Alle Artikel von Torsten Musial

Restplätze für die Fortbildung „Basiswissen Fundraising“ am 7. November 2017

Für die KBE-Fortbildung zum Thema „Basiswissen Fundraising“ am 7. November 2017 in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin gibt es noch einige Restplätze. In der Veranstaltung geht  es zunächst unter anderem um folgende Fragen:
– Muss es immer Geld sein?
– Wer unterstützt meine Organisation und warum?
– Wie finde ich die Motivation für Spender und Spenderinnen heraus und wie gehe ich Fundraisingprojekte an?
In einer praktischen Übung wird danach eine Spendenkampagne geplant, mit Pressemitteilung, Auftaktveranstaltung, Werbeflyer, Social Media und Kostenplan.

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen bitte an kbe@zlb.de.
7. November 2017, 9:00 – ca. 14:00 Uhr
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Breite Str. 30-36, 10178 Berlin

Bereits viele Anmeldungen zum Berliner Archivtag am 15. November 2017

Das Interesse am erstmalig ausgerichteten Berliner Landesarchivtag ist groß. Bereits einen Monat, bevor die Tagung am 15. November 2017 in der Berlinischen Galerie stattfindet, haben sich über 120 Kolleginnen und Kollegen zu diesem fachlichen Austausch angemeldet. Wer bislang noch unentschlossen war, sich jetzt aber anmelden möchte, findet das Anmeldeformular hier oder hier.
Möglicherweise trägt die Themenvielfalt des Tagungsprogramms zur Attraktivität bei. Wir werden daher in den nächsten Wochen einzelne Panele näher beleuchten und den einen oder anderen Vortragenden vorstellen.

Workshop Audiovisuelle Dokumente am 23. November 2017

Audiovisuelle Medien machen heute einen erheblichen Teil des historisch jüngeren Bereichs des Kulturellen Erbes aus. Doch der Umgang mit ihnen und ihre Digitalisierung stellt für viele Institutionen noch ein großes Problem dar. Im Rahmen des Digitalisierungsprojekts zur Zugänglichmachung von audiovisuellen Beständen aus den frühen Jahren der Tanzfabrik Berlin (Titel: „Whodidwhattowhomwasneverreallyclear…“) nimmt der Workshop „Bewegung im Bild“ das Kulturelle Erbe der Darstellenden Kunst in den Blick. Welchen Wert und Kontext besitzen audiovisuelle Aufzeichnungen für die Wahrnehmung und Interpretation von Aufführungen in Tanz und Theater? Wie können sie beitragen zur Zugänglichmachung dieses immateriellen Kulturellen Erbes? Anmeldungen bitte bis zum 15.11.2017 an mediathek@mimecentrum.de

Programm
Flyer

Donnerstag, 23.November 2017, 14.00-19.30
Mime Centrum Berlin / Internationales Theaterinstitut Deutschland
Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

Ausstellung „Fundstellen. Spuren von NS-Verfolgten in Berliner Archiven“ wird erneut gezeigt

Am 13. Oktober 2017um 16 Uhr wird die Ausstellung „Fundstellen. Spuren von NS-Verfolgten in Berliner Archiven“ im Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin eröffnet. Sie wird dort, in der 9. Etage im Telefunken-Hochhaus, bis Ende März 2018 zu sehen sein. Die Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, der Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin und dem Landesarchiv Berlin.
Erstmals wurde die Präsentation Ende 2014 in der Gedenk und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz gezeigt.  Anhand von sechs Biografien von Verfolgten des Nationalsozialismus wird hier exemplarisch gezeigt, wie und wo man heute Informationen über diese Menschen finden kann, wo eine Spurensuche Erfolg haben kann. So werden viele verschiedene Fundstellen in den zentralen Archiven der Region genannt wie die Akten der sogenannten Vermögensverwertungsstelle (Bestand Rep 36 A II des Oberfinanzpräsidenten Berlin-Brandenburg) im Brandenburgischen Landeshauptarchiv, die vielfältigen Bestände des Landesarchivs Berlin und des Bundesarchivs sowie Akten der Entschädigungsbehörde Berlin, des Jüdischen Museums und des Archivs der Gedenkstätte Sachsenhausen.
Seinerzeit wurde auch eine Broschüre herausgegeben (80 Seiten, ISBN 978-3-9813119-6-9, 3,50 €), die das Thema vertieft und als Leitfaden für eigene Recherchen dienen soll.

Neue Ausgabe der Berliner Archivrundschau erschienen

Gerade ist die neue Ausgabe der Berliner Archivrundschau fertig gestellt worden. In der nächsten Woche wird sie druckfrisch angeliefert. Druckfrisch, denn die Berliner Archivrundschau wird ab jetzt in gedruckter Form erschienen.
Hauptthemen des aktuellen Heftes sind 200 Jahre Fahrrad in Berlin und 500 Jahre Reformation im Spiegel Berliner Archive. Weiterhin gibt es Interviews mit Jürgen Kloosterhuis und Sabine Wolf, aktuelle Berichte aus den Archiven und die gewohnten Rubriken Ausstellungs-Reviews und Neuerscheinungen.
Das Magazin kann aber auch wie gewohnt in digitaler Form gelesen werden. Es kann hier im Blog (www.berlinerarchive.de/archivrundschau) oder auf der Seite des Landesverbands auf der VdA-Website gelesen oder als PDF heruntergeladen werden.
Sollten sich Kolleginnen oder Kollegen durch das Heft angeregt fühlen, auch selbst einen kleinen Text zu schreiben: Texte und Fotos nimmt die Redaktion gern entgegen unter lv-berlin@vda.archiv.net oder über das Kontaktformular des Blogs. Die Redaktion ist auf neue Beiträge gespannt!

Neuerscheinung zur Geschichte der Berliner Secession

Die Berliner Secession, als deren wesentlichen Exponenten Max Liebermann, Walter Leistikow, Lovis Corinth und Max Slevogt, gelten, spaltete sich 1913.
Über ihr Wirken danach ist bislang wenig bekannt. Diese Lücke schließt die soeben im Schweizer Nimbus Verlag erschienene Studie von Anke Matelowski auf eindrucksvolle Art. Mit einer großen Zahl weitgehend unbekannter Quellen beleuchtet sie detailliert alle Aspekte dieser wechselvollen Geschichte: die Ausstellungstätigkeit, die Mitgliederstruktur, die Gebäude und Räumlichkeiten, welche der Vereinigung zur Verfügung standen, das Verhältnis zu den lokalen Behörden und zur offiziellen Kunstpolitik, die Kooperationen mit anderen Künstlervereinigungen, die Strategien zur Bewältigung der politischen und wirtschaftlichen Krisen etc.
Ergänzt wird die Darstellung durch umfangreiche Verzeichnisse zu Mitgliedern, Vorständen und Ausstellungen. Die Arbeit basiert wesentlich auf den Quellen im Archiv der Akademie der Künste, Berlin.

Die Buchpremiere findet am 4. Oktober 2017 um 19 Uhr in der Akademie der Künste am Pariser Platz statt. Eine weitere Veranstaltung mit Vortrag und Lesung gibt es am 8. Dezember 2017 um 19 Uhr in der Galerie Mutter Fourage.

Urkunden von Rudolf Virchow aus dem Archiv der Humboldt-Universität werden restauriert

Ausschnitt aus einer Urkunde für Rudolf Virchow von 1893
(UnivA der HU Berlin. NI R. Virchow, Nr. 176)

Das Archiv der Humboldt-Universität zu Berlin kann 60 Urkunden aus dem Nachlass des Mediziners und Politikers Rudolf Virchow  restaurieren lassen. Die Restaurierung wird von der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) gefördert. Unter dem Motto „Das besondere Format“ fördert die Koordinierungsstelle bundesweit 34 Projekte zum Erhalt von Originalen in Archiven und Bibliotheken. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und die Kulturstiftung der Länder stellen für alle Vorhaben insgesamt rund 450.000 Euro bereit. Für die Restaurierung der Urkunden erhält das Archiv der Humboldt-Universität von der KEK 7.500 Euro , 2.500 Euro steuert das Archiv selbst bei.

Zu den großformatigen Urkunden, die etwa 20 Prozent des Nachlasses von Rudolf Virchow ausmachen, gehören beispielsweise Ehrenpräsidentschaften und Ehrenmitgliedschaften sowie Gratulationen und Geburtstagswünsche an ihn. Ein Großteil der Urkunden besteht aus Papier, das sehr behutsam restauriert werden muss. Die Urkunden sind mit zahlreichen Verzierungen und Vergoldungen versehen und enthalten vielfältige Grafiken und Ornamente, so auch die Originalverpackungen der Urkunden, die ebenfalls kalligrafisch beschriftet sind.

Regierender Bürgermeister trifft neue FaMI-Azubis

Am 13. September 2017 begrüßte der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller die 436 neuen Auszubildenden des Landes Berlin im Festsaal des Roten Rathauses. Unter ihnen befanden sich mit Lina Brügmann und Ben Kutzner auch zwei Auszubildende, die seit dem  1. September im Landesarchiv Berlin den Beruf des Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Archiv, erlernen. Mehr Details finden sich auf der Seite des Landesarchivs Berlin.

Ab heute Anmeldung zum 1. Berliner Archivtag 2017 möglich

Die Berlinische Galerie,    Foto: Nina Strassgütl

Am 15. November 2017 findet in der Berlinischen Galerie – Museum für moderne Kunst der erste Berliner Landesarchivtag statt.
Seit heute ist die Tagungswebsite online und die Anmeldung ist möglich. Aber auch hier im Blog gibt es die entsprechenden Hinweise.
Der Tagungsflyer mit dem vollständigen Programm bietet weitere Infomationen zu Themen und Vortragenden. Anmelden kann man sich bis zum 31. Oktober 2017 mit diesem Anmeldeformular.

Verschluss-Sachen. Buchvorstellung am 29. August 2017

Eine Streichholzschachtel mit vermeintlichem Urangestein, ein Briefumschlag mit „Hetzbuchstaben“, ein fehlerhaft produzierter Kronkorken – in vierzig Jahren hat das DDR-Ministerium für Staatssicherheit einige kuriose Beweisstücke beschlagnahmt. Sie lagern heute an einem der Standorte des Stasi-Unterlagen-Archivs. Die Publikation „Verschluss-Sachen“ des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU) stellt jeweils eine besonders spannende Archivalie aus jedem Jahr vor. Jedes Fundstück erzählt eine eigene kleine Geschichte. In 40 Episoden bringen die Autoren den Leserinnen und Lesern die DDR-Geheimpolizei auf eine andere Weise näher. Verschluss-Sachen. Buchvorstellung am 29. August 2017 weiterlesen