Kategorie-Archiv: Veranstaltungen

Vortrag zur Deutschen Digitalen Bibliothek in der TU Berlin

Am 1. Februar 2018 stellen Frank Frischmuth und Astrid B. Müller in der Universitätsbibliothek der Technischen Universität Berlin die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) vor. Die Deutsche Digitale Bibliothek hat das Ziel, die digitalen Bestände und Sammlungen der deutschen Kultur- und Wissenseinrichtungen aus ganz Deutschland online zugänglich zu machen, miteinander zu vernetzen und zur Nachnutzung zur Verfügung zu stellen. Das Archivportal-D ist integraler Bestandteil der DDB.
Bislang sind fast 24 Millionen Objektnachweise über das DDB-Portal auffindbar – aus über 400 Einrichtungen wie Archive, Bibliotheken, Museen, Mediatheken, Denkmalpflege und weitere Wissenseinrichtungen. Frischmuth und Müller werden über die Potenziale, aber auch Herausforderungen bei der weiteren Aussgestaltung der DDB sprechen.
Die Veranstaltung des Berliner Arbeitskreises Information ist kostenlos. Um Anmeldung wird geben, telefonisch unter 030-755 183 66 oder per Mail.

Universitätsbibliothek der Technischen Universität Berlin
Hörsaal 14, Fasanenstr. 88, 10623 Berlin
Donnerstag, 1. Februar 2018 um 18:15 Uhr

Workshop zur Situation der Berliner Theaterarchive

Der runde Tisch der Berliner Theaterarchive lädt ein zu einem fachöffentlichen Workshop am 29. Januar 2018 ab 10 Uhr im Deutschen Theater Berlin. Berlin besitzt nicht nur eine vielfältige, vibrierende zeitgenössische Theaterszene, sondern auch eine reiche Theatervergangenheit. Dokumente zur Berliner Theaterarbeit werden in mehreren Archiven und Sammlungen mit unterschiedlichen institutionellen Strukturen aufbewahrt und in Teilen zugänglich gemacht. Der Workshop will sich nun zwei Themen zuwenden:
1. den Problemen und Herausforderungen des Bewahrens, Ordnens, Verzeichnens und öffentlichen Zugangs zu diesen Quellen
2. den dafür nötigen Rahmenbedingungen, die bislang weder angemessen definiert und kommuniziert sind.

Die Teilnahme am Workshop  ist frei. Um Anmeldung  an Christine Henniger wird gebeten: per Mail  oder telefonisch unter 030- 611 0765 25.  Weitere Informationen und das Programm finden sich hier.

Karl Sand

 

Website zum 9. TAG DER ARCHIVE online

Die Website zum 9. TAG DER ARCHIVE am 3. und 4. März 2018 ist nun vollständig online. Unter www.tagderarchive.de gibt es einen Pool mit Vorschlägen und Anregungen zu möglichen Themen und Veranstaltungsformaten für den bundesweit durchgeführten Tag.

Außerdem können diverse Plakat- und Flyervorlagen in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden, um die eigene Veranstaltung zu bewerben. Natürlich gibt es auch eine Veranstaltungsübersicht, wo die eigene Veranstaltung und das Programm eingetragen werden können. Also mitmachen und unbedingt registrieren!

Workshop Audiovisuelle Dokumente am 23. November 2017

Audiovisuelle Medien machen heute einen erheblichen Teil des historisch jüngeren Bereichs des Kulturellen Erbes aus. Doch der Umgang mit ihnen und ihre Digitalisierung stellt für viele Institutionen noch ein großes Problem dar. Im Rahmen des Digitalisierungsprojekts zur Zugänglichmachung von audiovisuellen Beständen aus den frühen Jahren der Tanzfabrik Berlin (Titel: „Whodidwhattowhomwasneverreallyclear…“) nimmt der Workshop „Bewegung im Bild“ das Kulturelle Erbe der Darstellenden Kunst in den Blick. Welchen Wert und Kontext besitzen audiovisuelle Aufzeichnungen für die Wahrnehmung und Interpretation von Aufführungen in Tanz und Theater? Wie können sie beitragen zur Zugänglichmachung dieses immateriellen Kulturellen Erbes? Anmeldungen bitte bis zum 15.11.2017 an mediathek@mimecentrum.de

Programm
Flyer

Donnerstag, 23.November 2017, 14.00-19.30
Mime Centrum Berlin / Internationales Theaterinstitut Deutschland
Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

Ausstellung „Fundstellen. Spuren von NS-Verfolgten in Berliner Archiven“ wird erneut gezeigt

Am 13. Oktober 2017um 16 Uhr wird die Ausstellung „Fundstellen. Spuren von NS-Verfolgten in Berliner Archiven“ im Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin eröffnet. Sie wird dort, in der 9. Etage im Telefunken-Hochhaus, bis Ende März 2018 zu sehen sein. Die Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, der Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin und dem Landesarchiv Berlin.
Erstmals wurde die Präsentation Ende 2014 in der Gedenk und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz gezeigt.  Anhand von sechs Biografien von Verfolgten des Nationalsozialismus wird hier exemplarisch gezeigt, wie und wo man heute Informationen über diese Menschen finden kann, wo eine Spurensuche Erfolg haben kann. So werden viele verschiedene Fundstellen in den zentralen Archiven der Region genannt wie die Akten der sogenannten Vermögensverwertungsstelle (Bestand Rep 36 A II des Oberfinanzpräsidenten Berlin-Brandenburg) im Brandenburgischen Landeshauptarchiv, die vielfältigen Bestände des Landesarchivs Berlin und des Bundesarchivs sowie Akten der Entschädigungsbehörde Berlin, des Jüdischen Museums und des Archivs der Gedenkstätte Sachsenhausen.
Seinerzeit wurde auch eine Broschüre herausgegeben (80 Seiten, ISBN 978-3-9813119-6-9, 3,50 €), die das Thema vertieft und als Leitfaden für eigene Recherchen dienen soll.

Neuerscheinung zur Geschichte der Berliner Secession

Die Berliner Secession, als deren wesentlichen Exponenten Max Liebermann, Walter Leistikow, Lovis Corinth und Max Slevogt, gelten, spaltete sich 1913.
Über ihr Wirken danach ist bislang wenig bekannt. Diese Lücke schließt die soeben im Schweizer Nimbus Verlag erschienene Studie von Anke Matelowski auf eindrucksvolle Art. Mit einer großen Zahl weitgehend unbekannter Quellen beleuchtet sie detailliert alle Aspekte dieser wechselvollen Geschichte: die Ausstellungstätigkeit, die Mitgliederstruktur, die Gebäude und Räumlichkeiten, welche der Vereinigung zur Verfügung standen, das Verhältnis zu den lokalen Behörden und zur offiziellen Kunstpolitik, die Kooperationen mit anderen Künstlervereinigungen, die Strategien zur Bewältigung der politischen und wirtschaftlichen Krisen etc.
Ergänzt wird die Darstellung durch umfangreiche Verzeichnisse zu Mitgliedern, Vorständen und Ausstellungen. Die Arbeit basiert wesentlich auf den Quellen im Archiv der Akademie der Künste, Berlin.

Die Buchpremiere findet am 4. Oktober 2017 um 19 Uhr in der Akademie der Künste am Pariser Platz statt. Eine weitere Veranstaltung mit Vortrag und Lesung gibt es am 8. Dezember 2017 um 19 Uhr in der Galerie Mutter Fourage.

Ab heute Anmeldung zum 1. Berliner Archivtag 2017 möglich

Die Berlinische Galerie,    Foto: Nina Strassgütl

Am 15. November 2017 findet in der Berlinischen Galerie – Museum für moderne Kunst der erste Berliner Landesarchivtag statt.
Seit heute ist die Tagungswebsite online und die Anmeldung ist möglich. Aber auch hier im Blog gibt es die entsprechenden Hinweise.
Der Tagungsflyer mit dem vollständigen Programm bietet weitere Infomationen zu Themen und Vortragenden. Anmelden kann man sich bis zum 31. Oktober 2017 mit diesem Anmeldeformular.

Verschluss-Sachen. Buchvorstellung am 29. August 2017

Eine Streichholzschachtel mit vermeintlichem Urangestein, ein Briefumschlag mit „Hetzbuchstaben“, ein fehlerhaft produzierter Kronkorken – in vierzig Jahren hat das DDR-Ministerium für Staatssicherheit einige kuriose Beweisstücke beschlagnahmt. Sie lagern heute an einem der Standorte des Stasi-Unterlagen-Archivs. Die Publikation „Verschluss-Sachen“ des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU) stellt jeweils eine besonders spannende Archivalie aus jedem Jahr vor. Jedes Fundstück erzählt eine eigene kleine Geschichte. In 40 Episoden bringen die Autoren den Leserinnen und Lesern die DDR-Geheimpolizei auf eine andere Weise näher. Verschluss-Sachen. Buchvorstellung am 29. August 2017 weiterlesen

Forscherstammtisch Industriekultur soll etabliert werden

Zum Thema Industriekultur wird an zahlreichen Berliner Hochschulen, in Museen und Archiven geforscht. Um den Austausch und die Vernetzung zum Thema auf verschiedensten Ebenenzu befördern und die Beteiligten in einen engeren Kontakt zueinander zu bringen, will das Berliner Zentrum Industriekultur (bzi) einen Forscherstammtisch Industriekultur etablieren.
Bei einem ersten Treffens sollen die Anwesenden sich und ihre aktuellen Forschungsvorhaben ohne aufwändige Präsentationen kurz vorstellen um anschließend ins Gespräch zu kommen. Danach soll einmal im Quartal die Gelegenheit zum Austausch geboten werden. Diese weiteren Termine werden im Netzwerk und auf der bzi-Website bekannt gegeben.

Das erste Treffen findet am Donnerstag, 13.07.2017, ab 18 Uhr in der Turnhalle, Holteistraße/Sonntagstraße (Nähe Bahnhof Ostkreuz) statt. Um eine Anmeldung wird gebeten.

Erich Honecker – Das Leben davor 1912-1945

Am 15. Juni 2017 um 18 Uhr liest Martin Sabrow aus seinem 2016 veröffentlichten Buch „Erich Honecker. Das Leben davor 1912-1945“. Die Veranstaltung – eine Kooperation des Bundesarchivs mit dem Förderkreis Archive und Bibliotheken zur Geschichte der Arbeiterbewegung und der Johannes-Sassenbach-Gesellschaft – findet im Bundesarchiv statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es hier.
Der Verlag schreibt zu dem Buch: „Martin Sabrow zeigt auf der Grundlage zahlreicher unbekannter Quellen, welche überraschenden Brüche und Nebenwege das Leben des saarländischen Jungkommunisten prägten. Erich Honecker (1912 – 1994) war von frühester Kindheit an fest im kommunistischen Milieu des Saarlands verwurzelt, und doch war er als Teenager auch offen für neue Orientierung. Er fuhr nach Pommern, um Bauer zu werden, kehrte für eine Dachdeckerlehre in die Heimat zurück, studierte an der Parteihochschule in Moskau und ging 1933 in den Widerstand. Erstmals werden diese Stationen detailliert nachgezeichnet, und sie eröffnen überraschende Ausblicke, etwa auf Honeckers enges Verhältnis zu Herbert Wehner oder seine Beteiligung an einem Terroranschlag. 1935 musste der Jungfunktionär untertauchen. Was machte er monatelang in Paris? Wie kam es zu seinem konspirativen Einsatz in Berlin und wie zu seiner Verhaftung? Von Rätseln umrankt war bisher auch, wie es Honecker gelang, wenige Wochen vor Kriegsende zu fliehen und bald darauf unbehelligt ins Gefängnis zurückzukehren.“

Veranstaltungsort:
Bundesarchiv
Finckensteinallee 63, 12205 Berlin
Konferenzraum, Haus 912, 1. Etage