Kategorie-Archiv: Digitalisierung

Das Bildarchiv des Berliner Fotografen Harald Hauswald wird digitalisiert

Das Bildarchiv des Berliner Fotografen Harald Hauswald wird in den kommenden zwei Jahren erschlossen und digitalisiert. Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur finanziert das Projekt mit 200.000 Euro. Hauswalds Archiv umfaßt rund 230.000 Schwarz-Weiß- und Farbnegative, die der Fotograf in der DDR zwischen 1974 und 1990 aufgenommen hat. Die Fotos werden nach dem Abschluss der Digitalisierung von der Stiftung für nichtkommerzielle Zwecke kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Harald Hauswald gehört zu den wichtigsten Fotografen der DDR. Er wurde vor allem mit einen seinen Aufnahmen des Ost-Berliner Alltags bekannt. Er zeigte Hinterhöfe und verfallende Fassaden, Trinker, Punks und Kellerbands. Seine Bilder vermitteln einen unverfälschten Eindruck von der DDR in den achtziger Jahren.  Er ist einer der Gründer der Bildagentur Ostkreuz und hat mehrere Bildbände veröffentlicht.

5. digiS-Jahreskonferenz am 1. Dezember 2017

Am 1. Dezember 2017 findet von 10 Uhr bis 17 Uhr im Zuse Institute Berlin die digiS-Jahreskonferenz statt. Auf der mittlerweile 5. Konferenz sollen die bundes- und europaweite kulturgutdigital-Landschaft im Hinblick auf ihren „Openess“-Charakter vergleichend betrachtet werden. Neben diesen aktuellen Aspekten soll auch auf fünf Jahre Förderprogramm zur Digitalisierung von Objekten des kulturellen Erbes Berlin zurückgeblickt werden.
Das Programm kann hier eingesehen werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Über diesen Link kann man sich für die digiS-Konferenz anmelden. Anmeldeschluss ist Freitag, der 24. November 2017.

Zuse Institute Berlin
Takustr. 7, 14195 Berlin
10 Uhr bis 17 Uhr

 

Film:ReStored_02 – 2. Ausgabe des Festivals für die Erhaltung des Filmerbes

Die zweite Ausgabe des Filmerbefestivals „Film:ReStored_02“ widmet sich von heute an bis zum Sonntag, den 29. Oktober 2017, im Filmhaus am Potsdamer Platz Fragen der Digitalisierung des Filmerbes. Im Fokus der Diskussionen stehen in diesem Jahr die Zusammenarbeit zwischen Rechteinhabern, Urhebern und Archiven.
Filmarchivare, Lizenzinhaber und Kreative wie Regisseure und Kameraleute berichten von aktuellen Digitalisierungsprojekten und den dabei auftauchenden Problemen wie beispielsweise der Entscheidung zwischen der Orientierung am Original oder einer kreativen Neubearbeitung. In Podiumsdiskussionen soll versucht werden, dafür gemeinsame Richtlinien zu finden. Im begleitenden Filmprogramm werden 13 digital restaurierte Filme gezeigt, überwiegend als Premiere.
Das Programm findet sich hier.
Weitere Informationen und Anmeldung unter filmrestored@deutsche-kinemathek.de.

Workshop Audiovisuelle Dokumente am 23. November 2017

Audiovisuelle Medien machen heute einen erheblichen Teil des historisch jüngeren Bereichs des Kulturellen Erbes aus. Doch der Umgang mit ihnen und ihre Digitalisierung stellt für viele Institutionen noch ein großes Problem dar. Im Rahmen des Digitalisierungsprojekts zur Zugänglichmachung von audiovisuellen Beständen aus den frühen Jahren der Tanzfabrik Berlin (Titel: „Whodidwhattowhomwasneverreallyclear…“) nimmt der Workshop „Bewegung im Bild“ das Kulturelle Erbe der Darstellenden Kunst in den Blick. Welchen Wert und Kontext besitzen audiovisuelle Aufzeichnungen für die Wahrnehmung und Interpretation von Aufführungen in Tanz und Theater? Wie können sie beitragen zur Zugänglichmachung dieses immateriellen Kulturellen Erbes? Anmeldungen bitte bis zum 15.11.2017 an mediathek@mimecentrum.de

Programm
Flyer

Donnerstag, 23.November 2017, 14.00-19.30
Mime Centrum Berlin / Internationales Theaterinstitut Deutschland
Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

re:publica auch 2017 wieder mit einer Archivsektion

reAuch bei der diesjährigen re:publica, die vom 8. bis 10. Mai in der Station Berlin stattfindet, wird es wieder eine Archivsektion geben und zwar am 8. Mai 2017 unter der Überschrift Im Hinterzimmer der digitalen Revolution. Oder: Warum Archive wie Fallschirme sind.  Geleitet wird die Session von Antje Diener-Steckling, Joachim Kemper und Elisabeth Steiger. Nachdem im letzten Jahr den Archiven bei der re:publica erstmals Platz für eine Sektion eingeräumt wurde, scheint dies nun zu einer guten Tradition zu werden.

Die re:publica ist eine der wichtigsten Konferenzen zur digitalen Gesellschaft und findet seit 2007 jährlich in Berlin statt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der ganzen Welt (im letzten Jahr über 7.000) beschäftigen sich in Vorträgen und Workshops mit verschiedensten Themen wie soziale Medien, Weblogs, Kultur, Wissenschaft, Politik und Technik. Viele Veranstaltungen kann man auch per Audio- oder Videostream verfolgen.

Workshop Technische Grundlagen der Digitalisierung

Die Servicestelle Digitalisierung  veranstaltet am 6. März 2017 einen Workshop zu den technischen Grundlagen der Digitalisierung. Ziel der Veranstaltung ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehr in die technische Seite der Digitalisierung einzuführen. Dadurch sollen diese in die Lage versetzt werden , die Qualität beauftragter Digitalisierungsdienstleistungen zu bewerten.
Der Workshop findet von 10 bis max. 16 Uhr im Seminarraum des Zuse Institute Berlin, Takustraße 7, 14195 Berlin, Eingang Rundbau, Erdgeschoss, Raum 2006 statt.  Um eine verbindliche Anmeldung bis zum 26.02.2017  über digis@zib.de wird gebeten.

Dokumentation der Konferenz „Zugang gestalten!“ 2016 online

zugang-gestalten-logoDie Dokumentation der letztjährigen Konferenz „Zugang gestalten!“ am 17. und 18. November 2016 im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart in Berlin ist online. Wer nicht selbst dabei sein konnte, kann sich nun auf der Website der Konferenz einzelne Konferenzbeiträge ansehen oder anhören. Ergänzt wird das Angebot durch Fotos und einen Medienspiegel.
Die nächste Konferenz “Zugang gestalten!” findet am 19. und 20. Oktober 2017 in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main statt.

Nachlass von Alexander von Humboldt digitalisiert und online zugänglich

Der Nachlass des Naturforschers und Entdeckers Alexander von Humboldt ist jetzt digitalisiert und online zugänglich. In einem dreijährigen Forschungsprojekt wurden von der Berliner Staatsbibliothek sämtliche Unterlagen in rund 75.000 Bildern digital erfasst. Dazu gehören auch die 2013 angekauften berühmten amerikanischen Tagebücher Humboldts, in denen er während seiner Entdeckungsreise durch Mittel- und Südamerika zwischen 1799 und 1804 auf 4.000 eng beschriebenen Seiten seine Notizen  schrieb.
Das Digitalisierungsprojekt ist eine Kooperation mit der Universität Potsdam. Auch die Biblioteka Jagiellońska in Krakau stellte dafür ihren Teil des Nachlasses zur Verfügung, der etwa die Hälfte aller Materialen umfasst. Diese befinden sich seit der Auslagerung nach Schlesien während des Zweiten Weltkrieges in Polen.
Die Materialien sind auch im Verbundkatalog für Nachlässe und Autographen Kalliope  recherchierbar.
Am 17. und 18. Januar wird das Projekt in einer Abschlusskonferenz in Berlin vorgestellt.

 

Workshop zur Digitalisierung theatraler Objekte

Die Theaterhistorischen Sammlungen der Freien Universität Berlin beteiligen sich auch in diesem Jahr mit einem Projekt am Digitalisierungsprogramm des Landes Berlin. In erneuter Kooperation mit dem Runden Tisch der Berliner Theaterarchive ist es diesmal das Regiebuch Max Reinhardts zu seiner Inszenierung von „Dantons Tod“ am Deutschen Theater in Berlin 1916.

In diesem Rahmen findet am 15. Dezember 2015 ab 14 Uhr im Hörsaal am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin, Grunewaldstr. 35, 12165 Berlin,
ein Workshop statt. Workshop zur Digitalisierung theatraler Objekte weiterlesen

Programm der Konferenz ZUGANG GESTALTEN online!

zugang-gestalten-logoDas Programm der Konferenz Zugang gestalten ist online. Die mittlerweile 6. Konferenz dieser Reihe findet am 17. und 18. November 2016 im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Invalidenstr. 50-51,  10557 Berlin,  statt. Auch diesmal ist den Veranstaltern gelungen, eine Menge interessanter Themen aufzugreifen und kompetente Redner zu gewinnen. Ein Panel am 17. November befaßt sich unter dem Titel „Zwischen Essigsyndrom und digitalem Nirwana“ mit dem Filmerbe. Der Zugang zur Konferenz ist frei. Eine Anmeldung hier möglich.