Am 2. Juli 1955 öffnete der Tierpark in Berlin-Friedrichsfelde erstmals eine Tore. Nach der kriegsbedingten Teilung Berlins gab es in beiden Stadtteilen ein Ungleichgewicht an verschiedenen kulturellen Einrichtungen. Im Westteil der Stadt fehlten gewachsene Museumsstrukturen wie die Museumsinsel und im Ostteil gab es keinen Tierpark wie den Zoo in Charlottenburg. Da Zoologische Gärten schon immer beliebte Naherholungsziele waren, beschloss der Magistrat in Ost-Berlin am 27. August 1954 die Errichtung eines Tierparks in Friedrichsfelde. Er wurde als „Tierpark für den Sozialismus“ konzipiert und sollte sich durch eine größere Fläche und eine größere Artenvielfalt vom Zoologischen Garten abheben.
Das Bundesarchiv hat dazu eine Story online gestellt und das DDR-Museum einen Blog-Beitrag.
Das Archiv der Zoologischen Gärten Berlin ist das gemeinsame Archiv des Zoologischen Gartens Berlin AG (mit dem Aquarium Berlin) und der Tierpark Berlin-Friedrichsfelde GmbH und wurde erst 2015 gegründet.