Kategorie-Archiv: Veranstaltungen

Einblick ins Geheime. Ausstellung zum Stasi-Unterlagen-Archiv

Eröffnung am 16. Juni 2018 um 12 Uhr: https://www.bstu.bund.de/DE/VeranstaltungenAusstellungen/Ausstellungen/EinblickInsGeheime/Texte/20180531_einladung-zur-eroeffnung.html?nn=10449912

„Ein Monument der Überwachung“, so kann man das Stasi-Unterlagen-Archiv beschreiben. Es umfasst 111 Kilometer Unterlagen, in denen massenhaft persönliche Daten über Menschen gespeichert sind – gesammelt vom Ministerium für Staatssicherheit der DDR. Heute bewahrt das Stasi-Unterlagen-Archiv diese Dokumente in Berlin-Lichtenberg und 12 regionalen Standorten auf.

Mit einer neuen Dauerausstellung „Einblick ins Geheime“ soll dieses Archiv und seine Bedeutung für die Gegenwart besser begreifbar gemacht werden.

Warum und auf welche Art und Weise hat die Geheimpolizei der DDR, die Staatssicherheit, all die Informationen gesammelt, gespeichert und weiterverarbeitet? Warum existieren die Akten bis heute, was beinhalten sie und was können sie zeigen? Wie werden sie aufbewahrt und wie nutzt die Gesellschaft sie?

Antworten darauf gibt die neue Dauerausstellung „Einblick ins Geheime“ am historischen Ort des Ministeriums für Staatssicherheit. Über Originalobjekte, historische Fotos und Filmaufnahmen sowie interaktive Medienstationen können Besucherinnen und Besucher das Archiv kennen lernen.

Überdimensionale, begehbare Akten, die Einzelschicksale dokumentieren, zeigen die Auswirkungen, die die nahezu flächendeckende Überwachung auf die Betroffenen haben konnte. Besucherinnen und Besucher haben auch die Möglichkeit, sich mit ausgewählten Stasi-Unterlagen zu beschäftigen, um so einmal selber in Akten über die Methoden und das Wirken der Stasi nachzulesen.
Mit „Einblick ins Geheime“ gibt es nun erstmals ein Dauerangebot, mit dem man unabhängig von Führungen durch das Originalarchiv die Überlieferung der Stasi kennen lernen kann.

Auf vier Etagen erläutert die Ausstellung die Entstehung der Unterlagen und die Arbeit der Stasi-Mitarbeiter, verdeutlicht aber auch die Herausforderungen, vor denen das Archiv heute steht.
Die Ausstellung ist im historischen „Haus 7“ auf dem Gelände der „Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie“ zu finden.

Mehr Informationen zum kostenlosen Ausstellungsbesuch, zu den Themen der Ausstellung und einen Blick hinter die Kulissen finden Sie unter www.einblick-ins-geheime.de.
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag: 10.00 – 18.00 Uhr
Samstag, Sonntag: 11.00 – 18.00 Uhr
Eintritt frei
Einblick ins Geheime
Ausstellung zum Stasi-Unterlagen-Archiv
Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie
„Haus 7“
Ruschestraße 103
10365 Berlin
Tel.: 030 2324-6699
Führungen: besuch@bstu.bund.de

Access to Secrecy – Exhibition about the Stasi Records Archive

„A monument of surveillance“- this is how the Stasi Records Archive could be described. It stores 111 kilometers of documents that hold a massive amount of personal data about citizens, collected by the Ministry for State Security, in short Stasi, the secret police of the GDR. Today, the Stasi Records Archive keeps these documents in Berlin-Lichtenberg and 12 regional branches.

The new permanent exhibition „Access to Secrecy“ wants to make this special archive and its significance for the present more tangible.

Why and how did the secret police of the GDR collect, store and process all this information? Why do the files still exist today? What do they contain and what can they show? How are they kept and how does society use them?

The new permanent exhibition „Access to Secrecy“ at the historical site of the Ministry for State Security provides answers. Visitors can get to know the archive via original objects, historical photos and film clips as well as interactive media stations.

A highlight of the exhibition is a monumental walk-in-file documenting individual stories. They reveal the impact that surveillance could have on those affected. Visitors also have the opportunity to engage in selected Stasi documents, to learn more about the methods and work of the Stasi.

With „Access to Secrecy“ there is for the first time ever now a permanent way to get to know the Stasi Records Archive, independently from guided tours through the original archive.

On four floors, the exhibition explains the origin of the documents and the work of the Stasi officers, but also highlights the challenges facing the archive today.

The exhibition is located in the historic „Haus 7“ on the grounds of the „Stasi-Headquarters. Campus for Democracy“. It opens on June 16, 2018 at 12 p.m.

opening hours
Monday to Friday: 10 am – 6 pm
Saturday, Sunday: 11 am – 6 pm
admission free

Access to Secrecy
Exhibition Stasi Records Archive
Stasi-Headquarters. Campus for Democracy
„Haus 7“
Ruschestraße 103
10365 Berlin
Fon: 030 2324-6699
Guided Tours: besuch@bstu.bund.de

Fake News – vom Perspektivenwechsel der Gatekeeper lernen

Information Overload, Algorithmen in der Black Box, gezielte Desinformation … oft merken wir es gar nicht: der Umgang mit Information wird zunehmend riskant und unsicher. Geschickt platziert beeinflussen Lügen und Halbwahrheiten unsere Wahrnehmung und Entscheidungen, sowohl bei geschäftlichen als auch bei gesellschaftlichen Anlässen.
Am 7. Juni wird daher Stefan Zillich in einer Veranstaltung des BAK Information Beobachtungen und Ideen beim Umgang mit Information und Content zusammenfassen. Mit Blick auf aktuelle Entwicklungen empfiehlt er: „Damit wir beim Umgang mit Information weiterhin selbstbestimmt, verantwortlich und zielgerichtet entscheiden und handeln, ist ein Perspektivenwechsel notwendig. Die Rolle des Gatekeepers und dessen Know-how und Methoden bieten praxisnahe Ansätze.“ Das Ziel: Transparenz und Verantwortung beim Umgang mit Information. Dazu entwickelt Stefan Zillich vor dem Hintergrund seiner beruflichen Praxis Handlungsempfehlungen für den beruflichen und privaten Alltag. In der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, sich in fachlicher Runde über Fragen und eigene Beobachtungen auszutauschen.

7. Juni 2018, 18:00 Uhr
Universitätsbibliothek der TU, Fasanenstr. 88, 10623 Berlin, Hörsaal 14

Die Veranstaltung ist kostenlos. Dennoch wird um Anmeldung gebeten:
Tel: 755 183 66, E-Mail: bak@ub.tu-berlin.de

Wer macht Kulturerbe?

Im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 findet zu dieser Frage eine Podiumsdiskussion am 23. Mai 2018, um 18.00 Uhr im Nicolaihaus, Brüderstraße 13, statt.

Auf Einladung des Vereins für die Geschichte Berlins e. V. diskutieren der Kultursenator Dr. Klaus Lederer, der Vorsitzende des VdA-Landesverbands Berlin und Leiter des Archivs Film- und Medienkunst der Akademie der Künste Dr. Torsten Musial, der Direktor des Stadtmuseums Paul Spies, der Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte und Berliner Landesarchäologe Prof. Dr. Matthias Wemhoff, Prof. Dr. Susanne Kähler (HTW Berlin), Prof. Dr. Ingrid Scheuermann (TU Dortmund) und Dr. Manfred Uhlitz, Vorsitzender des Vereins für die Geschichte Berlins.

Einladung

Die sibirische Eispeitsche…

…und ihre Folgen für ein Magazinraumklima stehen im Mittelpunkt eines Beitrags der Berliner Zeitung vom 01.03.2018 über das Landesarchiv Berlin:

www.berliner-zeitung.de/berlin/sibirische-peitsche-die-eisluft-bereitet-dem-landesarchiv-besondere-freude-29796420

Die Einrichtung öffnet übrigens zum Tag der Archive am 3. März 2018 mit einem umfangreichen Programm ihre Pforten:

http://landesarchiv-berlin.de/wp-content/uploads/2018/01/Programmflyer_TdA_2018-1.pdf

Vortrag zur Deutschen Digitalen Bibliothek in der TU Berlin

Am 1. Februar 2018 stellen Frank Frischmuth und Astrid B. Müller in der Universitätsbibliothek der Technischen Universität Berlin die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) vor. Die Deutsche Digitale Bibliothek hat das Ziel, die digitalen Bestände und Sammlungen der deutschen Kultur- und Wissenseinrichtungen aus ganz Deutschland online zugänglich zu machen, miteinander zu vernetzen und zur Nachnutzung zur Verfügung zu stellen. Das Archivportal-D ist integraler Bestandteil der DDB.
Bislang sind fast 24 Millionen Objektnachweise über das DDB-Portal auffindbar – aus über 400 Einrichtungen wie Archive, Bibliotheken, Museen, Mediatheken, Denkmalpflege und weitere Wissenseinrichtungen. Frischmuth und Müller werden über die Potenziale, aber auch Herausforderungen bei der weiteren Aussgestaltung der DDB sprechen.
Die Veranstaltung des Berliner Arbeitskreises Information ist kostenlos. Um Anmeldung wird geben, telefonisch unter 030-755 183 66 oder per Mail.

Universitätsbibliothek der Technischen Universität Berlin
Hörsaal 14, Fasanenstr. 88, 10623 Berlin
Donnerstag, 1. Februar 2018 um 18:15 Uhr

Workshop zur Situation der Berliner Theaterarchive

Der runde Tisch der Berliner Theaterarchive lädt ein zu einem fachöffentlichen Workshop am 29. Januar 2018 ab 10 Uhr im Deutschen Theater Berlin. Berlin besitzt nicht nur eine vielfältige, vibrierende zeitgenössische Theaterszene, sondern auch eine reiche Theatervergangenheit. Dokumente zur Berliner Theaterarbeit werden in mehreren Archiven und Sammlungen mit unterschiedlichen institutionellen Strukturen aufbewahrt und in Teilen zugänglich gemacht. Der Workshop will sich nun zwei Themen zuwenden:
1. den Problemen und Herausforderungen des Bewahrens, Ordnens, Verzeichnens und öffentlichen Zugangs zu diesen Quellen
2. den dafür nötigen Rahmenbedingungen, die bislang weder angemessen definiert und kommuniziert sind.

Die Teilnahme am Workshop  ist frei. Um Anmeldung  an Christine Henniger wird gebeten: per Mail  oder telefonisch unter 030- 611 0765 25.  Weitere Informationen und das Programm finden sich hier.

Karl Sand

 

Website zum 9. TAG DER ARCHIVE online

Die Website zum 9. TAG DER ARCHIVE am 3. und 4. März 2018 ist nun vollständig online. Unter www.tagderarchive.de gibt es einen Pool mit Vorschlägen und Anregungen zu möglichen Themen und Veranstaltungsformaten für den bundesweit durchgeführten Tag.

Außerdem können diverse Plakat- und Flyervorlagen in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden, um die eigene Veranstaltung zu bewerben. Natürlich gibt es auch eine Veranstaltungsübersicht, wo die eigene Veranstaltung und das Programm eingetragen werden können. Also mitmachen und unbedingt registrieren!

Workshop Audiovisuelle Dokumente am 23. November 2017

Audiovisuelle Medien machen heute einen erheblichen Teil des historisch jüngeren Bereichs des Kulturellen Erbes aus. Doch der Umgang mit ihnen und ihre Digitalisierung stellt für viele Institutionen noch ein großes Problem dar. Im Rahmen des Digitalisierungsprojekts zur Zugänglichmachung von audiovisuellen Beständen aus den frühen Jahren der Tanzfabrik Berlin (Titel: „Whodidwhattowhomwasneverreallyclear…“) nimmt der Workshop „Bewegung im Bild“ das Kulturelle Erbe der Darstellenden Kunst in den Blick. Welchen Wert und Kontext besitzen audiovisuelle Aufzeichnungen für die Wahrnehmung und Interpretation von Aufführungen in Tanz und Theater? Wie können sie beitragen zur Zugänglichmachung dieses immateriellen Kulturellen Erbes? Anmeldungen bitte bis zum 15.11.2017 an mediathek@mimecentrum.de

Programm
Flyer

Donnerstag, 23.November 2017, 14.00-19.30
Mime Centrum Berlin / Internationales Theaterinstitut Deutschland
Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

Ausstellung „Fundstellen. Spuren von NS-Verfolgten in Berliner Archiven“ wird erneut gezeigt

Am 13. Oktober 2017um 16 Uhr wird die Ausstellung „Fundstellen. Spuren von NS-Verfolgten in Berliner Archiven“ im Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin eröffnet. Sie wird dort, in der 9. Etage im Telefunken-Hochhaus, bis Ende März 2018 zu sehen sein. Die Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, der Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin und dem Landesarchiv Berlin.
Erstmals wurde die Präsentation Ende 2014 in der Gedenk und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz gezeigt.  Anhand von sechs Biografien von Verfolgten des Nationalsozialismus wird hier exemplarisch gezeigt, wie und wo man heute Informationen über diese Menschen finden kann, wo eine Spurensuche Erfolg haben kann. So werden viele verschiedene Fundstellen in den zentralen Archiven der Region genannt wie die Akten der sogenannten Vermögensverwertungsstelle (Bestand Rep 36 A II des Oberfinanzpräsidenten Berlin-Brandenburg) im Brandenburgischen Landeshauptarchiv, die vielfältigen Bestände des Landesarchivs Berlin und des Bundesarchivs sowie Akten der Entschädigungsbehörde Berlin, des Jüdischen Museums und des Archivs der Gedenkstätte Sachsenhausen.
Seinerzeit wurde auch eine Broschüre herausgegeben (80 Seiten, ISBN 978-3-9813119-6-9, 3,50 €), die das Thema vertieft und als Leitfaden für eigene Recherchen dienen soll.

Neuerscheinung zur Geschichte der Berliner Secession

Die Berliner Secession, als deren wesentlichen Exponenten Max Liebermann, Walter Leistikow, Lovis Corinth und Max Slevogt, gelten, spaltete sich 1913.
Über ihr Wirken danach ist bislang wenig bekannt. Diese Lücke schließt die soeben im Schweizer Nimbus Verlag erschienene Studie von Anke Matelowski auf eindrucksvolle Art. Mit einer großen Zahl weitgehend unbekannter Quellen beleuchtet sie detailliert alle Aspekte dieser wechselvollen Geschichte: die Ausstellungstätigkeit, die Mitgliederstruktur, die Gebäude und Räumlichkeiten, welche der Vereinigung zur Verfügung standen, das Verhältnis zu den lokalen Behörden und zur offiziellen Kunstpolitik, die Kooperationen mit anderen Künstlervereinigungen, die Strategien zur Bewältigung der politischen und wirtschaftlichen Krisen etc.
Ergänzt wird die Darstellung durch umfangreiche Verzeichnisse zu Mitgliedern, Vorständen und Ausstellungen. Die Arbeit basiert wesentlich auf den Quellen im Archiv der Akademie der Künste, Berlin.

Die Buchpremiere findet am 4. Oktober 2017 um 19 Uhr in der Akademie der Künste am Pariser Platz statt. Eine weitere Veranstaltung mit Vortrag und Lesung gibt es am 8. Dezember 2017 um 19 Uhr in der Galerie Mutter Fourage.