Neue Fotoausstellung: Rhythmus und Aufbruch

Morgen eröffnet im Haus 22 auf dem Stasi-Gelände eine neue Fotoausstellung. Rhythmus und Aufbruch – Bild, so der Titel, zeigt Fotos von Künstlerinnen und Künstler in der DDR, zwischen Bühne, Publikum und Staat. Im Zentrum steht das Werk von Maja Lopatta, lange Jahre Chefredakteurin der “Unterhaltungskunst – Zeitschrift für Bühne, Podium und Manege”. Als Journalistin, Fotografin und Chronistin erlebte sie den DDR-Kulturbetrieb aus nächster Nähe. Ihre Bilder zeigen Stars wie Ute Freudenberg, Reinhard Lakomy oder Jiri Korn und Bands wie Karussel, Puhdys, City und Karat. Ergänzt werden Lopattas Fotografien durch Werke von Volkhard Kühl und Marion Klemp. Kühl fotografierte mit dokumentarischem Blick das Alltagsleben im Osten Berlins, doch seine Leidenschaft galt dem Jazz, der schon in seiner Idee die Freiheit verkörpert. Marion Klemp wiederum bietet mit ihrem Archiv einen vielschichtigen Blick auf die DDR-Alltagskultur, vom Deutschen Schauspielhaus bis zur Begleitung von Herman van Veen bei einer seiner Tourneen durch die DDR. Die Ausstellung wurde kuratiert von der Agenttur DDR Fotoerbe.
Weitere Informationen gibt es hier.

Ort: Bundesarchiv, Stasi-Unterlagen-Archiv, Haus 22
Ruschestraße 103, 10365 Berlin
Öffnungszeiten: täglich 10-18 Uhr, Eintritt: frei
Laufzeit: September 2025 – 31. Oktober 2025
Vernissage: Mittwoch, 24. September 2025, 17:00 Uhr

Ein Gedanke zu „Neue Fotoausstellung: Rhythmus und Aufbruch

  1. The exhibition sounds fascinating, offering a unique glimpse into DDR culture through photos. I’m particularly interested in Lopatta’s work documenting famous artists and bands. It’s exciting to see these historical perspectives shared in Berlin.

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