Kategorie-Archiv: Digitalisierung

Dokumentation der Konferenz „Zugang gestalten!“ 2016 online

zugang-gestalten-logoDie Dokumentation der letztjährigen Konferenz „Zugang gestalten!“ am 17. und 18. November 2016 im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart in Berlin ist online. Wer nicht selbst dabei sein konnte, kann sich nun auf der Website der Konferenz einzelne Konferenzbeiträge ansehen oder anhören. Ergänzt wird das Angebot durch Fotos und einen Medienspiegel.
Die nächste Konferenz “Zugang gestalten!” findet am 19. und 20. Oktober 2017 in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main statt.

Nachlass von Alexander von Humboldt digitalisiert und online zugänglich

Der Nachlass des Naturforschers und Entdeckers Alexander von Humboldt ist jetzt digitalisiert und online zugänglich. In einem dreijährigen Forschungsprojekt wurden von der Berliner Staatsbibliothek sämtliche Unterlagen in rund 75.000 Bildern digital erfasst. Dazu gehören auch die 2013 angekauften berühmten amerikanischen Tagebücher Humboldts, in denen er während seiner Entdeckungsreise durch Mittel- und Südamerika zwischen 1799 und 1804 auf 4.000 eng beschriebenen Seiten seine Notizen  schrieb.
Das Digitalisierungsprojekt ist eine Kooperation mit der Universität Potsdam. Auch die Biblioteka Jagiellońska in Krakau stellte dafür ihren Teil des Nachlasses zur Verfügung, der etwa die Hälfte aller Materialen umfasst. Diese befinden sich seit der Auslagerung nach Schlesien während des Zweiten Weltkrieges in Polen.
Die Materialien sind auch im Verbundkatalog für Nachlässe und Autographen Kalliope  recherchierbar.
Am 17. und 18. Januar wird das Projekt in einer Abschlusskonferenz in Berlin vorgestellt.

 

Workshop zur Digitalisierung theatraler Objekte

Die Theaterhistorischen Sammlungen der Freien Universität Berlin beteiligen sich auch in diesem Jahr mit einem Projekt am Digitalisierungsprogramm des Landes Berlin. In erneuter Kooperation mit dem Runden Tisch der Berliner Theaterarchive ist es diesmal das Regiebuch Max Reinhardts zu seiner Inszenierung von „Dantons Tod“ am Deutschen Theater in Berlin 1916.

In diesem Rahmen findet am 15. Dezember 2015 ab 14 Uhr im Hörsaal am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin, Grunewaldstr. 35, 12165 Berlin,
ein Workshop statt. Workshop zur Digitalisierung theatraler Objekte weiterlesen

Programm der Konferenz ZUGANG GESTALTEN online!

zugang-gestalten-logoDas Programm der Konferenz Zugang gestalten ist online. Die mittlerweile 6. Konferenz dieser Reihe findet am 17. und 18. November 2016 im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Invalidenstr. 50-51,  10557 Berlin,  statt. Auch diesmal ist den Veranstaltern gelungen, eine Menge interessanter Themen aufzugreifen und kompetente Redner zu gewinnen. Ein Panel am 17. November befaßt sich unter dem Titel „Zwischen Essigsyndrom und digitalem Nirwana“ mit dem Filmerbe. Der Zugang zur Konferenz ist frei. Eine Anmeldung hier möglich.

Digitale Sammlungen visualisieren

„Zeigen, Nutzen, Explorieren – digitale Sammlungen visualisieren“, zu diesem Thema geben Katrin Glinka, wissenschaftliche Mitarbeiterin im BMBF-Forschungsprojekt VIKUS – Visualisierung kultureller Sammlungen an der FH Potsdam, und Sebastian Meier, Visualisierungsforscher und Interfacedesigner im Interaction Design Lab der FH Potsdam, einen Tagesworkshop.
Der Workshop findet am 24. November 2016 von 10 Uhr bis 17 Uhr im Hörsaal 2005 und im Seminarraum 2006 des Zuse Institut Berlin, Takustrasse 7, 14195 Berlin, statt. Der Workshop richtet sich an interessierte Museums- oder Sammlungsmitarbeiter/innen, die neue Perspektiven auf ihre digitalen Sammlungen entwickeln wollen und/oder Impulse für die Nachnutzung ihrer Daten suchen. Mittels Collagen und Praxisbeispielen werden Visualisierungsansätze vermittelt und neue Formen des Zeigens, Nutzens und Explorierens von digitalen Sammlungen erprobt. Im Anschluss daran können an einem Beispiel-Datensatz Visualisierungstools ausprobiert werden und ein Blick hinter den Vorhang der Daten geworfen werden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Ein Laptop ist mitzubringen. Die Teilnahme ist kostenlos.
Interessierte melden sich bitte bis spätestens 18. November 2016 per e-Mail unter  an.

 

Heute: Kultur gut digital – digiS-Jahreskonferenz

Sicher ein etwas knapper Hinweis, aber vielleicht ist ein Besuch noch möglich:  Heute, am 13. September 2013, veranstaltet die Servicestelle Digitalisierung von 10 Uhr bis 17 Uhr ihre Jahreskonferenz im Rundbau des Zuse Institutes Berlin, Takustr. 7, 14195 Berlin.
Dieses Jahr stehen die Interessen, Wünsche und Anforderungen der Nutzer im Mittelpunkt. 14 Berliner Digitalisierungsprojekte berichten von ihren Erfahrungen und stellen ihre Ergebnisse vor.  Das Programm findet sich hier.
Möglicherweise gibt es die Vorträge der Konferenz zum Nachlesen oder -sehen. Auf jeden Fall kann man bei Twitter dabei sein unter @digiSberlin bzw. dem  Konferenzhashtag #kulturdigital.
Im Vorfeld wurden 11 Nutzerinnen bzw. Nutzer nach ihren Perspektiven auf Kulturdaten befragt. Den Film kann man sich hier ansehen.

Konferenz Zugang gestalten in Berlin

zugang-gestalten-logoAm 17. und 18. November 2016 findet im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart die mittlerweile 5. Konferenz Zugang gestalten statt, die sich der Digitalisierung des kulturellen Erbes widmet. Kulturpolitiker, Fachleute aus Archiven und Bibliotheken und Wissenschaftler werden über Strategien und die praktische Umsetzung des Zugangs zum kulturellen Erbe diskutieren. In diesem Jahr steht dabei insbesondere die Nachhaltigkeit der Maßnahmen im Fokus.
Die vorläufige Tagesordnung findet sich hier.
Die Teilnahme steht allen Interessierten offen. Vielleicht wird die Konferenz auch, wie bei den letzten Malen, gestreamt, so dass man den Vorträgen und Diskussionen auch folgen kann, wenn man nicht persönlich anwesend sein kann.

Nächstes Treffen des Gesprächskreises Nachlässe und Autographen

Das nächste Treffen des Gesprächskreises Nachlässe und Autographen findet am 20. September 2016 um 14.00 Uhr  in der Berlinischen Galerie, Alte Jakobstr. 124-128 in Berlin-Mitte, im dortigen Eberhard-Roters-Saal statt (bitte an der Museumskasse melden).
Bei dem Treffen wird die Diskussion über Digitalisierung und Bestandserhaltung von Nachlässen fortgesetzt. Anja Müller von der Servicestelle Digitalisierung ist anwesend, um auf eventuelle Fragen zur Digitalisierung zu antworten. Falls jemand vorab Stichpunkte, Fragen, Informationen an den Teilnehmerkreis übermitteln möchte, bitte an Ralf Breslau senden. Er leitet es an alle Beteiligten weiter.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, an einer kostenlosen Führung durch die aktuelle Sonderausstellung „DADA Afrika“ zum 100-jährigen Jubiläum der DADA-Bewegung.

Workshop: Rechtlicher Rahmen für Digitalisierungsprojekte

Die Digitalisierung eröffnet für viele Tätigkeiten in Archiven neue Möglichkeiten, bringt zugleich aber auch neue Herausforderungen mit sich. Gerade hinsichtlich der rechtlichen Aspekte herrscht bei vielen Archivarinnen und Archivaren jedoch noch eine große Unsicherheit. Was darf man, was muss man tun und was ist dabei zu beachten? In einem Workshop gibt digiS (Servicestelle Digitalisierung des Landes Berlin) gemeinsam mit der Anwaltspraxis iRights.Law darauf Antworten. Workshop: Rechtlicher Rahmen für Digitalisierungsprojekte weiterlesen

Ken-Adam-Archiv online

Das Archiv des bekannten Production Designers Ken Adam ist erschlossen und zugänglich.  Ken Adam arbeitete u. a. mit Stanley Kubrick bei den Filmen „Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb“ und „Barry Lyndon“ zusammen und  schuf  die Entwürfe zu mehreren Filmen der James-Bond-Reihe wie „Goldfinger“ oder

Entwurf für GOLDFINGER (JAMES BOND 007 – Goldfinger) GB/USA 1964, Regie: Guy Hamilton © Deutsche Kinemathek – Ken Adam Archiv
Entwurf für GOLDFINGER (JAMES BOND 007 ), GB/USA 1964, Regie: Guy Hamilton
© Deutsche Kinemathek – Ken Adam Archiv

„Moonraker“.  Seit 2012 ist sein Archiv in der Deutschen Kinemathek, wo es in den letzten zwei Jahre erschlossen und digitalisiert wurde.  Seit kurzem ist es auch online zugänglich. Das jedoch eher in Form einer themenorientierten Präsentation, welche den Entstehungsprozess von den ersten Skizzen bis zum fertigen Set nachvollziehbar macht, als der gewohnten Datenbank. Essays, Interviews, Bildgalerien und interaktive Tools ermöglichen einen vertiefenden Zugang. So lassen sich beispielsweise Parallelen zwischen dem Entwurf und der späteren Realisierung aufdecken. Mit diesem Projekt liefert die Deutsche Kinemathek einen interessanten Ansatz zur Präsentation von Künstlernachlässen und zum Zugang zu Archivmaterial, über den sich sicher trefflich diskutieren läßt.

Die Deutsche Kinemathek macht damit nach eigener Aussage zum ersten Mal einen ihrer Sammlungsbestände komplett online zugänglich. Bereits seit 2012 kann man auf dieser Seite in einem ähnlichen Projekt Ausschnitte aus dem Produktionsarchivs des Autors und Regisseurs Heinrich Breloer sehen.