Bereits zum dritten Mal findet das Fachforum „Kunsthandel der Moderne in Berlin“ statt, diesmal am 14. November 2025 in der Berlinischen Galerie. Dokumente aus dem Kunsthandel der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zählen zu den wichtigsten Quellen der Provenienzforschung. Sie können den NS -verfolgungsbedingten Entzug von Kunstwerken belegen, tragen zur Rekonstruktion von Sammlungen bei und ermöglichen die Erforschung ehemals gültiger Geschäftspraktiken. Das Fachforum widmet sich der Bedeutung kunsthandelsbezogener Dokumente für die Provenienzforschung, insbesondere im Hinblick auf den neuen Bewertungsrahmen der Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut, der ab Dezember 2025 gilt.
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