Workshop zum Thema „Digitalisiert – was nun?“

Die Theaterhistorischen Sammlungen der Freien Universität Berlin beteiligen sich in diesem Jahr an dem Förderprogramm zur Digitalisierung von Objekten des kulturellen Erbes des Landes Berlin mit einem Projekt zum Nachlass des Bühnenbildners Traugott Müller (1895-1944). In diesem Rahmen findet am 14. Dezember 2015, 10-16 Uhr
im Seminarraum 2006 (EG, Eingang Rundbau) des Zuse Instituts (Takusstraße 7, 14195 Berlin) ein Workshop statt.

Im Prozess der Digitalisierung bestehender Archive treffen Bestrebungen, die eigenen Bestände umfangreich öffentlich zugänglich zu machen auf die Befürchtung, im selben Atemzug als Archiv überflüssig zu werden. Bestehende Finanzierungsstrukturen, ungeklärte Rechtslagen und Sorgen um die Nachhaltigkeit der Investitionen schüren Unsicherheit. Was sollte eine Präsentation im Internet leisten und wie lässt sie sich gestalten? Welche rechtlichen Grundlagen für die öffentliche Zugänglichmachung und die mögliche Weiterverwendung durch die Nutzer müssen bedacht werden? Welche Perspektiven einer echten Langzeitarchivierung von Images und Metadaten gibt es?

Zusammen mit dem Runden Tisch der Berliner Theaterarchive laden Prof. Dr. Matthias Warstat, Dr. Peter Jammerthal (FU Berlin, Projektleitung) alle Interessierten ein, über Grundlagen, Fragen und Probleme nachzudenken, die in den Themenfeldern Mapping/XML-Export, Fragen des Rechts und Langzeitarchivierung im Rahmen der digitalen Archivierung entstehen.

Darüber hinaus sind alle eingeladen, das Wiki zu besuchen. Interessierte an diesem Workshop und/oder an der Weiterentwicklung des Wiki melden sich bitte bei Almut Wedekind
Tagesprogramm:

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