Archiv der Kategorie: Allgemein

Podcast zur Geschichte des Landestanzsportverbandes Berlin e.V.

Zum 70jährigen Bestehen des Landestanzsportverbandes Berlin e.V. lädt der ehrenamtliche Archivbeauftragte Dirk Ullmann monatlich zur entspannten Plauderei rund um die Geschichte des hauptstädtischen Tanzsports und damit zum indirekten Blick ins Verbandsarchiv ein. Die Spannbreite seiner Gäste reicht von aktiven wie ehemaligen Tänzern über Tanzsportfunktionäre bis hin zu Persönlichkeiten der Berliner Sportmetropole. Ebenso kommt mit Dr. Jutta Braun eine Sporthistorikerin zu Wort, die als externe Expertin auf den Tanzsport blickt. Bislang sind vier Folgen mit Franz Allert (Ehrenpräsident des Berliner wie Deutschen Tanzsportverbandes), Annalena Franke u. Vinzent Gollmann (Tanzsportjugend), Thomas Härtel (Präsident des Landessportbundes) sowie Deutschlands bester Breakerin Jilou (zweifache WM-Dritte) online. Weitere schon aufgenommene Interviews (u. a. mit Formationsweltmeister Axel Zechlin oder Rock’n’Roll-Trainer Peter Herrmann) stehen in Kürze zur Verfügung. Alle Folgen werden über mehrere Streamingdienste bereitgestellt. Hier geht es zum Trailer: https://www.ltv-berlin.de/de/aktuell/news/beitrag/ankuendigung-jubilaeumspodcast.

Berliner Archivtag 2024: Die Vortragenden (3)

Karen Tieth und Stefan Geiser von der bpk Bildagentur stellen die Nutzung von KI im Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz vor.
Karen Tieth leitet die bpk-Bildagentur und verfügt über langjährige Erfahrung beim Vertrieb und der Vermarktung von Fotos. Zuletzt war sie wesentlich an der Erweiterung der bpk-Bildagentur zum zentralen öffentlich-rechtlichen Mediendienstleister deutscher Kultureinrichtungen beteiligt. Die neue Website bpk-fotoarchiv.de war im Mai 2024 online gegangen.
Stefan Geiser ist bei der bpk-Bildagentur zuständig für das Informations- und Datenmanagement und befasst sich dabei intensiv mit der Nutzung von KI.

Aufruf zu Sachspenden für ukrainische Archive

Bereits im 2022 – kurz nach dem Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine haben zahlreiche Archive in Deutschland ukrainische Kultureinrichtungen mit Sachspenden unterstützt. Die Spenden wurden vor allem zum Schutz des Kulturgutes und bei Evakuierungen eingesetzt. Jetzt ruft das Ukraine Art Aid Center (UAAC) erneut dazu auf, Sachspenden für ukrainische Archive, Bibliotheken und Museen zu sammeln. Die Koordination liegt beim UAAC, auch die Transporte werden von hier aus organisiert. Das UAAC arbeitet seit 2022 eng mit BKM und Auswärtigem Amt bei der Unterstützung ukrainischer Kultureinrichtungen zusammen, auch das Bundesarchiv kooperiert mit dem UAAC und unterstützt den beiliegenden Aufruf nachdrücklich. Für Spenden und Nachfragen kann man sich direkt an die im Aufruf genannten Kontaktpersonen wenden oder an Jens Niederhut vom Bundesarchiv.

Aufruf

Archiv der Jugendkulturen gewinnt einen Gutschein für Archivmaterial

Frank Drauschke, Jana Bertels, Daniel Schneider

Die Studie zur Lage der Berliner Archive mit SBZ/DDR-Beständen wurde bereits am 24. April 2024 in diesem Blog kurz vorgestellt. Im Rahmen der vom Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (BAB) in Auftrag gegebenen und vom Historischen Forschungsinstitut Facts & Files durchgeführten Studie wurde unter den teilnehmenden Archiven ein Gutschein im Wert von 500 Euro für Archivmaterial der Firma BeskidPlus verlost. Gewonnen hat das Archiv der Jugendkulturen in Berlin-Kreuzberg. Der Gutschein wurde Archivleiter Daniel Schneider am 1. Juli 2024 von Jana Bertels vom BAB und Frank Drauschke von Facts & Files überreicht.

Nochmalige Ausstellung der Urschrift des Grundgesetzes

Vor 75 Jahren hat sich am 7. September der 1. Deutsche Bundestag konstituiert. Dieses Jubiläum bildet den thematischen Rahmen für den „Tag der Ein- und Ausblicke“ am 7. September. Das überwältigende Interesse an der Urschrift des Grundgesetzes beim Demokratiefest im Mai 2024 hat den Ausschlag dafür gegeben, an diesem Tag noch einmal die Urschrift des Grundgesetzes zu zeigen. Die vom Parlamentsarchiv betreute Ausstellung befindet sich im Marie-Elisabeth-Lüders Haus. Neben diesem Highlight gibt es viele weitere spannende Angebote mit Gesprächsformaten, Vorträgen zur Geschichte des Grundgesetzes, Filmvorführungen („Die Unbeugsamen“, Teile 1 und 2) sowie einer Lesung aus dem Buch „Der nächste Redner ist eine Dame“. Einen Überblick über das Programm am 7. September und das begleitende Bürgerfest vom 6. bis 8. September dieses Jahres findet sich auf der Webseite des Deutschen Bundestages.

Firmengeschichte während der NS-Zeit

Seit einigen Jahren untersuchen nicht nur öffentliche Einrichtungen, sondern auch Wirtschaftsunternehmen ihre Rolle während der Zeit des Nationalsozialismus. Einen Blick auf den aktuellen Stand wirft das RBB-Inforadio in seinem Beitrag v. 13.07.2024:

rbb24https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2024/07/unternehmen-berlin-zu-ns-zeit-profiteure-gelbe-sterne-deutschlandfahnen-aufarbeitung.html

Im Fokus steht insbesondere die Berliner Stoffdruckerei, vormals Berliner Fahnenfabrik Geitel & Co., die in der NS-Zeit die Zwangskennzeichen der sogenannten “Judensterne” produzierte.

Urschrift des Grundgesetzes, aufgeschlagen auf der Seite der Unterschriften, gehalten in Händen mit weißen Handschuhen

Urschrift des Grundgesetzes wird beim “Fest der Demokratie” ausgestellt

Beim Fest der Demokratie vom 24. bis 26. Mai 2024 kann die Urschrift des Grundgesetzes im Reichstagsgebäude besichtigt werden. Bislang wurde sie der Öffentlichkeit nur im Jahre 1969 anlässlich des 20jährigen Bestehens der Bundesrepublik Deutschland präsentiert.

© Bild DBT/Inga Haar

Urschrift des Grundgesetzes erstmals im Fernsehen

In einer Dokumentation der ARD “Wie gut ist unser Grundgesetz?” schauen Sandra Maischberger und Frank Bräutigam gemeinsam mit der Bundestagspräsidenten Bärbel Bas in die Urschrift des Grundgesetzes. Die Urschrift befindet sich im Parlamentsarchiv des Bundestages.

Die Dokumentation wird am 13. Mai um 20.15 Uhr in der ARD gesendet.

Studie zur Lage der Berliner Archive mit SBZ/DDR-Beständen übergeben

Frank Ebert, Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, hat die zweite Teilstudie des Sachstandsberichts zur Aufarbeitung der SED-Diktatur an die Präsidentin des Abgeordnetenhauses, den Regierenden Bürgermeister und den Kultursenator übergeben. “Es handelt sich um die erste große Untersuchung zur Archivierung und Dokumentation von Beständen mit SBZ/DDR-Provenienz im Land Berlin”, wie es in einer Pressemitteilung vom 18.04.2024 heißt.

Laut Ebert werde eine Förderoffensive für archivfachliche Erschließungsprojekte mit Schwerpunkt auf SBZ/DDR-Beständen empfohlen, “damit auch dieses Archivgut endlich für die Forschung und Rehabilitierung genutzt werden kann. Handlungsbedarf gibt es auch bei der Digitalisierung…Aktuell fehlt es der überwiegenden Zahl der Archive an technischer Ausrüstung, personellen Kapazitäten oder aber finanziellen Mitteln, um die Archivalien zu digitalisieren.”

Link zu den Ergebnissen der Studie.