnung, dass dies vielleicht der letzte coronabedingte Online-Archivtag sein könnte, begrüßte der Vorsitzende des VdA-Landesverbands Berlin Torsten Musial am 23. November 2022 die ca. 300 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an den Endgeräten und warf zunächst einen Blick auf die Tätigkeit des Landesverbands im zurückliegenden Jahr mit Archivstammtischen, den Ausgaben der „Berliner Archivrundschau“, dem Weblog „berlinerarchive.de“ u. v. a. (Mitarbeit sehr erwünscht!). Er wies vorab auf den parallel laufenden Chat hin, der in diesem Jahr wesentlich intensiver genutzt wurde, sodass es bei allen Beiträgen zu einem regen Austausch kam.

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Treffen des Gesprächskreises Nachlässe und Autographen

Nach längerer Pause trifft sich der Gesprächskreis Nachlässe und Autographen wieder, diesmal allerdings nur online. Am 7. November 2022 soll es von 14 bis etwa 16 Uhr um Fragen der Bestandserhaltung gehen. Kolleginnen aus dem Geheimen Staatsarchiv PK und der Stiftung Deutsche Kinemathek werden referieren.

Interessenten an der Veranstaltung wenden sich wegen der Einwahldaten an Ralf Breslau von der Staatsbibliothek zu Berlin oder Franziska Mücke vom Geheimen Staatsarchiv PK.

34. Archivpädagogik-konferenz in Berlin

Am 10. und 11. Juni 2022 findet in Berlin die 34. Archivpädagogikkonferenz statt. Veranstaltet wird sie vom Arbeitskreis Archivpädagogik und Historische Bildungsarbeit im VdA in Zusammenarbeit mit dem Bundesarchiv/Stasi- Unterlagen-Archiv.
Thema diesmal ist die Veränderung der Bildungs- und Vermittlungsarbeit durch die zunehmende Digitalisierung. Lange Zeit waren auch die Angebote der Archivpädagogik stark vom Potenzial und der Authentizität von Quellen in den Archiven geprägt waren. Doch die Digitalisierung von Archivbeständen begünstigt auch die Entwicklung digitaler Angebote von Archiven für die historisch-politische Bildungsarbeit.
Welche Chancen bietet diese Entwicklung für die Erschließung neuer Lerngruppen? Wie gelingen digitale Bildungsangebote? Wie wirkt sich der „Weg ins Digitale“ auf das Selbstverständnis der Archivpädagoginnen und Archivpädagogen aus? Und welchen Eigenwert bewahren oder gewinnen in der archivbezogenen Bildungsarbeit die Originaldokumente?
Diesen und weiteren Fragen möchte die 34. Archivpädagogikkonferenz 2022 nachgehen. Wie immer versteht sich die Konferenz neben der Diskussion inhaltlicher Fragen auch als Forum, um Kontakte zu knüpfen, eigene Projekte zu planen und Kooperationen vorzubereiten. Sie richtet sich an alle, die in Archiven, Museen, Gedenkstätten und Bibliotheken in der Vermittlung historischer Themen tätig sind, an Lehrerinnen und Lehrer sowie an Studierende der Hochschulen und Universitäten.
Veranstaltungsort ist die Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie, Normannenstraße 20, 10365 Berlin.
Weitere Informationen, das Programm und das Anmeldeformular gibt es auf der Website www.vda.archiv.net/archivpaedagogen.

IASA-Tagung am 14. November 2020 als Online-Veranstaltung

Die diesjährige IASA-Tagung der Ländergruppe Deutschland/Schweiz e.  V. wird am 14. November 2020 online als „Zoom“-Veranstaltung stattfinden. Auf dem Programm stehen u. a. Beiträge über die Digitalisierung und Langzeitarchivierung audiovisueller Medien. Das Tagungsprogramm ist hier zu finden.
Die Teilnahme an der Tagung ist in diesem Jahr kostenlos. Die Tagung ist offen für alle, jedoch ist eine Anmeldung erforderlich. Den Zugangslink zu Tagung erhält man nach Anmeldung per E-Mail an: sekretariat@iasa-online.de.

5. Konferenz „Offene Archive“ am 4. und 5. November 2019 in Berlin

Am 4. und 5. November 2019 findet beim Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen die 5. Konferenz des Arbeitskreises Offene Archive im VdA statt.  Der Ort beim Archiv des BSTU ist bewusst gewählt. Die Öffnung des Archivs der Stasi war ein weltweit einmaliger Vorgang mit Vorbildwirkung für viele postdiktatorische Gesellschaften. Erstmals konnten die Menschen am 2. Januar 1992 Einsicht in Stasi-Unterlagen nehmen, um ihr eigenes Schicksal aufzuklären. Die Machtzentrale der DDR-Geheimpolizei ist heute ein Ort der Aufklärung über Diktatur und Widerstand und ein Lernort für Demokratie. Deshalb findet dort, 30 Jahre nach der Friedlichen Revolution, diefünften Ausgabe der „Offenen Archive“ statt. Hochkarätige Keynotes, spannende Kurzvorträge sowie eine Podiumsdiskussion zur Archiv-, Netz- und Kulturpolitik sind Teil des Programms!
Das öffentliche archiv-, netz- und kulturpolitische Podium am 4. November ab 19 Uhr wird u. a. mit Roland Jahn (Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen), Prof. Dr. Gerald Maier (Präsident des Landesarchivs Baden-Württemberg), Helene Hahn (Wikimedia Deutschland e. V., Präsidium), Erhard Grundl (MdB, kulturpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis90/Die GRÜNEN-) und Martin Rabanus (MdB, Sprecher für Kultur und Medien der SPD-Bundestagsfraktion) besetzt sein. Moderation: Bernd Fiedler (Wikimedia Deutschland e. V.).
Ein BarCamp („ArchivCamp“) bietet an beiden Tagen der Konferenz die Möglichkeit zur niedrigschwelligen, aber auch intensiven Diskussion. Themen können, eher archivuntypisch, spontan eingebracht werden; gängige oder eingefahrene Denkmuster der Archivwelt dürfen und sollen hinterfragt werden!

Tagungsort
Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR(BStU)
Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie, Haus 22
Ruschestr. 103, 10365 Berlin
Link

Großes Interesse am 2. Berliner Landesarchivtag

Über mangelndes Interesse konnte der zweite Berliner Landesarchivtag, der am 20. November 2018 in der Akademie der Künste stattfand, wahrlich nicht klagen.

Pause beim Archivtag – Blick in den Veranstaltungssaal

Über 260 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren der Einladung des Vorstands des VdA-Landesverbands Berlin gefolgt. Das Thema „Analog zur Wirklichkeit – Mediale Quellen in Archiven“ zog dabei nicht nur Kolleginnen und Kollegen aus Berlin und Brandenburg an, sondern auch beispielsweise aus Sachsen und Bayern. Großes Interesse am 2. Berliner Landesarchivtag weiterlesen